BANGKOK / PHNOM PENH – Im hochemotionalen Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha gehen die thailändischen Streitkräfte nun in die diplomatische und mediale Offensive. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Gemeinsamen Pressezentrums appellierte das Militär eindringlich an die Weltgemeinschaft, sich nicht von der „Rhetorik“ Kambodschas blenden zu lassen. Stattdessen müsse die Lage nüchtern auf Basis des Völkerrechts, humanitärer Prinzipien und unumstößlicher Beweise bewertet werden.

Fronten verhärtet: „Fakten sind genau umgekehrt“

Hintergrund des Vorstoßes sind die schweren Zusammenstöße im Grenzgebiet, die das Ende des vergangenen Jahres (8. bis 27. Dezember) prägten. Kambodscha wirft dem thailändischen Militär vor, in dieser zweiten Phase des Konflikts kambodschanisches Territorium besetzt und gewaltsam eingenommen zu haben – ein eklatanter Bruch der Souveränität, so die Lesart aus Phnom Penh.

Thailand weist diese Anschuldigungen entschieden zurück und dreht den Spieß um: Das Pressezentrum erklärte, die Faktenlage sei „genau umgekehrt“. Man verfüge über eindeutige Beweise, dass kambodschanische Einheiten in Gebiete eingedrungen seien, die seit jeher unter thailändischer Souveränität und Verwaltung stünden. Diese Grenzverletzungen vor dem Waffenstillstand stellten einen direkten Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und das Völkergewohnheitsrecht dar.

Schwere Vorwürfe: Menschliche Schutzschilde und Kriegsverbrechen

Besonders brisant sind die thailändischen Vorwürfe bezüglich der Kampfführung Kambodschas. Das Pressezentrum wirft dem Nachbarland vor, Truppen, schwere Waffen und Munitionsdepots gezielt in zivilen Gebieten stationiert zu haben.

  • Zivilisten als Schilde: Thailand sieht darin einen Verstoß gegen das Gebot zum Schutz der Zivilbevölkerung und den mutmaßlichen Einsatz von Menschen als „menschliche Schutzschilde“.

  • Vorsätzliche Eskalation: Angriffe aus bewohnten Gebieten heraus würden die eigene Bevölkerung gefährden und Gegenschläge provozieren – laut Thailand ein schwerer Verstoß gegen das völkerrechtliche Vorsorgeprinzip.

  • Angriffe auf Infrastruktur: In thailändischen Dörfern seien Wohnhäuser und öffentliche Einrichtungen zerstört worden, die keinerlei militärische Bedeutung hatten. Solche gezielten Attacken auf zivile Ziele könnten, so die Warnung aus Bangkok, als Kriegsverbrechen eingestuft werden.

Die Toten und der „Informationskrieg“

Auch auf menschlicher Ebene verschärft sich der Ton. Das thailändische Militär wirft Kambodscha vor, die eigenen gefallenen Soldaten auf dem Schlachtfeld zurückgelassen zu haben. Die Verweigerung der Bergung verstoße gegen die humanitäre Pflicht, den Toten mit Würde zu begegnen.

Dass Thailand trotz der Beteuerung, sich an alle Regeln zu halten, international unter Druck steht, schreibt man in Bangkok einer gezielten Strategie zu. Man befinde sich in einem modernen Konflikt, in dem „Kommunikations- und Informationskriegsführung“ eine ebenso große Rolle spielten wie Panzer und Infanterie. Viele der kambodschanischen Vorwürfe hielten einer faktischen Überprüfung nicht stand und dienten lediglich der Propaganda.


„Thailand ist der Ansicht, dass Fakten Vorrang vor Rhetorik haben müssen“, hieß es abschließend. Die internationale Gemeinschaft sei nun in der Pflicht, die Situation jenseits von Fehlinformationen und Verzerrungen zu bewerten.

 

STIN // AI

Von stin

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15 Tage zuvor

Man sollte sich von keiner Rhetorik irgendeiner Seite blenden lassen, denn beide Seiten lügen wie gedruckt.
Im gesamten Grenzverlauf sollten beide Seiten die Soldaten abziehen, den Grenzverlauf international feststellen lassen, und dann eine Mauer da entlang ziehen.

