Bangkok – Ein Bier zur Siesta? Lieber nicht. Ab diesem Samstag wird das in Thailand teuer: Wer zwischen 14 und 17 Uhr ein alkoholisches Getränk bestellt oder konsumiert, riskiert eine saftige Geldstrafe von mindestens 10.000 Baht (rund 300 US-Dollar). Grund ist eine verschärfte Gesetzesnovelle, die nicht nur den Alkoholkonsum in bestimmten Zeitfenstern und an bestimmten Orten unter Strafe stellt, sondern auch die Werberegeln für alkoholische Getränke drastisch verschärft.
Verbot mit Tradition – und neuen Zähnen Seit 1972 ist der Verkauf von Alkohol in Thailands Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften am Nachmittag untersagt. Doch während das Gesetz bislang eher lasch durchgesetzt wurde, greift der Staat nun härter durch. Wer sich in einem Restaurant nach 14 Uhr noch ein Bier servieren lässt – selbst wenn es eine Minute vorher bestellt wurde – macht sich strafbar. Die Verantwortung liegt nun nicht mehr nur bei den Gastronomen, sondern auch bei den Gästen.
Gastronomie in der Zwickmühle „Das wird das Wachstum der Branche massiv bremsen“, warnt Chanon Koetcharoen, Präsident des thailändischen Restaurantverbands. Besonders in touristischen Hotspots wie der Khao San Road, wo Bars und Restaurants oft bis in die frühen Morgenstunden geöffnet haben, könnte das neue Gesetz zum Umsatzkiller werden. Zwar gelten Ausnahmen für Hotels, Flughäfen und zertifizierte Tourismusbetriebe – doch die Unsicherheit bleibt.
Werbung nur noch nüchtern Auch die Marketingwelt steht Kopf: Alkoholwerbung ist künftig nur noch erlaubt, wenn sie rein sachlich ist. Prominente, Influencer oder emotionale Botschaften? Verboten. Damit fällt ein ganzer Werbezweig weg – und mit ihm ein wichtiger Kanal für Markenbindung.
Kritik aus der Politik – und von der Straße Oppositionspolitiker Taopiphop Limjittrakorn, selbst ein Verfechter liberalerer Alkoholgesetze, sieht in der Reform ein Zugeständnis an konservative Kräfte: „Das Gesetz dient den Interessen der Alkoholgegner.“ Er warnt zudem vor Verwirrung bei Touristen, die sich der Sperrzeiten oft nicht bewusst sind – und unfreiwillig zu Gesetzesbrechern werden.
Ein Gesetz, viele Grauzonen Kritiker befürchten, dass die neuen Regeln auch Tür und Tor für Willkür öffnen könnten. Die Sorge: Beamte könnten Bußgelder nach eigenem Ermessen verhängen – zum Nachteil von Gästen und Gastronomen gleichermaßen.
Hintergrund: Religion und Regulierung In einem Land, in dem der Buddhismus tief verwurzelt ist und der Verzicht auf Rauschmittel zu den Fünf Geboten zählt, ist die Regulierung von Alkohol kein neues Thema. Doch die aktuelle Verschärfung zeigt: Die Debatte um Moral, Tourismus und wirtschaftliche Freiheit ist in Thailand so präsent wie selten zuvor.
Fazit: Was als Maßnahme zur öffentlichen Ordnung gedacht ist, könnte sich als Stolperstein für Gastronomie, Tourismus und Konsumfreiheit entpuppen. Wer in Bangkok künftig ein kühles Bier zur falschen Zeit bestellt, riskiert mehr als nur einen schiefen Blick – sondern bares Geld.
STIN // AI
Na super, so kann der Tourismus natürlich weiter wachsen – oder auch nicht.
Ja, TH agiert dazu ein wenig zwischen den Fronten.
Auf der einen Seite sterben in TH die meisten bei Verkehrsunfällen und meist durch
betrunkene Fahrer.
Das will man bei der Jugend verhindern – daher kein Alkohol bei Ende des Schultages.
Aber man sollte in den Touristen-Zentren den Touristen Ausnahmen genehmigen, sonst wird das
ein Rohrkrepierer. Das schnallen die Thais nicht….
Nein , in TH entstehen die meisten Unfälle nicht durch vom Alkohol besoffene Fahrer. Nein , die meisten thailändischen Straßenprofis sind von ihrer eigenen Fahrkunst besoffen oder fast immer auch bekifft.Oder sie schlafen am Steuer ein.
Es stimmt auch keinesfalls daß in den großen thailändischen Supermärkten die Alkoholverbotszeiten lasch gehandhabt wurden.
