In der thailändischen Provinz Chainat spitzt sich die Hochwasserlage weiter zu. Besonders im Distrikt Suppaya steigt der Wasserstand rasant, weshalb die Behörden die Bewohner mehrerer Ortschaften eindringlich auffordern, ihre Häuser zu verlassen und Wertgegenstände in höher gelegene Gebiete zu bringen. Zudem wird vor der Gefahr von Stromschlägen gewarnt.

Das Royal Irrigation Department teilte mit, dass der Abfluss durch den Chao-Phraya-Staudamm auf 2.000 Kubikmeter pro Sekunde reduziert wurde. Mit dieser Maßnahme soll eine Entlastung für tiefer gelegene Regionen flussabwärts erreicht werden. Allerdings führte die Regulierung dazu, dass der Wasserstand oberhalb des Staudamms um rund 35 Zentimeter anstieg.

Betroffen sind insbesondere die zwölf Unterbezirke der Distrikte Muang, Wat Sing und Manorom. Die Behörden empfehlen den Anwohnern, ihre Habseligkeiten rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und offizielle Meldungen zur aktuellen Lage aufmerksam zu verfolgen.

Nach offiziellen Angaben fließen derzeit am Schleusentor in Nakhon Sawan etwa 2.040 m³/s Wasser in den Chao Phraya, in der Provinz Chainat sogar 2.214 m³/s. Der durchschnittliche Abfluss durch den Staudamm liegt bei 1.900 m³/s.

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

{title}
WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com