Der ehemalige stellvertretende Polizeichef General Surachate Hakparn erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung: Sie verschleiere die wahre Zahl der Todesopfer der verheerenden Überschwemmungen in Hat Yai. Surachate fordert Premierminister Anutin Charnvirakul auf, Verantwortung zu übernehmen – und zurückzutreten.

Am Samstag veröffentlichte Surachate einen Screenshot eines LINE-Chats, in dem Anutin angeblich scherzhaft bemerkte: „Der Premierminister benutzt nur eine Tasche.“ Der Kommentar bezog sich auf einen Newsfeed, wonach das Gesundheitsministerium 400 Leichensäcke nach Hat Yai geschickt habe, während weitere 1.500 von privaten Quellen bereitgestellt wurden. Viele Menschen seien schockiert gewesen und hätten geglaubt, Tausende seien gestorben.

Surachate reagierte empört: „Dieser Chat zeigt, dass Anutin die Tragödie ins Lächerliche zieht. Ein Beamter im Gesundheitsministerium konnte sein Verhalten nicht länger ertragen und schickte mir die Nachrichten.“

⚡ Schwere Vorwürfe gegen den Premier

  • Surachate wirft Anutin vor, trotz seines immensen Vermögens nicht persönlich zu den Hilfsmaßnahmen beigetragen zu haben.
  • Stattdessen habe er das Leid der Menschen verhöhnt und nur seine politische Macht im Blick.
  • „So verhält sich kein Premierminister“, erklärte Surachate und forderte Anutin auf, das Gebiet sofort zu verlassen.

📊 Zahl der Opfer deutlich höher

Während die Regierung offiziell nur sieben Tote meldete, sprach Surachate von mindestens 300 bestätigten Opfern. Seine Quellen gehen von 600 bis 700 aus – möglicherweise sogar bis zu 1.000. Viele Todesfälle seien direkte Folgen der Überschwemmungen, etwa Dialysepatienten, die ihre Behandlung nicht erreichen konnten.

🛠 Forderung nach klaren Hilfsmaßnahmen

Surachate verlangt von der Regierung:

  • ein festes Datum für Entschädigungszahlungen (1.–4. Dezember),
  • transparente Verfahren zur Identifizierung der Leichen,
  • Rückführung der Opfer an ihre Familien für religiöse Zeremonien.

Die Südthailändische Gemeindevereinigung habe bereits 200 Särge vorbereitet und weitere bestellt – ein drastisches Zeichen für die Realität vor Ort, wo zahlreiche Leichen im Wasser trieben.

🚨 Schlussfolgerung

Für Surachate ist klar: Premierminister Anutin habe die Krise nicht bewältigt und keine Lösungen präsentiert. Sein Rücktritt sei daher keine politische Forderung, sondern ein notwendiger Schritt für eine fähige Führung in dieser nationalen Notlage.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
4 Tage zuvor

Da hat STIN eine „Exklusiv Story“ gebacken indem er seine großen Helden
Surachate (bad joke) und Anutin (even worse joke) gegeneinander antreten läßt.
And the winner is: STIN !

berndgrimm
berndgrimm
2 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxxxxxxxxx

Ja , es kommt vor das Menschen sich nicht mögen und Neid und Mißgunst das Handeln bestimmt.
STIN und sein Umgang mit mir ist ein gutes Beispiel dafür.
Aber zur Profession eines Politikers gehört es auch mit seinen Gegnern einen halbwegs zivilen Umgang zu pflegen. Hass ist da keine gute Idee.
Ich wäre nie Politiker geworden weil ich mich nicht gut verstellen kann.
Ich hatte früher immer einen Faible für Politiker mit klarer Kante.
Dazu gehörte der ehemalige Kommunist Herbert Wehner genau wie der offen Rechtsradikale Franz Josef Strauß.
Natürlich hatte ich für Herbert Wehner höheren Respekt weil er die Sozialdemokratie zusammenhielt.
Franz Josef Strauß war kein Schönredner wie seine Nachfolger und ich hätte ihn lieber als den Waschlappen Helmut Kohl als Bundeskanzler gesehen.
Franz Josef Strauß war derjenige der den Erfolg des Airbus stimulierte. Ja , natürlich mit Verkäufen an Länder wie das Südafrika der Apartheid und den Iran des Schahs.
Aber man kann Geschäfte nicht nur mit sauberen Geschäftspartnern machen. Ich war lange genug im Osthandel und in den „unabhängigen“ Staaten Afrikas um zu wissen was dort lief.
Und um auf die beiden Bösen zurückzukommen:
Was wurde aus Südafrika nach dem Tode Nelson Mandelas?
Und was wurde aus dem Iran nach dem Ende des Schah Regimes?
Ich war damals für Nelson Mandela aber auch für Robert Mugabe!
Was wurde aus Zimbabwe nach Rhodesien ?
Ich war noch während des Smith Regimes in Rhodesien.
Es war damals ein Paradies, nicht nur für die herrschenden Weißen sondern auch für die unterdrückten Schwarzen.
Denen ging es nach der Unabhängigkeit nie wieder so gut.
Wohlgemerkt ich war und bin für die Befreiung Schwarzafrikas und die Gründe für die Fehlentwicklung in den Ländern liegen hauptsächlich an den Weißen Kolonialstaaten , den USA , China und Rußland. Aber man muß ja nicht jeden Fehler der Anderen wiederholen!
Aber um auf TH zurückzukommen:
Ich sehe im Gegensatz zu STIN Paetongtarn sicher nicht als schlechtere PM als Prayuth oder Anutin.
Das Theater mit dem angeblichen Telefongespräch mit Hun Sen war von ihren Gegnern inszeniert genauso wie der „Krieg“ gegen Kambodscha.
Die Möchtegern Thaksin Vernichter standen noch unter Schock weil ihr Erzfeind Thaksin sie ohne Zugang zu den Medien nach seiner von ihnen gewollten Rückkehr einfach überrollt hat.
Thaksin ist eben nicht nur Populist sondern auch Populär, was seine Möchtegern Vernichter trotz 9 jähriger Propaganda Gehirnwäsche fürs Wahlvolk nie waren und nicht sind.
STIN’s angebliche Umfragen Gehirngespinste werden bei der nächsten Wahl wie 2023 der Realität weichen müßen.
Die nächste Wahl wird sicherlich nicht so relativ sauber wie die von 2023 aber man kann sie nicht so sehr fälschen daß Anutin als Sieger dastehen wird.
STIN wird bei der nächsten Wahl mit seiner Vorhersage genauso Schiffbruch erleiden wie 2023.
Aber dann springt er eben schnell auf einen anderen Standpunkt.
An Ausreden und Gegenbeschuldigungen mangelt es ihm nicht.

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