Verkauft wird Alkohol in den kleinen Tante Emma Läden zu jeder Zeit.Auch in Restaurants habe ich zu jeder Zeit Alkohol bekommen.
In den großen Supermärkten und bei 7-11 gibt es elektronische Kassen wo auch die Uhrzeit vermerkt wird.
Früher gab es Ausnahmen weil man ab 10 Verkaufseinheiten als Großhändler galt und jederzeit einkaufen konnte. Die Zeiten sind lange vorbei.
Es stimmt auch keineswegs daß die Behörden wirklich kontrollieren,
die lassen sich nur zu gerne bestechen.
Einziges Kontrollorgan sind die Anti Alkohol Aktivisten die uns Allen gern den Hahn abdrehen wollen.Aber die sind in der Tat sehr aktiv und haben ihre Spione überall.Und sie haben Zugang zu den Medien.
Ich selber bin kontrollierter Alkoholiker.Nicht selbst kontrolliert sondern (viel schlimmer) durch meine Frau welche gleichzeitig mein Dealer für Alkohol und Tabak ist.
Natürlich könnte ich selber den Stoff einkaufen.Meine Zigaretten gibts in jedem 7-11 und sehr billig verglichen mit Europa.
Und Leo, Chang,Singha, Heineken gibt es an jeder Ecke
Lao Khao und Thai Whisky auch
Aber ich habe und will meinen Konsum ja einschränken und nicht unbedingt an Lungenkrebs oder Leberzirrhose krepieren.
Außerdem trinke ich keine der obengenannten Marken.
Und es gibt auch zu überteuerten Preisen kaum trinkbaren Wein in TH. Falsche Lagerung machen ihn ungenießbar.
Bei Foodland haben wir trinkbaren Wein zu noch bezahlbaren Preisen gefunden.Auch im Best Supermarket Pattaya gibt es ganz guten Stoff zu verhältnismäßig günstigen Preisen.
Bier trinke ich sehr selten und nur 2 Sorten . Das billigste My Beer (früher Singha Light) für 46 THB die 0,5l Dose oder das teuerste Sapporo Beer für 88 THB die 0,5l Dose.
Sapporo ist das beste japanische Bier und in TH immer noch billiger als in Japan.
Im Restaurat trinke ich Sapporo (in japanischen) oder Heineken (in thailändischen).Es gibt (noch?) keine Oktoberfest Bierpreise in TH.
Ich muss mich an Statistiken halten und da haben eben besoffenene Unfallfahrer eine Spitzenbewertung in den
Rankings.
Ja, bekommt man. Ist halt illegal – und wenn man 2x erwischt wird, ist die
Lizenz weg. Wenn man eine hatte…..
Auch wenn STIN schon lange aus TH geflüchtet ist , so weiß er oder müßte es jedenfalls wissen daß sein obengenanntes totaler Quatsch ist.
Thailändische Statistiken sind Propaganda und haben mit der Realität nix zu tun.Man kann sie nur nicht widerlegen weil es keine anderen Quellen gibt.
Selbst die von STIN immer gern zitierte WHO kann die Zahlen der Verkehrstoten z.B. nur schätzen.
Sie schätzt sie etwa auf das Doppelte der offiziellen TH Statistik.
Hier wird jede Statistik nach gutdünken manipuliert und STIN ist immer dabei.
Hier wird eine Alkoholverkaufslizenz (falls es sie gibt) nur aus persönlichen Gründen entzogen.Etwaige Kontrollen dienen nur der Erzielung von Korruptionsgeldern.
STIN versucht hier immer seinen Lesern vorzugaukeln TH sei ein Land wie DACH. Nein, ist es nicht. Selbst in Österreich ist die Korruption geringer als in TH.
Das sind reine Vermutungen, wenn man keine andere Anhaltspunkte hat, dann nehme ich die schon
zur Kenntnis oder suche andere Statistiken und gleiche ab.
Nein, das läuft anders……
Bei jedem Unfall, mit Verletzten meldete meine Frau dies dem Amphoe, dass KH meldete es direkt an die
WHO nach BKK.
Hat mir ein WHO-Mitarbeiter Verdasco seinerzeit über Twitter erklärt.
Die WHO wertet es dann aus, mit der Jahresregel in TH – d.h. stirbt ein Unfallopfer erst 8 Monate nach seinem
Unfall an den Folgen, zählt er noch zu den Verkehrstoten.
In DACH sind es wohl nur 30 Tage.
Mir fällt derzeit kein Grund ein, warum ein KH hier die Weitergabe manipulieren soll.
Was bringt das dem KH……?
Vielleicht vergessen sie es mal – möglich.