Bönaadt
Bönaadt
15 Tage zuvor

Als der Grenzkonflikt entstand, gab es noch gar keinen IGH. Die nachträglich gefällten 2 Urteile sind somit Null und Nichtig. Die Meinung Thailands ist in meinen Augen völlig korrekt.

berndgrimm
berndgrimm
13 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Was meint ihr eigentlich wie die Grenzen der ehemaligen Kolonien gezogen wurden ?
War von euch überhaupt schonmal jemand am Prah Viharn oder im „umkämpften“ Grenzgebiet bei SiSaKet.
Ich war dort weil meine damalige Freundin aus Phayao dort geschäftlich zu tun hatte.
Die Grenze war damals (Anfang der 90er Jahre) überhaupt kein Thema aber sehr durchlässig.
Meine Freundin kaufte dort Stickereien die mutmaßlich von Kambodschanerinnen hergestellt wurden.

berndgrimm
berndgrimm
13 Tage zuvor
Antwort auf  berndgrimm

Thailand ist der Ansicht, dass Fakten Vorrang vor Rhetorik haben müssen“, hieß es abschließend. Die internationale Gemeinschaft sei nun in der Pflicht, die Situation jenseits von Fehlinformationen und Verzerrungen zu bewerten.

Da soll noch einer sagen STIN wäre nicht witzig.
Ich laß mir doch gerne von selbsternannten Oberdeppen sagen was ich denken und tun soll.
Da hätte ich auch in der DDR bleiben können und anschließend
AfD wählen können.
Aber ich hätte schon gern gewußt was im heutigen TH als Fakt und was als Rhetorik gilt.

berndgrimm
berndgrimm
12 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxxxxx

Im Gegensatz zu STIN richten sich meine Aktionen nach der Realität.Sollten die Schikanen zunehmen und von Lügnern und Betrügern welche hier die Macht haben Schutzgeld verlangt werden bin ich weg.
Ich bin inzwischen 78 und würde gern hier im Kreise meiner Familie sterben.
Wenn ich 10-20 Jahre jünger wäre dann wäre ich auch schon geflohen.
Dann würde ich aber nicht wie STIN die Leute verarschen und das Unrechtsregime hier propagieren.
Und was die zweite Präsidentschaft des kriminellen Geisteskranken Trump angeht so ist sie leider keine Medienente weil man den Teufels Apprentice täglich live in vielen Fersehstationen sehen und hören kann.
Möchte ich ihm persönlich begegnen ?
Wenn es sein muß ja , aber nicht unbewaffnet.
Nur weil jemand ne app runterladen kann und bei anderen Viren pflanzt ist er noch kein IT Genie.
Ich habe seit 1979 IT studieren müssen , damals gab es noch kein öffentliches Internet.
Es gab aber damals schon Computer Freaks die vollkommen bekifft von ihren Apple Imac oder Commodore 64 waren.Ich trinke zwar Alkohol , bin aber immer nüchtern.
Und Kritisch wenn man mir irgendwas aufschwatzen will.
Mir reicht es eben nicht wie STIN einfach menschenverachtende Hetze nachzuplappern.

berndgrimm
berndgrimm
11 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Wer sind denn meine „Gesinnungs Genossen“ in Berlin ?
Die sollte ich doch wenigstens kennen.
Zu Berlin meine eigenen Erfahrungen.
Meine Mutter und ich sind im Mai 1954 über Berlin aus der DDR geflohen.Mein erster Kontakt mit dem Westen fand am U-Bahnhof Friedrichstraße statt.
Dort hatte ich meinen ersten Kakao und meine erste Banane.Damals konnte man auch in Westberlin noch mit Ostmark bezahlen. Der Schwarzkurs war 2:1 später 4:1.
Da meine Mutter eine Führungsposition in ihrer DDR Firma inne hatte wurde sie 5 Wochen vom CIA vernommen.
Wir waren jeden Tag in Westberlin unterwegs.
Es war wie Urlaub, wir hatten Alles umsonst und bekamen sogar noch etwas Taschengeld.
Außerdem wollte meine Mutter noch das Ostgeld was sie mitgenommen hatte ausgeben.Wir haben jeden Tag statt in der Kantine des Notaufnahmelagers Marienfelde im KaDeWe gegessen.
Ich habe damals Westberlin sehr gut kennengelernt und war auch später häufig in Westberlin.
Ostberlin lernte ich erst Anfang der 80er Jahre kennen als ich beruflich dort war.Gefiel mir auch,besonders das Umland.
Nach der Wiedervereinigung 1990 war ich nur noch zweimal dort. 1993 und 1995 zur Funkausstellung beruflich.
Auch in den Ostländern war ich seit den 90er Jahren nicht mehr.

