NAKHON RATCHASIMA – Alarmstufe Rot in Thailands Nordosten: Die Polizei der Provinz Nakhon Ratchasima (Korat) hat eine fieberhafte Überwachung russischer Staatsbürger in der Region eingeleitet. Hintergrund ist die akute und brisante Befürchtung, dass sich unter ihnen bezahlte Söldner befinden könnten, die mit dem Auftrag angereist sind, Sabotageakte gegen strategisch wichtige militärische und wirtschaftliche Ziele der Provinz durchzuführen.
Provinzpolizeichef Pol Maj Gen Narongsak Phromtha erteilte die weitreichende Anweisung am Montag, unmittelbar nachdem ein an die Öffentlichkeit gelangter Hinweis eine Welle der Besorgnis ausgelöst hatte. Am Sonntagabend erschien auf der Facebook-Seite der Polizeistation Phon Krung im Bezirk Muang ein Post, der eine konkrete Bedrohung skizzierte: Die Ermittler hätten Informationen erhalten, wonach ein russischer Staatsbürger von Kambodscha aus angeheuert worden sei, um mit Drohnen Schlüsselziele der Provinz anzugreifen. Besonders hervorgehoben wurde dabei der strategisch bedeutende Luftwaffenstützpunkt Wing 1.
In dem inzwischen viel beachteten Beitrag wurden Bürger eindringlich aufgefordert, jegliche Ungereimtheiten oder verdächtige Beobachtungen unverzüglich den Behörden zu melden.
Als Reaktion auf die alarmierende Lage berief Polizeigeneralmajor Narongsak umgehend eine Online-Konferenz mit den Leitern aller 32 Polizeireviere der Provinz ein. Obwohl er betonte, dass bislang noch keine konkreten verdächtigen Vorkommnisse festgestellt worden seien, ist die erhöhte Wachsamkeit unübersehbar.
Die Brisanz des Falles erreichte schnell die nationale Ebene. Der Sprecher der thailändischen Polizei, Generalmajor Siriwat Deepor, bestätigte die Ernsthaftigkeit der Bedrohung am Montag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zur thailändisch-kambodschanischen Sicherheitslage. Er erklärte, dass umgehend eine umfassende Untersuchung des Berichts eingeleitet worden sei.
Die polizeilichen Maßnahmen sind massiv: Insbesondere im Bezirk Muang werden Hotels, Resorts, Pensionen und Ferienwohnungen intensiv überwacht und kontrolliert, um potenzielle Attentäter aufzuspüren. Die Bevölkerung spielt dabei eine Schlüsselrolle: Die Behörden appellieren weiterhin dringend, verdächtige Personen in der Gegend zu melden.
Zusätzlich verschärfen die Behörden in Korat die Sicherheitsbestimmungen rund um den Luftwaffenstützpunkt Wing 1. Sie erinnerten die Bevölkerung eindringlich an das absolute Verbot, Drohnen im Umkreis von neun Kilometern um den Stützpunkt fliegen zu lassen, um die Sicherheit des Flugbetriebs und der militärischen Infrastruktur zu garantieren. Die Jagd nach den mutmaßlichen Saboteuren hat begonnen.
STIN // AI
Würde mich nicht wundern, wenn Hun Sen Wagner-Söldner aus Russland verpflichtet hat.
Die sind auch überall dabei, wo es kracht – und wenn es Kohle gibt.