Eine schöne Frau, zwei rivalisierende Verehrer – und eine dritte, verbitterte Konkurrentin: Was wie ein klassisches Drama beginnt, ist in Wahrheit die geopolitische Bühne Südostasiens. Thailand, Kambodscha, die Vereinigten Staaten und China verstricken sich in einem Machtspiel, das längst über die Grenze zwischen Bangkok und Phnom Penh hinausgeht und sich zu einem globalen Spektakel auswächst.
Die Khmer Times warnte am 17. November in einem Leitartikel: „Thailand unternimmt gefährliche Manöver zwischen den USA und China, und zu diesem Zweck wird Kambodscha als entbehrlicher Bauer behandelt – ein Spielstein, um Wähler wie Großmächte gleichermaßen zu täuschen.“ Der Artikel trägt den bezeichnenden Titel: „Thailands gefährliches und manipulatives Tanzen zwischen den USA und China“.
Im Zentrum stehen strategische Ressourcen wie Seltene Erden, das tiefe Misstrauen Bangkoks gegenüber Washington und die Wahrnehmung amerikanischer Denkfabriken, dass die Beziehungen seit dem Putsch von 2014 erodieren. Antidemokratische Praktiken und Thailands Annäherung an Peking – bis hin zum U-Boot-Abkommen – nähren den Verdacht einer wachsenden Entfremdung.
Besonders schmerzhaft für Kambodscha: Die Erinnerung an Thailands demonstrierte Luftüberlegenheit, die noch immer als Demütigung empfunden wird. Dass China, enger Freund Kambodschas, nun mit Thailand gemeinsame Luftwaffenübungen abhält, verstärkt die Wunden einer Nation, die sich von Bangkoks illegaler Invasion bedroht fühlt.
So wird ein alter Spruch neu belebt: „Die Hölle kennt keine Wut wie die einer verschmähten Frau.“ Wer den Blick nach Südostasien richtet, erkennt, dass diese Metapher längst zur geopolitischen Realität geworden ist.
STIN // AI
Sogar die Chinesen verlassen das sinkende Schiff.
Derzeit ist es eigentlich eh egal, wem sich die Thais zuwenden.
Langsam wird die Trump-Regierung der chinesischen Regierung auch sehr ähnlich.
Thailand ist für China nur Bauern Opfer. Wenn sie keinen Vorteil mehr aus der Beziehung ziehen können, lassen sie Thailand ganz schnell fallen.
Aber wie immer denkt Thailand sie wären die größten und die Nr 1 in Asien. Die Nr1, vielleicht, aber in Dummheit und Selbstüberschätzung
Täten besser daran die Pisa Studie sich anzusehen, um zu erfahren was international wichtig ist.
Ja, aber derzeit auch bei USA. Wenn man nicht spurt, gibt es bis zu 200 % Zölle.
Siehe Brasilien – weil die Bolsonaro zur Rechenschaft ziehen, droht Trump mit hohen Zöllen, gleiches
bei Kanada, EU, Südafrika, Indien usw. – wer nicht spurt, bekommt die Peitsche.
Dann ist es eigentlich eh egal, wer einen auspeitscht.
Nein, in Asien sind sie nicht Nr. 1 – aber in ASEAN in manchen Bereichen schon.
Zumindest ganz vorne mit dabei – wie beim BIP z.B. – da liegt TH hinter Indonesien auf Platz 2.
Nr. 1 sind sie in:
Tourismus
Reisexport
Kautschuk
Automobilindustrie (Platz 10 weltweit)
Medical Tourism
usw.
So schlecht liegt TH auch bei den Volkswirtschaften nicht – weltweit Platz 30 von 200 Staaten.
Also alles machen sie nicht falsch.