Mit scharfen Worten und brisanten Enthüllungen hat Rangsiman Rome, Vorsitzender des thailändischen Sicherheitsausschusses, die Öffentlichkeit über den Stand der Ermittlungen gegen ein weitverzweigtes Betrugsnetzwerk informiert – und dabei die Regierung frontal angegriffen.

🕵️ 43 Verdächtige auf dem Radar – Einreiseverbot droht Der Ausschuss hat eine Liste mit 43 mutmaßlichen Betrügern zusammengestellt, darunter Privatpersonen und Unternehmen, die mit kriminellen Finanzstrukturen in Verbindung stehen sollen. Diese Liste wird den Behörden übergeben – mit dem Ziel, Einreiseverbote und strafrechtliche Ermittlungen einzuleiten.

💰 Huione Pay im Fokus – 130 Millionen Dollar in verdächtiger Wallet Besonders brisant: Die Firma Huione Pay soll über eine digitale Wallet mit 130 Millionen US-Dollar verfügen, die laut Ausschuss mit dem Betrugsnetzwerk verknüpft ist. Die Ermittler vermuten, dass dieses Geld über Kambodscha nach Thailand geflossen ist – ein Hinweis auf grenzüberschreitende Geldwäsche.

🧑‍⚖️ Ben Smiths Staatsbürgerschaft abgelehnt – Steuertricks und Mehrfachstaatsangehörigkeit Der südafrikanische Finanzier Ben Smith, auch bekannt als Benjamin Mauerberger, steht im Zentrum der Kritik. Sein Antrag auf thailändische Staatsbürgerschaft wurde wegen manipulierter Steuererklärungen und mehrfacher Nationalitäten abgelehnt. Rangsiman kündigte weitere rechtliche Schritte an.

🚨 Interpol jagt Kok An – Ausschuss fordert Auslieferung Der Unternehmer Kok An, der über eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung in Thailand verfügt, steht wegen drei Anklagepunkten auf der Interpol-Fahndungsliste. Der Ausschuss diskutiert den Entzug seiner Aufenthaltsgenehmigung und fordert seine Auslieferung aus Kambodscha.

🏦 BIC Group und BIC Bank unter Verdacht – Verbindungen zur Zheng Heng Group? Die BIC Bank und die BIC Group stehen weiterhin unter Beobachtung. Ex-Vorstand Sathit Limpongpan bestreitet jegliche Beteiligung an illegalen Aktivitäten, obwohl er zu möglichen Verbindungen zur sanktionierten Zheng Heng Group befragt wurde.

⚖️ Regierung unter Beschuss – Rangsiman wirft Premier Untätigkeit vor Rangsiman kritisiert Premierminister Srettha Thavisin scharf: Keine klaren Anweisungen an die Behörden, fehlende Strategie, und die Ernennung von Ben Smiths Anwalt zum politischen Beamten seien laut Rangsiman ein „Schlag ins Gesicht der Öffentlichkeit“. Er warnt vor einem Rückfall im globalen Kampf gegen Betrug, sollte die Regierung nicht endlich handeln.

📉 Vertrauensverlust droht – Thailand im Schatten der Betrugsnetzwerke Der Ausschuss appelliert eindringlich an die Regierung, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Die mangelnde Koordination zwischen den Behörden und die fehlende internationale Zusammenarbeit gefährden laut Rangsiman nicht nur die nationale Sicherheit, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat.

Die Enthüllungen des Sicherheitsausschusses werfen ein düsteres Licht auf die thailändische Politik – und zeigen, wie tief das Netz aus Betrug, Geldwäsche und politischer Verflechtung reicht.

 

 

STIN // AI

Von stin

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