Die Kämpfe im Grenzgebiet zwischen Myanmar und Thailand haben am Sonntag (30. November) eine neue Eskalationsstufe erreicht. In der Gemeinde Myawaddy im Karen-Staat, direkt gegenüber dem thailändischen Bezirk Mae Sot, lieferten sich die Brigade 6 der Karen National Union (KNU) und die Militärbrigade 22 Myanmars heftige Gefechte – das schwere Feuer war bis tief in die Nacht hinein auf thailändischer Seite deutlich zu hören.

  • Artillerie und Drohnenangriffe: Beide Seiten setzten 60- und 120-Millimeter-Mörser ein. Mehrfach griffen Drohnen strategische Stellungen an und warfen Sprengsätze ab.
  • Vorstoß der Armee: Myanmars Truppen versuchten, auf KNU-Positionen vorzurücken, was zu weiteren intensiven Gefechten führte. Offizielle Stellen meldeten bislang keine bestätigten Opfer und keine direkten Schäden auf thailändischem Territorium.
  • Grenzschließungen: Als Reaktion ordnete die Naresuan-Einsatzgruppe die siebentägige Schließung sämtlicher Grenzübergänge an. Nur die Thai-Myanmar-Freundschaftsbrücke 1 in Mae Sot bleibt geöffnet.
  • Militärische Sicherung: Generalmajor Maitree Chupreecha und Bezirkschef Sanya Phetset wurden mit lokalen Behörden in der Region stationiert. Spezialeinheiten wie die Ratchamanu- und Naresuan-Task Force sowie die Grenzschutzpolizei sichern die Grenze und sind auf mögliche Querschläger vorbereitet.
  • Einschläge auf thailändischem Gebiet: Am 30. November schlugen fünf Mörsergranaten aus Myanmar auf thailändischem Boden ein. Zwei myanmarische Staatsangehörige, die in Thailand lebten, wurden verletzt.
  • Warnung aus Bangkok: Offizielle Stellen kündigten an, jedes weitere grenzüberschreitende Feuer mit sofortigen Vergeltungsmaßnahmen zum Schutz der thailändischen Souveränität zu beantworten.

 

 

STIN // AI

Von stin

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