Die verheerenden Überschwemmungen in Hat Yai und den umliegenden Bezirken könnten Songkhlas Tourismusbranche bis zu 7 Milliarden Baht kosten – und die Krise verschärft sich täglich.
Während Häuser, Geschäfte und Hotels unter Wasser stehen, mussten die Südostasienspiele kurzfristig nach Bangkok verlegt werden. Für die Provinz bedeutet das nicht nur den Verlust eines sportlichen Großereignisses, sondern auch das Ausbleiben tausender Besucher in der Hochsaison.
„Sollte sich die Erholung bis Februar verzögern, könnten die Schäden auf 10 Milliarden Baht anwachsen – plus 3 Milliarden für Reparaturen“, warnt Sitthipong Sitthiphatprapa, Präsident des Hotelverbands Hat Yai–Songkhla.
Mehr als 10.000 Reisende waren während der Flut gestrandet, viele Bewohner können bis heute nicht in ihre Häuser zurückkehren. Von über 300 Hotels sind derzeit nur 20 geöffnet – die meisten Zimmer sind bereits von Hilfsorganisationen und Einsatzteams belegt. Eine vollständige Wiederaufnahme des Betriebs könnte bis zu drei Monate dauern.
Die Hotelbetreiber fordern nun von der Regierung Schuldenmoratorien, Wiederaufbaukredite und Steuererleichterungen, um den drohenden Kollaps abzufedern. Hinter den Kulissen wächst jedoch die Kritik: Viele Unternehmer sprechen offen von einem „Scheitern des Krisenmanagements“.
Redaktion STIN // CTN-Media