Ursprung und Zielsetzung
Das sogenannte Zuzahlungsprogramm (auf Englisch oft als “Half-Half Co-Payment Scheme” bezeichnet) wurde erstmals im Jahr 2020 während der COVID-19-Pandemie von der thailändischen Regierung ins Leben gerufen.
Die Idee stammte aus dem Finanzministerium und war Teil eines Konjunkturpakets, das unter Premierminister Prayut Chan-o-cha verabschiedet wurde. Ziel war es, die massiv eingebrochene Binnennachfrage zu beleben und insbesondere kleine Händler, Straßenverkäufer und Restaurants zu unterstützen, die stark unter den Einschränkungen und Lockdowns litten.
Funktionsweise
Das Prinzip war einfach:
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Bürger erhielten eine staatliche Subvention, mit der die Regierung 50 % der Kosten für Einkäufe und Mahlzeiten übernahm, während die andere Hälfte vom Kunden gezahlt wurde.
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Die Teilnahme war auf einen bestimmten Maximalbetrag pro Person und Tag begrenzt.
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Bezahlt wurde über die staatliche App “Paotang”, die die Zuzahlungen in Echtzeit abwickelte.
Die Händler mussten sich zuvor registrieren und verifizieren lassen, um am Programm teilnehmen zu können.
Einführung und Phasen
Das Programm wurde in mehreren Phasen zwischen 2020 und 2022 eingeführt:
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Erste Phase (Oktober – Dezember 2020): 10 Millionen Teilnehmer, großes Echo, schnelle Budgetausschöpfung.
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Zweite Phase (Ende 2020 – Anfang 2021): Erweiterung auf 15 Millionen Bürger, Budgetaufstockung.
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Dritte Phase (Mitte 2021): Weitere Ausweitung, um die durch erneute Lockdowns geschwächte Wirtschaft zu stabilisieren.
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Vierte Phase (2022): Letzte Umsetzung, bevor das Programm auslief.
Wirkung und Bilanz
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Laut Regierungsangaben wurden Umsatzsteigerungen von bis zu 4- bis 5-fach bei kleinen Restaurants und Straßenhändlern erreicht.
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Millionen Verbraucher beteiligten sich; die Nachfrage nach lokalen Produkten und Mahlzeiten stieg spürbar.
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Das Programm wurde allgemein als eine der effektivsten kurzfristigen Stützungsmaßnahmen während der Pandemie bezeichnet.
Kritikpunkte
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Einige Ökonomen warnten, dass die Maßnahme nur einen temporären Effekt habe und keine langfristige Strukturreform ersetzen könne.
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Es gab vereinzelte Missbrauchsfälle, etwa durch gefälschte Transaktionen zwischen Kunden und Händlern. Allerdings half die Zuzahlungsstruktur, großflächigen Betrug zu verhindern.
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Auch die finanzielle Belastung für den Staat war hoch, da Milliarden Baht an Subventionen ausgezahlt wurden.
Bedeutung heute
Nach dem Auslaufen im Jahr 2022 wird nun über eine Wiedereinführung im Jahr 2025 diskutiert, da die thailändische Wirtschaft erneut schwächelt und vor allem die Gastronomie mit Umsatzrückgängen kämpft. Führende Essenslieferdienste wie Grab und LINE MAN Wongnai unterstützen den Vorschlag und verweisen auf die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre.
War ein sehr gutes Sozialprogramm während Corona.
Gut durchfinanziert, keine Abstufung deswegen durch Moody & Co – und
die Thais waren zufrieden.
Jetzt gräbt man alle Sozialprojekte Prayuths wieder aus, auch das Landbrücken-Projekt.
Letzeres wird sich erst zeigen, ob es rentabel ist. Lt. Machbarkeitsstudien sollte es
rentabel werden.
Das thailändische Zuzahlungsprogramm Entstehung Umsetzung und Wirkung 130925 10828/
Link dafür, die ‚Landbrücke‘ wäre ein Projekt von Prayuth!
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Gerne….
Angedacht haben es auch schon Regierungen vorher – aber mehr nicht.
Prayuth hat es dann offiziell gemacht, 2021 dann mit Machbarkeitsstudie, Umwelt-Gutachten (EIA) usw.
gestartet.
Ja, ist ein Projekt Prayuths – vorher war es noch nie ein Projekt.
https://www.bangkokpost.com/thailand/special-reports/2652227/land-bridge-megaproject-still-on-the-burner
Warum immer wieder?👎🙏
Das Projekt ist Schwachsinn.
