Die Kämpfe zwischen thailändischen und kambodschanischen Streitkräften eskalieren weiter: Bereits den vierten Tag in Folge liefern sich beide Seiten entlang der Grenzregionen Buri Ram, Surin, Si Sa Ket und Ubon Ratchathani schwere Gefechte. Nach Angaben der Zweiten Armeeregion eröffnete Kambodscha am Morgen ein massives Feuer mit Raketen, Mörsern und Artillerie.
Luftschläge und Raketenbeschuss
Um 7.40 Uhr starteten thailändische F-16-Kampfjets von einem nicht genannten Stützpunkt zu Angriffen auf kambodschanische Militärstellungen. Details zu den Einsätzen sollen erst am Abend veröffentlicht werden. Besonders dramatisch war der Beschuss im Bezirk Phanom Dongrak (Provinz Surin): Sechs BM-21-Raketen schlugen nahe dem Bezirkskrankenhaus ein. Ärzte, Pflegekräfte und Patienten mussten in Bunker fliehen. Armee-Sanitäter wurden entsandt, um die Evakuierung und Versorgung zu unterstützen.
Politische Zurückhaltung
Premierminister Anutin Charnvirakul reagierte zurückhaltend auf die Frage, ob Thailand die Angriffe auf zivile Einrichtungen verurteilen werde. Er wolle zunächst einen detaillierten Bericht abwarten.
Antike Stätten im Kreuzfeuer
Die Zweite Armeeregion erhebt schwere Vorwürfe gegen Kambodscha: Demnach nutzen kambodschanische Truppen die Ruinen von Prasat Ta Kwai als Unterstand und Waffenlager. Zudem sollen Soldaten ihre Familien an die Front mitbringen – ein Bruch internationaler Normen. Die Kämpfe konzentrieren sich derzeit auf elf Frontlinien: fünf in Surin (u. a. Chong Chom, Prasat Ta Kwai, Prasat Ta Muen Thom), vier in Si Sa Ket (darunter der Tempel Preah Vihear) und zwei in Ubon Ratchathani.
Angriff auf Casino als Waffenlager
Am Dienstag griff die thailändische Luftwaffe das Royal Hill Resort & Casino in O Samet (Kambodscha) an, gegenüber von Chong Chom in Surin. Gripen-Kampfjets warfen Bomben auf das Gebäude, das laut Militär als Depot für Drohnen und Raketen genutzt wurde. Schwarzer Rauch stieg nach den Einschlägen auf.

Kulturstätten schwer beschädigt
Fotos auf der Website der Armee zeigen, dass die antiken Ruinen von Prasat Ta Kwai bereits gestern schwere Schäden erlitten. Kambodschanische Truppen hatten den Tempel nach Kämpfen im Juli besetzt und in eine Festung verwandelt. Nun versucht die thailändische Zweite Armeeregion, die Kontrolle über das historische Bauwerk zurückzuerlangen.
STIN // AI
Was ist denn das wieder für eine FakeKarte?
Da kann ich echt nicht mehr lachen!
Deswegen gibt es Krieg, Tote, tote Kinder, …
Einfach eine selbst zeichnen und dann hier einstellen.
Übrigens kann man dieses Bild nicht aks Karte bezeichnen, ist eine
grobe Gebietsbezeichnung, aber keine Karte.
Karten sehen anders aus – wesentlich genauer.
Da du aber keine Karten lesen kannst – bzw, wie in der Türkei/Syrien Karte damals, die meist
verkehrt herum liest, haben wir eine sehr einfache Darstellung der betroffenen Gebiete
generiert. Sodass auch du diese lesen kannst.