Thailand steht am Scheideweg – und Phuket mittendrin. Nach einer Reihe bizarrer Zwischenfälle mit ausländischen Touristen schlägt der Abgeordnete der Volkspartei – Chalermpong Saengdee – Alarm. Sein Vorstoß: Die Visafreiheit muss dringend auf den Prüfstand. Denn was einst als Einladung zur wirtschaftlichen Belebung galt, droht nun zum Sicherheitsrisiko zu werden.
Der jüngste Auslöser: Ein russischer Tourist, der ein mobiles Sexspektakel auf einem Pickup inszenierte – mitten in Phuket. Für Chalermpong ist das kein Einzelfall, sondern ein Symptom eines größeren Problems. „Wir können nicht länger nur reagieren, wenn es zu spät ist“, warnt er. „Die Überprüfung muss vor der Einreise erfolgen.“
In seinem Antrag an die Regierung listet der Volksparteipolitiker eine beunruhigende Palette an Vergehen auf: Drogenkonsum, öffentliche Ausschreitungen, illegale Geschäfte und die Produktion pornografischer Inhalte. Besonders betroffen seien die Touristenhochburgen Phuket, Pattaya und Chiang Mai. Dort, so Chalermpong, werde die Geduld der Einheimischen zunehmend strapaziert.
Die Visafreiheit für Reisende aus 93 Ländern habe zwar die Besucherzahlen gesteigert, aber auch Schlupflöcher für Kriminelle geöffnet. Medienberichte wie die BBC-Dokumentation „Thailand: The Dark Side of Paradise“ bestätigen laut Chalermpong den Imageschaden. „Thailand darf nicht zum Spielplatz für Gesetzesbrecher werden“, mahnt er.
Auch auf Facebook macht der Abgeordnete seinem Ärger Luft. Er berichtet von Russen, die Einheimische für die Produktion von Erwachseneninhalten anheuern – und von einem Vorfall, bei dem ein Tourist nackt durch Patong tanzte, unter dem Einfluss halluzinogener Substanzen. „Diese Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs“, schreibt er.
Chalermpong fordert ein Screening-System, das bereits vor der Einreise greift. Nur wer einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leiste, solle willkommen sein. „Wir brauchen Qualität statt Quantität“, sagt er. Die wirtschaftlichen Vorteile des Tourismus dürften nicht durch soziale Spannungen und Sicherheitsprobleme zunichte gemacht werden.
Die Debatte kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Die Besucherzahlen sinken, der Baht steigt, und die Wirtschaft schwächelt. Kritiker machen die liberale Visapolitik der vorherigen Regierung verantwortlich. Chalermpong sieht dringenden Handlungsbedarf: „Wenn wir jetzt nicht handeln, riskieren wir irreparablen Schaden – für unsere Gemeinden, unsere Wirtschaft und unseren Ruf.“
Redaktion STIN // CTN-Media
Sieht fast so aus, las ob die Volkspartei auch ziemlich nationalistisch
tickt. Habe das schon bei der Unterstützung des Militärs bei den Luftangriffen
auf Kambodscha bemerkt.
Die Erklärung dazu: wir stehen voll hinter dem Militär – hat mich doch überrascht.
Toll noch mehr Kontrolle 😁
Wie will der vorher wissen, wie sich ein Tourist verhält?
Mehr Touristen durch Qualität!
Was wollen die eigentlich?
Am besten soll es Geld 💰 regnen ohne Aufwand.🥱