2 Ladestationen, Transport der Container von A nach B, 2 Schiffe 😡
Nur ein Kanal ala Panama/Suez ist sinnvoll 👍
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Es gab bei Prayuth und heute keine Machbarkeitsstudie und schon gar keine beschlossene!
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Alleine das Be- und Entladen dauert zusammen 8Tage.
Es bringt aber nur ~4 Tage Zeitgewinn, wenn die Schiffe nicht über Singapur fahren!
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Mit Kosten brauche ich erst gar nicht anfangen, weil sie davon auch keine Ahnung haben und wieder ohne Begründung zensieren!!!
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Was ist, wenn da >20 Schiffe warten, um umgeladen zu werden???
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Gewinner ist China und das bestätigen Sie durch Ihre Zensur!!!!
Ohne Umladen (8Tage +Wartezeit), fahren die Züge lediglich 100km weiter (<2Std).
Doch, schon fertig gestellt.
2021 wurde es in Auftrag gegeben – von Prayuth. Beschlossen 2024 im Parlament dann unter Srettha.
https://www.magzter.com/stories/newspaper/Bangkok-Post/STUDY-MAPS-OUT-DETAILS-OF-TRILLIONBAHT-LAND-BRIDGE
https://www.bangkokpost.com/thailand/special-reports/2652227/land-bridge-megaproject-still-on-the-burner
Nein, da brauchen wir beide nicht zu beginnen, weil wir die Akteneinsicht nicht haben, in die Machbarkeitsstudie.
Es kostet ca. 1 Billion Baht.
So etwas wird heute per KI ausgerechnet oder mit speziellen Programmen, die man mit Daten füttert
und dann erhält man das Endergebnis. Das kann auch eine blonde Hilfskraft 🙂
Macht heute niemand mehr manuell.
Gewinner werden die sein, die trotz 2-maliger Umladung kostengünstiger transportieren, als um Singapur rumzufahren.
Also auch Japaner, Philippinen usw. – dürften profitieren, wenn es sich rentiert.
China goutiert keine Landbrücke, sondern Kanal.
Das Problem ist nicht Singapur sondern die Straße von Malacca und die Piraten dort.
Wenn TH eine brauchbare Marine hätte und nicht nur OperettenKomparsen wäre dies kein Problem.
Zudem sind alle anliegenden Länder (Malaysia,Indonesien,Singapur) ASEAN Mitglieder.
Auch ein Kanal hätte längst nicht die Bedeutung des Panama Kanals oder des Suez Kanals.
Für Taiwan,Philippinen,Japan und Südkorea würden sich weder Landbrücke noch Kanal lohnen.
Und die Chinesen würden in Ranong oder besser noch Dawei auf die Eisenbahn umladen.
TH hat eine sehr gute Marine.
Beobachter werten CARAT, Cobra Gold und verwandte Manöver überwiegend positiv für die Interoperabilität,
Ausbildung und Signalwirkung — sie stärken die praktischen Fähigkeiten der Royal Thai Navy (RTN)
Die TH Marine erzielt gute Ergebnisse bei Manövern mit der USA, hat aber Probleme mit Ausrüstung, die der US-Ausrüstung natürlich hinterhinkt.
Also auch hier wieder keine Ahnung.
Wie schon erwähnt: erst informieren, dann posten.
Aber wieder gute Idee für einen Artikel, die Manöver mit der USA.
Im GlobalPower-Ranking – was die Schlagkraft der Armeen betrifft, liegt TH auf Platz 25 von 200 Staaten.
Das ist sehr gut – also keine Sorgen. Viele Ausbildung, Training usw. – läuft in der USA, weitere durch gemeinsame Manöver.
Schwer zu sagen – weil China exportiert schon gewaltig – für die wäre ein Kanal Gold wert.
Aber kommt eh keiner, also für was eine Diskussion darüber.
xxxxxxxx
Ich hätte auch mal gern einen Link zum „Global Power Ranking“!
Es ist in der Realität schon etwas Anderes ob man statt durch den Panamakanal um Südamerika herumfahren muß oder statt durch den Suez Kanal um Afrika herumfahren muß als die paar hundert km durch die Straße von Malacca um Singapur herum.Da die Industriezentren in China meist am Pazifik zwischen Pearl Fluß und Shanghai liegen wird der Umweg immer geringer je weiter östlich der Zielhafen liegt.