SI SA KET – Ein Bericht des ASEAN-Beobachterteams Thailand (AOT-TH) sorgt für neue Brisanz im Grenzstreit zwischen Thailand und Kambodscha. Die Experten stellten fest, dass die in Huai Tamaria im Gebiet Phu Makua entdeckten PMN-2-Minen nicht aus alten Beständen stammen, wie Kambodscha behauptet hatte, sondern erst kürzlich verlegt wurden. Das teilten die Königlich Thailändischen Streitkräfte (RTARF) am Montag mit.
- 🔴 Hintergrund: Am 10. November war nahe dem Tempel Preah Vihear eine Mine explodiert, vier thailändische Soldaten wurden verletzt.
- 📍 Analyse: Die AOT-TH untersuchte Bodenoberfläche, Verlegemuster und Grabspuren – alles deutete auf eine frische Verlegung hin.
- 🛰️ GPS-Funde: Weitere Minen entlang der Grenze wurden lokalisiert, alle auf thailändischem Territorium. Aus Sicherheitsgründen konnten sie bislang nicht entschärft werden.
- 📱 Beweismaterial: Auf zurückgelassenen Mobiltelefonen mit kambodschanischen Nummern fanden sich Fotos und Videos, die die Verlegung dokumentieren – ein klarer Widerspruch zu Kambodschas Darstellung.
Zusätzlich meldete die Zweite Armeeregion, dass kambodschanische Truppen am Sonntag einen von thailändischen Förstern errichteten Stacheldrahtzaun zwischen Chong Rayee und Chong Proe im Bezirk Kap Choeng (Provinz Surin) entfernt hätten.
STIN // AI