Eine dramatische Rettungsaktion bewegte am Wochenende gleich zwei Länder: Die thailändische Austauschstudentin Sirinya, die an der Chonnam National University in Südkorea studierte, erlitt in ihrem Wohnheim eine plötzliche Subduralblutung und brach zusammen. Ihr Zustand machte eine sofortige Rückführung nach Thailand notwendig – ein Unterfangen, das nur durch eine außergewöhnliche Welle der Solidarität möglich wurde.

Rettung durch Spenden und prominente Unterstützung

Actor Lee Young-ae. /News1
Actor Lee Young-ae. /News1

Die südkoreanische Freiwilligengruppe „Rhythmus der Hoffnung“ sowie die Schauspielerin Lee Young-ae, bekannt aus der Erfolgsserie „Dae Jang Geum“, übernahmen die hohen Kosten für medizinische Versorgung und Transport. Damit ebneten sie den Weg für Sirinyas sichere Heimkehr.

Behörden reagieren im Eiltempo

Am Samstag, dem 16. November, reagierten die thailändischen Behörden sofort. Generalleutnant Panumas Boonyalug, Kommissar des Einwanderungsbüros, ordnete Sondermaßnahmen am Flughafen Suvarnabhumi an. Beamte wurden direkt ins Flugzeug geschickt, um Sirinyas Einreise noch an Bord abzuwickeln – eine seltene Ausnahme, die Verzögerungen ausschließen sollte.

Präzise Koordination für jede Minute

Um 23:20 Uhr landete Korean-Air-Flug KE653 in Bangkok. Bereits vor der Landung hatten die Einwanderungsbehörde, das Außenministerium und die Flughafengesellschaft eng abgestimmt, damit die medizinische Versorgung ohne Unterbrechung weiterlaufen konnte. Beamte stiegen ins Flugzeug, erledigten die Formalitäten und übergaben die Studentin direkt dem wartenden Ärzteteam.

Ein Akt internationaler Menschlichkeit

Sirinyas Rückkehr zeigt, wie grenzenlose Solidarität Leben retten kann: Von südkoreanischen Spendern über prominente Unterstützung bis hin zu thailändischen Behörden, die in Rekordzeit reagierten – ein Netzwerk aus Menschlichkeit und Präzision machte möglich, dass die junge Frau trotz lebensbedrohlicher Diagnose sicher in ihre Heimat zurückgebracht wurde.

 

 

Redaktion STIN --> Austria // Thailand

Von stin

3 Comments
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gg1655
gg1655
9 Monate vor
Antwort auf  stin

Gute Frage. Bei einer Lebensbedrohlichen Situation hätte sie ja eigentlich vor Ort behandelt werden müssen. Selbst wenn sie nicht versichert gewesen wäre. Was aber als Austauschstudentin nicht möglich sein sollte.

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