Inmitten einer politischen Schlammschlacht um mögliche Hinterzimmerabsprachen zwischen der Volkspartei und Bhumjaithai meldet sich Parteichef Natthaphong Ruengpanyawut mit klaren Worten: „Es gibt keine solche Vereinbarung.“ Der Vorwurf: Ein geheimer Deal zum Schutz von 44 Abgeordneten, denen Majestätsbeleidigung vorgeworfen wird.

Die betroffenen Parlamentarier waren einst Teil der aufgelösten Move Forward Party (MFP) und sollen sich für eine Reform des umstrittenen Paragraphen 112 stark gemacht haben. Sollte ein Gericht sie schuldig sprechen, droht ihnen der politische Ausschluss.

Gerüchte kursieren, die Volkspartei habe Bhumjaithai bei der Bildung einer Minderheitsregierung unterstützt – im Gegenzug für juristische Rückendeckung. Doch Ruengpanyawut dementiert vehement: „Die Öffentlichkeit sollte uns nach dem beurteilen, was wir tun, nicht nach Gerüchten.“

Stattdessen lenkt er den Blick auf die Regierung selbst. Der Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul müsse endlich einen konkreten Zeitplan für die Verfassungsreform vorlegen. Nur so könne das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewonnen werden.

Zur sinkenden Popularität seiner Partei äußert sich Ruengpanyawut selbstkritisch, aber kämpferisch: Die Forderung nach einer neuen Charta, Parlamentsauflösung und Neuwahlen sei ein klares Zeichen für politische Erneuerung.

Auch Bhumjaithai bleibt im Fokus: Sollte Anutins Partei ihre Versprechen binnen vier Monaten einlösen, könne sie laut Ruengpanyawut tatsächlich zur glaubwürdigen Alternative werden.

Bis dahin bleibt der Volkspartei-Chef standhaft – und setzt auf Transparenz statt Taktik: Keine Deals, keine Pakte, nur der Wille zur Reform.

 

STIN // AI

Von stin

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