Thailand und Kambodscha haben sich darauf verständigt, schwere Waffen von der gemeinsamen Grenze zu ihren ursprünglichen Standorten zurückzuziehen. Das gab der amtierende thailändische Verteidigungsminister General Nattaphon Nakpanich heute bekannt.
Nach Angaben von Nattaphon wird ein Interim Observer Team (IOT) aus ASEAN-Verteidigungsattachés eingeladen, um den Abzug zu überwachen, sobald er abgeschlossen ist. Die Ankündigung erfolgte nach einer Sondersitzung des General Border Committee (GBC) in Koh Kong, Kambodscha, die Nattaphon gemeinsam mit seinem kambodschanischen Amtskollegen General Tea Seiha leitete.
Die Sekretariate des GBC und des Regional Border Committee (RBC) sollen innerhalb von drei Wochen zusammentreten, um den Zeitplan und die operativen Details des Abzugs zu koordinieren.
Auch in der Minenräumung gibt es Fortschritte: Innerhalb einer Woche soll ein gemeinsames Koordinierungskomitee aus dem GBC-Sekretariat und der kambodschanischen Minenräumbehörde eingerichtet werden, um Pläne für die Räumung und Pilotprojekte entlang der Grenze zu entwickeln. Die Arbeiten sollen innerhalb eines Monats beginnen.
Darüber hinaus werden die Innenministerien und nationalen Polizeikräfte beider Länder innerhalb einer Woche eine gemeinsame Task Force bilden, um grenzüberschreitende Betrugszentren zu bekämpfen. Thailand hat bereits die Standorte von mehr als 60 solcher Zentren mitgeteilt. Geplant sind Folgegespräche am 16. September, um ein Koordinationszentrum in der Provinz Sa Kaeo einzurichten.
Ein zentrales Thema war das Gebiet Nong Chan in Sa Kaeo, das im Zentrum der jüngsten Unruhen stand. Das RBC wird Managementmaßnahmen erarbeiten, wobei die Gouverneure von Sa Kaeo und Banteay Meanchey als Koordinatoren fungieren. Bei Erfolg soll dieses Modell auf weitere umstrittene Grenzgebiete ausgeweitet werden.
Zur Milderung wirtschaftlicher Störungen durch die Spannungen prüft das RBC auch die Möglichkeit, den grenzüberschreitenden Gütertransport ohne Sicherheitsrisiken zuzulassen. Pilotprojekte könnten an den Kontrollpunkten in Chanthaburi und Trat starten.
STIN // AI
Wenn sich das wieder normalisieren sollte, wäre das 1. Versprechen Anutins
korrekt eingehalten.
Das mit Cannabis dürfte das leichteste Versprechen sein, da reicht ein
Dekret aus und das ist dann sofort in Kraft gesetzt.
Bei Wirtschaft wird es schwieriger. Man hat zwar das Sozialprojekt von
Prayuth wieder aktiviert, aber bis das greift, dürften die 4 Monate vorbei sein.