Die 33. Südostasienspiele (9.–20. Dezember 2025) stehen unter dem Eindruck einer Naturkatastrophe: Anhaltende Überschwemmungen in Südthailand haben die Organisatoren gezwungen, sämtliche Wettkämpfe aus Songkhla nach Bangkok zu verlegen.
Entscheidung unter Zeitdruck
Songkhla, ursprünglich einer von drei Austragungsorten, ist nach den schweren Fluten nicht mehr einsatzfähig. Wettkampfstätten wie die Sportstadt Pru Kang Khao können in den verbleibenden neun Tagen nicht auf internationales Niveau gebracht werden. Hinzu kommt die Sorge vor Krankheitsausbrüchen nach dem Rückgang des Wassers – ein Risiko, das mehrere Nationen offen ansprachen.
Zehn Sportarten betroffen
Insgesamt zehn Disziplinen mit 109 Goldmedaillen müssen nun in Bangkok neue Arenen finden, darunter:
- Boxen
- Männerfußball (Gruppe B)
- Pencak Silat
- Schach
- Judo
- Kabaddi
- Karate
- Ringen
- Boule
- Wushu
Gastgeber unter Druck
Chalitrat Chantarubeksa, stellvertretender Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees von Thailand, bestätigte die Verlegung nach Rücksprache mit Chaiyapak Siriwat, dem Vorsitzenden des SEA Games Komitees. Thailand steht nun vor der Aufgabe, nicht nur Ersatzstätten bereitzustellen, sondern auch die bereits gebuchten Flüge und Unterkünfte der teilnehmenden Nationen zu erstatten.
Signal der Verantwortung
„Die Überschwemmung war ein unvorhergesehenes Ereignis“, erklärte Chantarubeksa. Dennoch wolle die Regierung als verantwortungsvoller Gastgeber alle Partner entschädigen und die Auswirkungen minimieren. Am 27. und 28. November wird die Entscheidung offiziell dem SEA Games Committee und dem Olympischen Komitee von Thailand vorgelegt.
STIN // AI
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EIN ‚UMZUG‘ IN SO KURZER ZEIT DUERFTE SCHWIERIG SEIN!
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KANN DENN HOCHWASSER IN BKK AUSGESCHLOSSEN WERDEN!?
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WAS WIRD DENN FUER DIE MENSCHEN VOR ORT, NACH DEM RUECKGANG DES WASSERS, DAGEGEN GEMACHT!?
Ja, könnte – aber ist den Thais zu teuer.
Die Holländer können das, haben ein Angebot vorgelegt, die ganzen Gebiete in BKK und dem
Chao Praya hochwassersicher zu machen – aber die Thais haben sich dann für Sandsäcke entschieden.
Aber gehen wir mal näher darauf ein:
So haben die Niederländer in New Orleans das Hurricane and Storm Damage Risk Reduction System“ mit 350 Meilen Deichen und Flutmauern
errichtet.
Es war das Hochwasserschutz-Unternehmen Royal HaskoningDHV, die das von 2006 bis 2011 errichtet haben.
Hätte TH auch haben können, wollten sie aber nicht.
Selbst schuld.
Rijkswaterstaat und USACE arbeiten seit über 20 Jahren zusammen, u. a.
bei Deichsicherheit, Sturmflutbarrieren und naturbasierten Lösungen.
USACE ist der Auftraggeber, der sich für die Niederländer entschieden hat.
Gleiches in Miami u.a. Gebieten, die von Hochwasser überschwemmt wurden.
In TH nichts, in USA – siehe oben.