Der neue thailändische Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn hat angekündigt, den langjährigen Landstreit um Khao Kradong zu seiner obersten Priorität zu machen. Die Öffentlichkeit solle „vollständige Klarheit“ über die Angelegenheit erhalten, betonte er am Donnerstag.

Phiphat, der kurz vor seiner offiziellen Ernennung sprach, erklärte, dass seine Rolle innerhalb der Regierung nun klar umrissen sei. Gespräche mit Premierminister Anutin Charnvirakul seien entscheidend, um die politische Agenda festzulegen. Ganz oben auf dieser Liste stehe die Lösung des Konflikts zwischen dem Verkehrsministerium, dem Innenministerium und der staatlichen Eisenbahn (SRT) über die Nutzung von mehr als 900 Grundstücken in Khao Kradong.

„Es ist wichtig, hier für Transparenz zu sorgen und die Verwirrung zwischen den beteiligten Ministerien zu beenden“, sagte Phiphat. Obwohl sowohl das Verkehrs- als auch das Innenministerium von der Bhumjaithai-Partei geführt werden, handle es sich um ein separates Verfahren, da es um Staatsland gehe.

Der Minister betonte, dass die SRT bei jedem einzelnen Grundstück rechtliche Schritte einleiten könne und versprach ein zügiges Vorgehen. „Unser Ziel ist klar: Wir müssen schnell handeln“, so Phiphat.

Angesichts der nur viermonatigen Regierungszeit räumte er jedoch ein, dass der Zeitplan für juristische Verfahren knapp bemessen sei. Dennoch werde die SRT unverzüglich mit den Untersuchungen beginnen.

Spekulationen über politische Einflussnahme wies Phiphat zurück: „Dies ist kein manipuliertes Spiel zur Täuschung der Öffentlichkeit. Alle weiteren Schritte werden sich strikt an den rechtlichen Vorgaben orientieren.“

 

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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