berndgrimm
berndgrimm
12 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxxx

Thailand hat an den Flüchtlingen aus Kambodscha ,Laos und Burma immer verdient und diese auch noch ausgebeutet.
Ich kann mich erinnern daß in Phayao in den 90ern viele Flüchtlinge der Bergvölker aus Burma kamen und dort von den Bauern ausgebeutet wurden.Die waren trotzdem dankbar weil es immer noch besser für sie war als in Burma.
Wenn man in TH auch mal vor die Tür und aus der Komfortzone geht wird man vor der Realität eingeholt.
Man kann sie ignorieren oder zur Kenntnis nehmen.
STIN ignoriert sie einfach und versteckt sich hinter angeblich seriösen Medien die ihn aber meist garnicht bestätigen.
Er möchte unbedingt zu den Siegern gehören deshalb hat er auch so viele Standpunkte um sie immer rechtzeitig zu wechseln.
Ich habe abe nur einen Standpunkt den ich natürlich aufgrund aktueller Ereignisse auch wechseln kann. Aber nicht laufend wie STIN.In den Geschäftszweigen in denen ich gearbeitet habe war die Glaubwürdigkeit ein wichtiges persönliches Asset welches man unbedingt behalten mußte.
Das ist mir in 43 Berufsjahren geglückt obwohl es nicht einfach war und auch nicht lukrativ.
Hätte ich mehr gelogen hätte ich mehr verdient und wohl auch eine höhere Position erreicht.
Aber ich wäre heute auch schon tot wie alle meine „Geschäftsfreunde“ die diesen Weg gegangen sind.
Geld und Erfolg sind auch für mich sehr wichtig.
Geld , weil es Unabhängigkeit bietet wenn man es nicht sinnlos für Statussymbole rauswirft.Und Erfolg ist der Antrieb des Lebens.Manchmal kann auch Mißerfolg der Antrieb sein der am Ende in einen Erfolg mündet.
Erfolg ist nicht nur viel Geld und Status,Erfolg ist die eigene Zufriedenheit mit dem was man erreicht hat und die Zufriedenheit der Partner(in) und der Kinder.
Und die Gesundheit kommt auch mit der Zufriedenheit.
Ich hätte nie gedacht daß ich bei meinem Lebenswandel einmal so alt werden würde.

berndgrimm
berndgrimm
11 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Was kann man STIN entgegenhalten ? Garnix, er hat seine nächste Wende schon geübt.
Versuch mal einen Pudding an die Wand zu nageln.
Außer in seiner Propaganda ist STIN nirgends „Links der Mitte“ schon garnicht im Sozialbereich wenn er nicht davon profitieren kann.
Und Umwelt ist für STIN daß was außerhalb seines Diesels so vorgeht.
Ich bin auch gegen ein Verbot der Verbrenner Produktion weil ganz offensichtlich ein Markt dafür da ist.
Viele Männer stehen auf ihren Dreckschleudern weil sie der Nachwelt einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchten.
Meine Frau will auch kein E-Auto weil es ihr zu leise ist.
Ich will garkein Auto mehr und bin froh meinen Führerschein mit 75 nicht verlängert zu haben.
Trotzdem hätte ich gern meinen Thai Führerschein mit Thai Fahrschule gemacht um das Geheimnis der thailändischen Autofahrkunst zu erfahren. Das würde mir auch als Füßgänger helfen um früh genug wegzuspringen.

berndgrimm
berndgrimm
11 Tage zuvor
Antwort auf  berndgrimm

Was Russisches Roulette ist , weiß wohl jeder.
Beim Thailändischen Roulette kommt das Überraschungsmoment hinzu.

