Ein Fährunglück vor der thailändischen Insel Koh Kood endete am Donnerstag glimpflich: Alle 97 Menschen an Bord eines Passagierschiffs wurden trotz Sturm und hohem Wellengang sicher an Land gebracht.

Gegen 12:30 Uhr meldete das Grenzschutzkommando Chanthaburi und Trat (CTBDC), dass die von Seudamgo betriebene Fähre auf dem Weg nach Koh Kood einen Rumpfleck erlitten hatte. Meerwasser drang in das Schiff ein, das sich rund 15 Kilometer vor Koh Kood nahe der Insel Kradat befand.

Die Besatzung schlug Alarm und forderte dringend eine Wasserpumpe. Das Seefahrtskommandozentrum Region 1 koordinierte daraufhin den Einsatz mit dem Grenzpatrouillenbootgeschwader 1. Die Kriegsschiffe HTMS Thepha und Tor 228 wurden entsandt, während bereits lokale Fischerboote und Schnellboote erste Hilfe leisteten.

Alle Passagiere trugen Schwimmwesten, doch die starken Winde und hohen Wellen brachten einige in ernste Notlagen. Rettungsteams evakuierten zunächst 43 Menschen zum Laem Son Pier im Bezirk Mueang von Trat, anschließend weitere 49 Passagiere zum Laem Sok Pier. Schließlich wurden auch die fünf Besatzungsmitglieder sicher an Land gebracht. Niemand gilt als vermisst.

Nach Angaben der Schifffahrtsbehörde in Trat erlitt die Fähre einen Rumpfbruch und sank langsam. Pumpen sollen nun das eindringende Wasser entfernen, bevor das beschädigte Schiff zurück an Land eskortiert wird.

 

 

STIN // AI

Von stin

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