Bangkok, 21. Oktober – Im Hauptquartier der Königlich Thailändischen Armee hat Generalleutnant Boonsin Padklang mit deutlichen Worten auf die anhaltenden Spannungen an der thailändisch-kambodschanischen Grenze reagiert. Der ehemalige Regionalkommandeur der Zweiten Armee und derzeitige Berater des Oberbefehlshabers machte unmissverständlich klar: Ein Rückzug der thailändischen Truppen aus den zurückeroberten Grenzgebieten komme nicht infrage – und wer ihn dennoch anordne, müsse sich vor der Nation verantworten.
Boonsins Stellungnahme erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Kritik an Generalleutnant Weerayut Raksilp, dem neuen Kommandeur der Zweiten Armee. „Ich habe ihn frühzeitig vor öffentlicher Skepsis gewarnt“, sagte Boonsin. „Die Menschen sind an die Präsenz seines Vorgängers gewöhnt. Weerayut ist kein Mann großer Worte – aber er kennt die Lage genau.“ Während der Gefechte habe man eng zusammengearbeitet, auch wenn Boonsin medial stärker in Erscheinung trat. „Er ist erst seit wenigen Wochen im Amt. Manche seiner Aussagen wurden missverstanden. Doch er zeigt Präsenz vor Ort – und ich stehe hinter ihm.“
Keine Gespräche ohne klare Linie aus Phnom Penh
Boonsin sprach sich erneut gegen eine Sitzung der Gemeinsamen Grenzkommission (JBC) aus. Die Lage sei zu angespannt, als dass diplomatische Gespräche derzeit zielführend wären. Auch das Regionale Grenzkomitee (RBC) habe bislang keine Fortschritte erzielt. „Solange Kambodscha keine klare Linie vorgibt, sind Diskussionen vergeblich“, so der Generalleutnant. Die Verantwortung für Gespräche liege ohnehin beim Außenministerium und den zuständigen Vermessungsbehörden.
„Drei Tempel, ein Gebiet“ – der Kern des Konflikts
Auf die Frage nach den territorialen Streitpunkten verwies Boonsin auf die laufenden Verhandlungen im Rahmen des General Border Committee (GBC). Weitere Vorschläge habe er nicht, doch er forderte von Kambodscha „ehrliches Handeln“. Besonders die Forderung nach drei Tempeln und einem umstrittenen Grenzgebiet sei ein Zankapfel. „Wir waren lange dort stationiert – und plötzlich behaupten sie, es gehöre ihnen. Sie provozieren, um uns als Aggressor darzustellen und den Fall vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen.“
Thailand habe jedoch vorausschauend gehandelt und die Zuständigkeit des IGH abgelehnt. „Deshalb ist die Lage eingefroren. Wenn wir Frieden wollen, müssen beide Seiten zu ihren ursprünglichen Positionen zurückkehren. Unsere Soldaten bleiben – ein Rückzug ist ausgeschlossen.“
STIN // AI
kein zentimeter zurueck thailands generalleutnant verteidigt grenzpraesenz und warnt vor politischen konsequenzen 241025/
DA MUSS DOCH ENDLICH MAL EINER EINE KARTE VORLEGEN KOENNEN!?
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DIE STREITEN SICH UM ETWAS UND KEINER KANN EINE KARTE VORLEGEN!!!!
AUCH STIN & STINKI NICHT!!!
ABER SCHEINBAR AUCH DIE BEIDEN BETEILIGTEN LAENDER NICHT!????????????
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ZUR ZEIT WERDEN ALLE KOMMENTARE VON MIR, AUTOMATISCH, 1-3 SEKUNDEN NACH DEM ABSENDEN GELOESCHT!!!
Da gibt es ja 2 Konflikte.
Bei dem ersten Konflikt handelt es sich um THAI-Gebiet.
Unter Pol Pot flüchteten damals viele Khmers nach Thailand und durften sich dort im Grenzgebiet ansiedeln.
Sie waren aber weiterhin Kherms und auch die Grundstücke gehörten somit nicht ihnen.
Nun ist der Konflikt dort schon längst vorbei und die Khmers müssen nun halt
zurück – wie bei uns langsam die Syrer, nachdem in Syrien Assad weg ist.
Sie erhalten keine Duldung mehr und sind aktuell illegal im Lande.
Beim Konflikt Nr. 2 geht es um strittiges Gebiet. Da hat der IGH es Kambodscha zugesprochen,
TH erkennt aber keinen IGH an, also auch das Urteil nicht.
Also wird Kambodscha es diplomatisch regeln müssen, oder mit Krieg – den verlieren sie aber
haushoch – haben ja keine richtige Armee – nur Milizen in Badelatschen – nennen es aber natürlich stolz Armee.
Weil es 2 Karten gibt, die von den Khmers und die von den Thais.
Eine einfache Karte, weil bei komplizierten Karten hälst du die immer
verkehrt rum, wie von der Türkei damals.