Nach einem heftigen Zusammenstoß zwischen thailändischen und kambodschanischen Soldaten im Distrikt Kantharalak (Provinz Si Sa Ket) hat die Zweite Armeeregion tausende Bewohner der Grenzprovinzen Buri Ram, Surin, Ubon Ratchathani und Si Sa Ket aufgefordert, sich in vorbereitete Evakuierungszentren zu begeben. Zwei thailändische Soldaten wurden verletzt.
Obwohl die Gefechte gegen 14:50 Uhr zum Erliegen kamen, warnte die Armee, die Lage sei weiterhin „unsicher“ – ein erneutes Aufflammen könne jederzeit erfolgen.
👉 Die Vorwürfe:
- Die thailändische Seite beschuldigt kambodschanische Truppen, zuerst das Feuer eröffnet und dabei rückstoßfreie Geschütze eingesetzt zu haben.
- Phnom Penh hingegen wirft Bangkok vor, mit Handfeuerwaffen, B-40-Raketen und Mörsergranaten den Angriff begonnen zu haben.
- Armeesprecher Generalmajor Winthai Suvaree wies diese Darstellung als „glatte Lüge“ zurück und betonte, thailändische Soldaten hätten lediglich Bautrupps geschützt, die eine Grenzstraße reparierten.
👉 Politische Reaktionen: Premierminister Anutin Charnvirakul ordnete dem Verteidigungsministerium und der Königlich Thailändischen Armee an, „alle notwendigen Maßnahmen“ zum Schutz der Souveränität und der Bevölkerung zu ergreifen. Gleichzeitig wies er die Gouverneure der betroffenen Provinzen an, die Evakuierten umfassend zu versorgen.
Das Ganze wirkt wie ein klassisches Grenzdrama: gegenseitige Schuldzuweisungen, verletzte Soldaten und eine Bevölkerung, die zwischen die Fronten gerät.
STIN // AI
Grenzgefecht in Si Sa Ket Armee ordnet Evakuierungen an 081225/
UND WAS SAGT DIE GEGENSEITE DAZU!?
xxx
Bisher gar nichts, daher übergibt Thailand den Fall der UN.
Die wird dann von sich aus eine Stellungnahme einholen, wenn auch keine
Antwort, dann wird Kambodscha halt als „schuldig“ betrachtet.
Wird es aber eh schon, sie verwenden Minen – die illegal sind und neu
verlegt wurden. Alles schon geklärt und forensisch untersucht.