Bangkok – Die politische Bühne Thailands steht vor einem dramatischen Wendepunkt. Premierminister Anutin Charnvirakul erwägt offenbar die vorzeitige Auflösung des Repräsentantenhauses – ein Schritt, der das Machtgefüge vor den kommenden Wahlen grundlegend verändern könnte. Hintergrund ist die wachsende Sorge um den Einfluss von Thaksin Shinawatra, dem faktischen Strippenzieher der Pheu-Thai-Partei, dessen mögliche Haftentlassung vor dem Urnengang als strategischer Vorteil gewertet wird.

🔍 Taktisches Kalkül statt Januar-Fahrplan Ursprünglich hatte Anutin angekündigt, das Parlament im Januar aufzulösen und binnen 60 Tagen Neuwahlen anzusetzen. Doch nun verdichten sich Hinweise, dass er diesen Zeitplan vorziehen könnte – möglicherweise schon Anfang nächsten Monats. Ziel: Thaksins vorzeitige Freilassung verhindern und dessen Einfluss auf die Wahlkreise im Norden und Nordosten eindämmen.

💼 Innenminister unter Druck – Geldwäschevorwürfe und Koalitionssorgen Als Innenminister und Chef der Bhumjaithai-Partei steht Anutin selbst unter Druck. Geldwäschevorwürfe gegen hochrangige Persönlichkeiten werfen Schatten auf die Regierung. Eine frühzeitige Parlamentsauflösung könnte kritische Debatten im Wahlkampf unterbinden – und Thaksin hinter Gittern halten.

🔄 Politisches Stühlerücken – Wer wechselt das Lager? Die politische Landschaft ist in Bewegung: Ehemalige Pheu-Thai-Abgeordnete liebäugeln mit einem Wechsel zu Newin Chidchobs Fraktion innerhalb der Bhumjaithai-Partei oder zur Klatham-Partei unter Thammanat Prompao. Auch die Rolle von Ex-Verkehrsminister Suriya Juangroongruangkit als potenzieller Geldgeber bleibt ungewiss.

🧩 Sam-Mit-Gruppe als Zünglein an der Waage Die Entscheidung der Sam-Mit-Fraktion – angeführt von Somsak Thepsuthin und Suriya – könnte das Wahlergebnis maßgeblich beeinflussen. Bleiben sie Thaksin treu oder schlagen sie sich auf die Seite der Regierung?

💰 Finanzielle Ungewissheit – Die Shinawatra-Frage Traditionell war Thaksins Familie der finanzielle Motor der Pheu-Thai-Kampagnen. Doch mit dem Rückzug von Paetongtarn Shinawatra und der neuen Parteiführung unter Julapun Amornvivat ist die Zukunft dieser Unterstützung unklar. Thaksins Einfluss bleibt – trotz Inhaftierung – ein politischer Faktor mit doppelter Wirkung: Chance und Risiko zugleich.

📌 Fazit: Ein riskantes Spiel um Macht, Einfluss und Timing. Anutin steht vor einer strategischen Entscheidung, die nicht nur über den Wahlausgang, sondern auch über die Stabilität seiner Koalition entscheiden könnte. Der Countdown läuft – und Bangkok hält den Atem an.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
20 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Auch wenn man die gleichen Propagandalügen dauernd wiederholt werden sie nicht wahrer.
Na klar will Anutin den PM Bonus nutzen solange er noch einen hat.
Aber sein Ziel ist es ohne Wahlen solange wie möglich an der Macht zu bleiben. Wie Prayuth damals.
Und STIN’s Prediktionen gehen erst baden wenn es wirklich zu einer Wahl kommt.Vielleicht glaubt der bekiffte Newin Strohmann (Grasmann?) wirklich er könnte die Wahlergebnisse noch mehr fälschen als Prayuth 2019?
Wir werden sehen.