Menster
Menster
11 Tage zuvor
Antwort auf  berndgrimm

Lieber Bernd. Welche Fahrschule in Thailand. 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Meine Frau hatte ihren Führerschein über die Fahrschule gemacht, und hat dann Später hier in Deutschland die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, und sagte mir immer wieder : Das habe ich in Thailand aber so nicht gelernt.
Das System in Thailand : Learning By Doing ist die Normalität, da kann jeder so fahren wie er denkt, und nicht so wie die Straßenverkehrsordnung das vorgibt.
Die Thais wollen ja nicht belehrt werden, da sie ja glauben sie alleine wären allwissend.

berndgrimm
berndgrimm
10 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Na ja , da wären wir wieder beim alten Thema!
Wo ist den Thailands von STIN so vielgerühmte Automobilindustrie? Sie geht den Bach runter.
Jetzt überläßt sie STIN gern einmal den Japanern.
D steht als Nr. 3 weltweit auch ganz gut da verglichen mit Italien und Griechenland. Trotzdem geht es rapide bergab.
Man kann sich nicht in der Vergangenheit suhlen , nur weil man keine Zukunft mehr hat.
Die Japaner sind ein nationalistisches und rassistisches Inselvolk. Trotzdem haben sie erkannt daß ihr wirtschaftlicher Erfolg im (westlichen) Ausland liegt.
Außerdem ist es ihre Selbstdarstellung welches das Japanbild weltweit prägt.
Und deshalb behandeln sie ihre zahlenden Gäste sehr gut und geben ihnen sogar Preisermäßigungen weil sie wissen
daß sie vom Ausland abhängig sind was ihre Wirtschaft angeht.
Ja , es gibt Probleme mit den vielen chinesischen Touristen.Früher kamen nur ein paar Tausend Ausländer nach Japan , heute kommen allein über 10 Mio Chinesen jährlich.Japan ist kein Touristenland. Heute reicht die touristische Infrastruktur kaum für die japanischen Touristen aus.

TH geht da einen ganz anderen Weg. Obwohl man locker Platz für über 100 Mio ausländischer Touris hat schwafelt man von Milliardären die mit eigenen Jachten und Flugzeugen kommen. Wozu ?
Um sich von geistig zurückgebliebenen Edelthai schikanieren zu lassen?
Ich glaube nicht daß es viele Masochisten in der Klientel gibt die sich so einfach befriedigen lassen.
TH sollte sich an der Türkei und Spanien orientieren die man locker im Massentourismus überholen könnte.
Die Bettenburgen sid da und stehen meist leer.
Die Flüge sind dank Me3 reichlich vorhanden und günstig.
Die Infrastruktur ist gut und die Package Tour Preise sind konurrenzfähig.und wenn man aufhört den Plastik Müll im Meer zu entsorgen bekommt man auch wieder sauberere Strände.

berndgrimm
berndgrimm
8 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Ich bin nicht STIN und deshalb habe ich nie behauptet es gäbe keine Automobilindustrie.
Ich habe nur richtiggestellt daß es keine thailändische Automobilindustrie gibt sondern daß die japanischen Konzerne Toyota,Honda,Isuzu,Mazda,Nissan etc in TH Werke unterhalten. Durch die kam auch die Zuöieferindustrie nach TH.
Die Japaner liefern deshalb aus TH nach Europa und die USA weil es (unnötigerweise) Zollerleichterungen für TH gibt.
Ich bin gegen einseitige Freihandelsverträge wo TH nix gibt.
Deshalb müssen wir hier für Käse und Wein das 3-5fache wie in Europa bezahlen, während die Russen ihren Wodka billiger als zuhause bekommen.
Zum Freihandel gehört auch eine Öffnung des Einzelhandels. Man hat hier nicht nur Carrefour sondern auch Ahold , Casino, TESCO und Metro vom Markt verdrängt.
Die Enzelhandelspreise in D sind nur wegen der Konkurrenzsituation so relativ billig.

