Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul hat am Freitag im Songklanagarind-Krankenhaus in Hat Yai öffentlich Fehler im Umgang mit der verheerenden Flutkatastrophe im Süden Thailands eingeräumt. Vor der Presse entschuldigte er sich bei den betroffenen Anwohnern und übernahm die volle Verantwortung für die Versäumnisse der Regierung.
Anutin betonte die Dringlichkeit des Wiederaufbaus: Vorrang habe die Rückkehr der Menschen in ihre Häuser, sobald das Wasser zurückgegangen sei. Neben Aufräumarbeiten und Reparaturen kündigte er finanzielle Hilfen an – Familien der Opfer sollen einen Bestattungszuschuss von zwei Millionen Baht erhalten.
Mit Blick auf die Todesfälle sprach Anutin ungewöhnlich offen: „Alle Verstorbenen starben aufgrund der Überschwemmung. Hätten sie rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten, wären sie möglicherweise nicht gestorben. Ich bedauere dies zutiefst und übernehme die volle Verantwortung.“
Auch politische Schuldzuweisungen wies er zurück. Die Suspendierung des Bezirksbeamten von Hat Yai sei nicht gerechtfertigt: „Niemand außer mir trägt die Schuld. Ich bin für die gesamte Situation verantwortlich.“
Ein Missverständnis mit dem Bürgermeister von Hat Yai erklärte Anutin für ausgeräumt. Statt gegenseitiger Vorwürfe müsse nun die Zusammenarbeit im Vordergrund stehen: „Jetzt geht es darum, gemeinsam die Krise zu bewältigen.“
Redaktion STIN // CTN-Media
STIN schreibt jeden Tag mindestens einen Jubelartikel über seinen neuen Helden Anutin.
Trotzdem steht dem das Wasser noch nicht bis zum Hals.
Eigentlich nicht, dieser Artikel ist ja eher Kritik zuzuordnen, nicht Jubel.
Aber recht hast du von der Masse der Artikel – täglich nur mehr Wahlkampf und Hochwasser.
Ich versuche schon was anderes zu finden, wie eben den F 1 Artikel.
Aber die gehen alle in den Wahlkampf-Propaganda-Artikel unter.