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berndgrimm
berndgrimm
15 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Guten Morgen!
Wenn es gegen Thaksin geht wird sogar Ben plötzlich wieder wach.
Wohlgemerkt ich bin bei der Einschätzung Thaksins sehr nahe an Ben’s und STIN’s , nur bei der Einschätzung von Thaksins Möchtegern Vernichtern bin ich eben anderer Meinung.
Ich sehe dort kein Gut gegen Böse sondern nur Böse gegen Böse.
Der Unterschied ist nur daß Thaksins angebliche Missetaten in die Öffentlichkeit gezerrt werden während Anutins Missetaten verschwiegen oder gar entschuldigt werden.
Die meisten der Leser hier sind Farang und wir werden Alle von den jeweiligen Machthabern schikaniert und ausgenommen sowie von unseren Botschaften nicht geschützt.Dies sollte unser erstes Anliegen sein. Ich bin für die Reformbewegung weil ich mir von ihr etwas mehr Normalität im Umgang mit den Ausländern hier erhoffe.
Normalerweise kommt Ausländerfeindlichkeit aus der Bevölkerung die sich diskriminiert fühlt.
In TH wird die Ausländerfeindlichkeit aber von den Herrschenden verbreitet um von sich selber abzulenken.
Glücklicherweise fällt dieser Ausländerhaß in der Bevölkerung noch überhaupt nicht auf fruchtbaren Boden.
Deshalb bin ich immer noch gern in TH. Nur soetwas kann sich eben schnell ändern.Dann hilft nur noch die Flucht.
Ich hoffe sehr daß es nicht soweit kommen wird.

Wolfgang Kempf
Wolfgang Kempf
14 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Herr STIN sollte seinen Blog sofort umbenennen, in:

Die Politik in Thailand wie STIN und berndgrimm sie sehen!

Mit “ Schönes Thailand“ hat das nichts zu tun 😜
Wenn nur jeder Zehnte Artikel ein anderes Thema hat.
Wie der wirre Alibi Artikel 🥱 über das Tennis 🎾 Team bei den SEAG.

berndgrimm
berndgrimm
13 Tage zuvor
Antwort auf  Wolfgang Kempf

Also wenn mehr Leser schreiben würden und STIN diese Beiträge nict wegzensieren würde dann sähe es hier auch besser aus.
Die Artikel mit den Thread Themen werden alle vom Blogwart also STIN geschrieben und damit vorgegeben.

berndgrimm
berndgrimm
13 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxx

Nein , ich habe überhaupt nix gegen Konservative.Die Grünen und die wirklich Liberalen in der ex FDP sind Wertkonservariv, auch in der SPD gab es viele Konservative und die SED war keinesfalls fortschrittlich..
Es gab und gibt in der CDU viele anständige Konservative, nur haben die
keine Macht
Vielleicht ist es für einen Österreicher schwer zu verstehen, aber die Piefkes konnten sich nach dem verlorenen Krieg nicht so einfach als Opfer hinstellen und sich selbst als Neutral erklären.
Trizonesien wurde zwangsweise demokratisiert während an vielen Schlüsselpositionen immer noch oder schon wieder Nazis saßen.
Ener meiner Großväter wurde zum Tode verurteilt weil er 1937 auf dem Beschaffungsamt sagte : Der Herr Hitler solte uns lieber Materialien zum Wohnungsbau geben als KZ’s bauen zu lassen.
Dank des Einsatzes seines besten Freundes der Rechtsanwalt war wurde sein Verfahren wieder aufgenomme und er zu lebenslanger KZ Haft „begnadigt“. Er wurde 1944 in Dachau von den Amerikanern befreit.
Mein anderer Opa hatte einen Bauernhof in Ostpreußen mit einer kleinen Pferdezucht. Die Hitler unterstützenden Großgrundbesitzer wollten ihm seine besten Zuchthengste wegnehmen und so floh er quer durch Norddeutschland in die Niederlande , Dort versteckte man ihn als die deutschen Nazis kamen.
Mein Vater kam mit 17 aus der Schule in den Krieg gegen Russland nach Leningrad.Nach 6 Monaten kam er als Krüppel aber lebend zurück,
Von seinem ganzen Bataillon (über 600) kamen nur 14 lebend zurück.

Ich selber wurde nicht nur wegen meiner Familiengeschichte zum Kriegsdienstverweigerer, man hätte mich wegen der Versehrtheit meines Vaters eh nicht einziehen können.
Ich wurde 1966 gemustert und war damals schon 68er.
Ich habe das ganze Theater einschließlich Gewissensprüfung freiwillig mitgemacht.Ja , ich hatte damals schon ein Gewissen , ganz im Gegensatz zu den übriggebliebenen Nazis aus denen damals die Bundeswehr zusammengebastelt wurde.
Ich bin gegen jedes Militär obwohl meine erste Frau in der britischen Armee (BAOR) als Dolmetscherin arbeitete und einen militärischen Rang bekleidete.Wir hatten auch viele Soldten als Freunde.

berndgrimm
berndgrimm
12 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxxxxx

