BANGKOK. Der ehemalige stellvertretende Finanzminister Thailands, Vorapak Tanyawong, hat sich öffentlich gegen Vorwürfe der Geldwäsche und Bestechung gewehrt. In einem ausführlichen Facebook-Statement vom 24. Oktober 2025 wies er die Anschuldigungen entschieden zurück und veröffentlichte Dokumente, die seine Unschuld belegen sollen.

Auslöser war ein Bericht des Investigativjournalisten Tom Wright, der Vorapak beschuldigte, eine zentrale Rolle in einem internationalen Geldwäschesystem gespielt zu haben. Zudem soll seine Ehefrau laut Wright Bestechungsgelder in Höhe von rund drei Millionen US-Dollar in Kryptowährungen angenommen haben.

Vorapak bezeichnete die Vorwürfe als „falsch und böswillig“. Die zugrunde liegenden Dokumente seien vertrauliche Unterlagen eines in Singapur registrierten Fonds, deren Veröffentlichung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen werde. Er betonte, seine Investition in Höhe von 420 Millionen Baht sei vollständig durch Eigenkapital und einen Kredit finanziert worden – nicht durch illegale Mittel.

Zur Untermauerung seiner Aussagen legte Vorapak Vertragsunterlagen vor, die eine Übereinstimmung von 2.987,33 Investmenteinheiten in Zeichnungs- und Übertragungsverträgen zeigen. Eine Diskrepanz zwischen dem ursprünglichen Investitionsbetrag (2.987.330,02 USD) und dem Verkaufserlös (2.936.462,64 USD) erklärte er mit Wechselkursschwankungen, da die Transaktion in thailändischen Baht abgewickelt worden sei.

Er hob hervor, dass der Betrag von etwa 100 Millionen Baht nachweislich das Konto seiner Frau verlassen und später wieder eingegangen sei – ein Indiz für die legale Herkunft und Verwendung der Mittel. Seine Frau habe über Jahre hinweg seine Finanzen verwaltet und sei den zuständigen Bankkontakten bekannt.

Vorapak kündigte rechtliche Schritte gegen Personen an, die falsche Informationen verbreitet und seinen Ruf beschädigt hätten. Gleichzeitig zeigte er sich versöhnlich gegenüber jenen, die Inhalte ohne diffamierende Absicht geteilt haben – sofern diese Beiträge entfernt würden. „Wer weiterhin behauptet, ich sei Teil eines Betrügernetzwerks, wird sich vor Gericht verantworten müssen“, schrieb er und zeigte sich überzeugt, dass die Justiz die Wahrheit ans Licht bringen werde.

Kernaussagen:

  • Vorapak Tanyawong weist alle Vorwürfe der Geldwäsche und Bestechung zurück.
  • Er legt detaillierte Investitionsunterlagen vor und erklärt Unstimmigkeiten mit Wechselkursen.
  • Ein Anwaltsteam bereitet Klagen gegen Verleumder vor – mit Ausnahmen für gutgläubige Weiterverbreiter.

Von stin

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