Bangkok – Der thailändische Aktivist Jatuporn Prompan, Kopf der People’s Integration Group, hat für den 22. November zu Protesten vor den Botschaften der USA und Malaysias aufgerufen. In einer Live-Sendung am 16. November erklärte er, die Demonstrationen seien eine Antwort auf das, was er als „Einmischung“ von US-Präsident Donald Trump und Malaysias Premierminister Anwar Ibrahim in die thailändische Souveränität bezeichnete.

Auslöser ist ein eskalierender Grenzkonflikt mit Kambodscha: Laut Bangkok sollen kambodschanische Streitkräfte neue Landminen auf thailändischem Gebiet verlegt haben – ein Vorfall, bei dem ein Soldat schwer verletzt wurde. Premierminister Anutin Charnvirakul reagierte bereits mit einem diplomatischen Protest und setzte das Kuala-Lumpur-Friedensabkommen vorerst aus.

Jatuporn wirft Trump vor, Anwar als „Kanal“ zu nutzen, um Washington in die bilateralen Verhandlungen hineinzuziehen. Die Opposition kritisierte er scharf: Sie sei „ängstlich“ gegenüber den USA und zu sehr auf Zollverhandlungen fixiert. „Die territoriale Integrität ist nicht verhandelbar“, betonte er.

Mit deutlichen Worten warnte Jatuporn vor einer Politik der Unterwürfigkeit: „Je feiger Thailand erscheint, desto mehr werden wir unterdrückt. Wir müssen mit der Würde eines souveränen Landes aufrecht stehen.“ Am 22. November, so kündigte er an, werde die Bevölkerung zeigen, dass Thailand „keine Marionette“ sei – weder für Washington noch für Kuala Lumpur.

 

Redaktion STIN --> Austria // Thailand

Von stin

7 Comments
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Menster
Menster
9 Monate vor

Ein dummer Mann. Sollte sich besser nicht mit den falschen Leuten anlegen. Thailand ist nicht die Nr1 auf der Welt. Auch in Asien steht Thailand nicht an Nr1.

Menster
Menster
9 Monate vor
Antwort auf  stin

Wenn man heutzutage International agieren und Geschäfte machen möchte, muss man sich auch international anpassen. Sich immer nur die Rosinen aus dem Kuchen picken, geht nicht lange gut, und die internationale Gesellschaft lässt einen links liegen.
Man darf sich fragen was besser gewesen wäre, wenn Thailand auch kolonisiert geworden wäre.

berndgrimm
berndgrimm
9 Monate vor
Antwort auf  Menster

Wie heißt „anpassen“ auf Thai ?
Anpassen sollen sich gefälligst die Ausländer , also wir .
Ist genauso wie in AfD Land.
Man pickt sich nur solange die Rosinen aus dem Kuchen wie welche da sind und man gelassen wird.
Für eine Kolonialisierung ist es leider zu spät, aber Kingpin Xi macht das schon..
Man braucht keine Ausländer um sein Land zu ruinieren, man kann dies genausogut selber.
Aber es ist schwierig ein Land welches von der Natur als Paradies den Menschen übergeben wurde schnell zu zerstören.
Und solange man genug Billigstlohnsklaven hält kann man auch das Land bewirtschaften.
Aber man ist schon weit fortgeschritten in der Zerstörung dieses Geschenks.Rom wurde auch nicht an einem Tag zerstört.
Vor 40 Jahren als ich das erste Mal nach TH kam war TH entwicklungsmäßig vor den ehemaligen Kolonien Malaysia, Indonesien und Vietnam.Heute stolpert man hinterher.
Ohne Farang gäbe es in TH kein Leitungswasser,keinen Strom und keine staubfreien (?) Straßen.
Ohne Japaner gäbe es keine Autos , Motosai , Fernseher,Kühlschränke Air Condition oder Handys.
Unten ein Produkt der „thailändischen“ Automobilindustrie ohne japanische Produzenten….

Unbenannt
berndgrimm
berndgrimm
9 Monate vor
Antwort auf  stin

Nimmt man vom VW Golf alle ausl. Teile raus, bleibt nur noch die Chassis als deutsches Produkt überig.

Originaltext STIN

Erhebung der Rheinischen Post:

Würde ein Golf, immerhin rund 20.000 Euro teuer, einschließlich aller Zulieferteile nur hier gebaut (der Anteil liegt bei 50 Prozent), wäre er um 25 Prozent teurer und würde dann etwa 25.000 Euro kosten.

Das ist schon etwas mehr als nur das Chassis.
Und wenn die Autos wie in STIN’s TH vom Finanzamt gebaut würden, wäre „Made in Germany“ noch teurer.
Nein ich bin kein einseitiger Korinthenkacker wie STIN.
Bei dem läuft die Globalisierung eben andersrum.

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