Ich bin sicherlich in mehr Ländern gewesen und habe in mehr Ländern gelebt und gearbeitet als STIN.
Aber ich war und bin immer Deutscher und auch stolz auf das neue Deutschland nach 1945.
Es ist natürlich einschneidend für mich gewesen als 6-8 jährger im Ausland bespuckkt und mit Steinen beworfen zu werden weil ich Deutscher war.
Ich hätte damals Nationalist werden können, aber ich wurde es nicht sondern versuchte Informationen über die jüngere deutsche Vergangenheit zu bekommen die uns in der Schule vorenthalten wurde.
Ich war schon vor meinem Beruf in viele Länder gereist die ich mir erlauben konnte.Die USA waren leider nicht dabei weil sie zu teuer war.Der hohe US$ Kurs und die teuren Flugprese hielten mich ab.
Deshalb ging es als Ersatz in die Sowjetunion.
Die Jugend und Studentenreisen wurden staatlich subventioniert und ich verdiente noch Geld durch Schwarzhandel. So lernte ich auch die Realität der Marktwirtschaft und des Osthandels.Sowas lernt man nicht aus Büchern.
Durch die Reisen lernte ich auch warum Deutsche in der Nachkriegszeit im Ausland so unbeliebt waren..
Die Deutschen vor uns kamen nicht in Bussen oder Charterflugzeugen sondern in Panzern und Bombenflugzeugen und richteten viel Unheil an.

berndgrimm
berndgrimm
11 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Ich wollte Anfang der 60er Jahre in die USA, STIN war wohl Anfang der 80er Jahre dort.People Express flog von 1981 bis 1987. In den 60ern kostete der US$ 4,20 DM. In den 80ern fiel er unter 1,60DM.
In Las Vegas gab es in den Hotels am Strip Breakfast und Lunch für je 1,99$ und Dinner für 2,99$.
Aber wer außer Spielern blieb damals in Vegas ?
In LA oder San Francisco kostete es mindestens das Dreifache.Touristische Angebote in den USA waren immer viel teurer als in Europa.
In den 60ern kostete ein Billigflug mit Loftleidir/Icelandair ab LUX nach New York knapp unter 1000DM.
Mit DSJR kostete eine 2wöchige Rundreise durch die Sowjetunion je nach Route zwischen 600 und 900 DM.
Alles Inklusive!
Ja , billige Motels gab es viele. Auch schon Ketten wie Motel 6 oder Motel 8. Aber meist ziemlich heruntergekommen.
Wir waren ja im Camper unterwegs und blieben in der ersten und letzten Nacht meist in einem Holiday Inn in der Nähe des Flughafens. Kostete um die 30$ pro Zimmer/Nacht incl Airport Transfer.Meist bekamen wir vom Camper Vermieter noch einen PKW für die Tage an denen wir keinen Camper hatten.
Auto war damals billig in den USA.
Miete pro Tag unter 10$ , die Gallone (3,8l) Benzin 91 je nach Bundesstaat 0,15 bis 0,30 $. Nach dem Ölpreis Schock von 1974 kostete die Gallone bis zu 1$ , heute wohl über 3$.
Ein neuer Chevrolet Camaro kostete unter 5000$
VW Beetle oder Honda Civic oder Toyota Corolla waren noch billiger.
Aber auch damals schon gab es Restaurants z.B. in Malibu wo man für ein Dinner pro Nase locker 100$ hinlegte.
In den 80er Jahren waren die USA am günstigsten wegen des gefallenen US$ Kurses.
Ich war in den 80er Jahren allein in den USA um Flugzeuge zu fotografieren.
Damals gab es Monatskarten wo man einen Monat in den „kontinentalen“ Staaten fliegen konnte.
Am billigsten waren Eastern und National für je 299$
United,American ,Delta und Northwest kosteten 399$ und inklusive Hawaii und Alaska 499$.
Ich habe damals oft im Flugzeug zwischen West-und Ostküste übernachtet.Sparte eine Hotelnacht besonders in teuren Städten wie New York oder San Francisco.

Siamfan
Siamfan
14 Tage zuvor

Warum geben Sie meinen Kommentar nicht frei!?

Abhisit wird in der Regierung sein.
+
Andere bekommen einen festen Wohnsitz im Bau.
Sie auch!!!
+
Wir hatten einen Platten am Hinterrad vom Moped.
Wir hatten grosses Glück, sonst wären wir schwer gestürzt.
+
Was wissen Sie darüber!?
Heute Nacht PC gehackt!
Jetzt den Hinterreifen.
+
Was kommt als Nächstes!?!

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