Bangkok. Der ehemalige stellvertretende nationale Polizeichef Surachate Hakparn, besser bekannt als „Big Joke“, verschärft seinen juristischen Feldzug gegen das Oberste Verwaltungsgericht. Am 1. Dezember erhob er neue Beschwerden gegen zwei hochrangige Verwaltungsbeamte – einen Vizepräsidenten und einen Abteilungsleiter – und wirft ihnen Befangenheit, Machtmissbrauch und gezielte Einmischung in sein laufendes Verfahren vor.

Um Punkt 11 Uhr erschien Surachate vor dem Zentralen Strafgericht für Korruptions- und Fehlverhaltensfälle, wo er die Beamten wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Paragraf 157 des Strafgesetzbuches und das Antikorruptionsgesetz von 2018 anklagte. Grundlage seien Hinweise auf eine Tonaufnahme, die angebliche Versuche der Einflussnahme auf sein Verfahren dokumentieren soll.

🎯 Kernvorwürfe

  • Komplizenschaft: Beamte sollen Gegnern Surachates ermutigende Botschaften übermittelt haben.
  • Machtmissbrauch: Ein Vizepräsident, gegen den bereits Beschwerde läuft, übe weiterhin Einfluss auf Richterbesetzungen aus – obwohl er nun selbst Partei im Verfahren sei.
  • Gezielte Schikane: Surachate sieht die Handlungen als vorsätzlichen Amtsmissbrauch und Verletzung seiner Rechte.

📈 Eskalation

Mit den neuen Klagen steigt die Zahl der von ihm verklagten Spitzenbeamten auf sechs. Surachate betonte jedoch, dass es im Verwaltungsgericht „viele gute Leute“ gebe und er weiterhin auf Gerechtigkeit hoffe. Parallel will er die Justizkommission des Verwaltungsgerichts (KSP) einschalten, bei der er bereits Ethikbeschwerden eingereicht hat – bislang ohne Ergebnis.

⏳ Nächster Schritt

Das Korruptionsgericht hat den 23. Dezember als Termin angesetzt, um über die Annahme der Klage zu entscheiden. Damit rückt der Machtkampf zwischen „Big Joke“ und Teilen der Justiz in eine entscheidende Phase.

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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1 Kommentar
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berndgrimm
berndgrimm
6 Monate vor

Auch hier erstmal zur Sache:
So so , einen Feldzug gegen ein Gericht. Na dann……
xxxxxxxxx
aber ich habe eigene Erfahrungen im Gerichtssaal bei Wirtschaftsfällen und Arbeitsrecht. Allerdings keine Strafsachen.
Da ging es dann bei Nichtgefallen des Urteils zur Berufung in die nächste Instanz falls möglich.
Feldzug ? Wie gegen Kambodscha ? Jau, Thai sind sehr geübt im Mehrfronten Krieg. Hauptsache die Propaganda ist laut genug.

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