berndgrimm
berndgrimm
6 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Frage an Radio STINwan :
Wo sollen die 500 „reinen Thai“ Firmen denn ihre Teile zuliefern ?
Wenn in Firmen etwas besonders beliebt ist so sind dies Volkswirtschaftler.
Ich würde von STIN gern mal sein „Standortprinzip“ erklärt bekommen.

berndgrimm
berndgrimm
10 Tage zuvor
Antwort auf  Menster

Das ist richtig aber es gibt hier durchaus Fahrschulen.
Der Großonkel meiner Thai Frau hat einen Taxibetrieb mit angeschlossener Fahrschule gehabt.
Seine Kunden waren hauptsächlich japanische Firmen die ihre Thai Fahrer bei ihm ausgebildet haben.
Auch meine Frau hat bei ihm gelernt und da sie anfangs keine eigenes Auto hatte hat sie insgesamt über 40 Fahrstunden genommen um in Übung zu bleiben.
Heute fährt sie fast 20 Jahre Unfallfrei.
Als ihr Großonkel seinen Laden verkaufen wollte , konnte er den Taxibetrieb sehr schnell und lukrativ verkaufen aber die Fahrschule wollte keiner.Er hat ihn dann einem seiner Taxifahrer übergeben der heute noch hauptsächlich für japanische Firmen ausbildet. Private Kunden hat er keine.
In Bang Phra gleich neben dem DLT gibt es eine Fahrschule die besser ausgestattet ist als die meisten Fahrschulen in D. Sie hat einen eigenen Verkehrsübungsplatz und für die Theorie die modernsten technischen Lernmittel.
Dort haben mein Freund und seine älteste Tochter den thailändischen Führerschein gemacht.
Mein Freund der schon seit über 30 Jahren den deutschen und über 20 Jahren einen internationalen Führerschein hatte (für Lesotho/Südafrika und Thailand) brauchte nur zu fahren. Man sagte ihm nicht wenn er etwas falsch gemacht hatte. Seine Tochter war Neuling und da ist praktisch der Fahrlehrer für sie gefahren. Man sagte ihr nicht daß sie viel zu langsam fuhr.In D hätte sie keinen Führerschein bekommen.
Ihre Schwester hat lieber gleich einen britischen Führerschein gemacht als sie in Manchester studierte.
Die jüngste Tochter fuhr schon mit 12 auf dem Gelände unserer Anlage.
Ich wollte auch den thailändischen Führerschein machen, aber man sagte mir das ginge nur bis 60.
Der Fahrlehrer sagte mir “ why don’t you just drive“, aber das tat ich ja sowieso. Ich wollte aber die Geheimnisse der thailändischen Fahrkunst ergründen.
Ich bin bis 2023 insgesamt 38 Jahre unfallfrei in TH gefahren. Das war kein Fahrkönnen oder meine Vorsicht sondern pures Glück.
In den 80er Jahren als ich das erste Mal in TH fuhr hatte ich den Eindruck daß in TH besser gefahren wurde als In Japan wo ich her kam und auch selber gefahren bin.
Ich hatte sogar einen japanischen internationalen Führerschein für 10 Jahre.
Damals gab es nur wenige Autos in TH und die Fahrer hatten beim Militär oder bei der Polizei fahren gelernt.
Dafür gab es auf dem Highway No. 1 in der Provinz Phayao jede Nacht mindestens einen toten Motosai Stuntman.
Ja die Thai sind eben von Natur aus Alleskönner.
Und sie haben die Gnade der Wegwerf Leben.
Das tun sie auch in großem Maße.

berndgrimm
berndgrimm
10 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Na ja , wenn man keine eigenen Wertvorstellungen hat ist es einfach von einer Partei zur anderen zu springen.
Ich habe zu Zeiten von Fischer und Triittin auch die Grünen mit der Zweitstimme gewählt.
Ich hätte zu Zeiten von Baum , Mischnik und Genscher auch FDP gewählt.
Ich habe Gysi mit der Erststimme gewählt als ich in LUX noch mit der Botschaft wählen konnte.
Er kandidierte im Wahlbezirk des Außenministeriums in Berlin Mitte.
Es gab auch CDU Minister die ich gewählt hätte wenn ich in ihrem Wahlbezirk gewählt hätte.
Aber ich habe die SPD erst dann nicht mehr gewählt als sie für Sozialdemokraten unwählbar wurde.