Kommt darauf an…..
Erwischst du eine Truppe, die alle korrupt sind, dann zahlst du denen etwas und sie gucken weg.
Macht einer von den Offiziellen nicht mit, ist die Lizenz weg.
Auch schon miterlebt, die haben die Lizenz dann aus dem Bilderrahmen geholt und eine
roten Stempel drauf geknallt – in Thai hieß es dann: UNGÜLTIG seit……
Nicht alle sind korrupt, sonst wäre Joe Ferrari heute nicht im Knast, Thaksin wohl auch nicht.
Auch würde man dann nicht Ressorts in Nationalparks platt machen, keine Villen auf Koh Samui abreißen usw.
Nein, habe ich nie versucht – warum lügst du schon wieder.
Ich verweise auch hier immer auf den CP-Index
https://www.transparency.de/fileadmin/Redaktion/Bilder/Publikationen_Cover/Korruptionswahrnehmungsindex/CPI2024_Tabellarische_Rangliste.pdf
Zwar werden DE und AT auch immer korrupter, DE rutschte gegenüber 2023 um 3 Plätze ab, AT gleich um 4.
Aber noch weit entfernt von TH – die auf Platz 107 stehen und auch weiter abrutschen, unter Paetongtarn.
TH ist also um 92 Plätze schlechter als DE.
Ist heftig – aber ist bekannt.
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HIER IM BLOG HERRSCHT DER VOLLE DURCHEINANDER!!!!
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WENN DIE FALSCHINFOS NICHT BERICHTIGT WERDEN, MACHEN SICH ALLE STINs STRAFBAR, DA GEGEN DAS PRESSERECHT VERSTOSSEN WIRD UND GUTGLAEUBIGEN LESERN EIN SCHADEN ENTSTEHT!!!
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Gerade hat einer der STINs Im Kommentar behauptet, es wäre jetzt überall die Sperrstunde von 14 -17Uhr weggefallen!
Dem habe ich widersprochen und das hat man seit dem gelöscht.
Jetzt kommt das genaue Gegenteil von ‚STIN//AI‘ aber keiner der STINs verhindert die Veröffentlichung!!!
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Was denn jetzt!?
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(Bericht) macht sich strafbar.
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Und wo steht das??? Link zum Gesetz oder „Vortäuschen falscher Tatsachen!!!!
Damit fliegen Sie nach Strafverbüsung aus TH raus und kommen mit Augenscan (mit allen 3 Pässen) lebenslänglich auf die Blacklist!
Wo ist denn der Gerichtsbeschluss für die ‚Strafe‘ oder gibt es einen Bussgeldkatalog!?
Über den man mit den Gesetzeshüter „verhandeln“ kann?
Wenn das wirklich der Fall ist, wird es Zeit für eine europaweite Reisewarnung!!!
Und die Verantwortlichen müssen umgekehrt europaweit auf die Blacklist!!!
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Du musst unterscheiden zwischen Planung und Ausführung.
Man hat geplant, oder schon ausgeführt, in Touristenzentren die Sperrzeit aufzuheben, nicht aber landesweit.
Warte noch ab, bis man sich da entschieden hat.
Nein, kein Medium ist verantwortlich für die Berichte – die könen durchaus falsch sein, wird nicht verfolgt – solange es keine
direkte Verleumdung eines Politikers u.a. ist.
Außerdem gehört der Blog nicht STIN, dass ist nur der Admin, der insgesamt aus 4 Personen besteht.
Blog-Owner reist nie nach TH, also keine Sorge. Ist ein Australier aus Sydney, der Mann einer
guten Freundin, der das nittaya.at gehört 🙂
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Zur Sache Alkoholverbotszeiten:
Aufgrund des großen Durcheinander hat meine Frau die Abteilungsleiterin der Alkoholabteilung bei Foodland gefragt.
Antwort:
Beim Verkauf in Supermärkten ändert sich garnix.
Alkohol darf nicht vor 11 uhr und zwischen 14 und 17 Uhr verkauft werden. In Hotels Restaurants und Bars mit Schanklizenz darf Alkohol während der offiziellen Öffnungszeiten ausgeschenkt werden.Also Alles wie bisher.
Der einzige Unterschied: Bisher wurden die Geschäfte bestraft wenn sie außerhalb der offiziellen Verkaufszeiten Alkohol verkaufen.
In Zukunft soll wohl der Käufer bestraft werden.
Da muß man sich nicht wundern wenn die Ausländer lieber nicht nach TH kommen.Trotz der billigen Flug und Package Preisen.
Alles klar.
Ja, halte ich für falsch.
Ja, man wandert schon nach Vietnam ab.