STIN versteht mich wie immer bewußt falsch.
Ich wollte keinen thailändischen Führerschein sondern ich wollte wissen wie die thailändische Fahrkunst gelehrt wird.
Englisch sprach der Fahrlehrer in Bang Phra auch.

berndgrimm
berndgrimm
8 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Na ja , nur für jemanden der sehr weit Rechts steht agiert die SPD Links.
Ich habe sie nicht mehr gewählt weil sie garnicht agierte, ja noch nicht mal reagierte.
Ich habe den Eindruck daß die Partei August Bebels,Willy Brandts und Helmut Schmidts seit Putins Gasableser Schröder von Leuten geführt wird die sie zerstören wollen.
Sie sind ja auch schon sehr erfolgreich gewesen.
Noch 1-2 Wahlen und dann sind sie weg.
STIN erklärt mir wie krank ich doch bin weil ich sein Propagandagesülze nicht bejuble.
Nun ja , ich bin immer noch in TH , daß könnte man durchaus als krank bezeichnen.Aber ich bin immer noch gerne hier.
Auch wenn es für STIN als Landesverrat gilt, ich schreibe gern offen meine Meinung.
Ich hätte natürlich gern selber erlebt was Fahrschulen in TH so beibringen und hätte es natürlich auch kritisiert.
Konstruktiv kritisiert.Das heißt ich hätte jederzeit eine bessere praktische Lösung anbieten können und diese auch selber vorgeführt.
Ich bin hier insgesamt 38 Jahre selber gefahren und habe hier so Einiges erlebt.
Als meine leibliche Tochter vor 27 Jahren ihren deutschen Führerschein machte habe ich versucht den Theorie Teil zu lösen. Ich wäre durchgefallen.
Ich habe meinen deutschen FS 1965 gemacht. Damals gab es Vieles noch nicht.

4711871
berndgrimm
berndgrimm
6 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Es wäre schön wenn die SPD mal wieder sozialdemokratisch handeln würde.
Tut sie aber nicht.Klingbeil gefällt sich als
Merzens Äffchen und Pistorius ist solange Nummer 1 bis Trump oder Putin in Berlin sind.
Seit der 2. Merkel GroKo ist die SPD auf dem falschen Dampfer und erwartet freudig den nächsten Eisberg um unterzugehen.
Man hätte nie und nimmer wieder in eine Regierung eintreten dürfen wenn man noch nicht mal die 7 Ministerposten adäquat besetzen kann.
Es gäbe eine Koalition die viel besser zusammenpassen würde : CDU/CSU und AfD
Sachlich gibt es keine Unterschiede und die AfD würde etwas einbringen was Blackrock Fritze sich noch nicht traut:
Das Nazitum.
Ja , ich weiß ja daß ich nichts weiß.
Ich gebe ja zu daß ich dem Allesbesserwisser STIN unterlegen bin.Besonders in Rhetorik und Prpaganda.
Ich war auch in Rhetorik Seminaren.Aber damals stand
die eigene Glaubwürdigkeit noch ganz oben.
Wir ließen uns auch nicht von Journalisten unsere Meinung aufobtruieren.Wir erlaubten uns noch selber zu denken.

Ein Land welches trotz guter Straßen und modernster Autos über 20.000 Verkehrstote im Jahr produziert muß ein Geheimnis haben.Dies wollte ich erschließen.
In anderen Ländern schafft man sowas noch nicht mal mit Bürgerkrieg.

Ja , ich kenne die offizielle Lernresistenz hier.
Es gibt aber durchaus Thai die sich nicht für allwissende Alleskönner halten.Denen würde ich gern helfen.

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berndgrimm
berndgrimm
6 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Also das ist die website von d1drive.com https://www.d1drive.com/
Jede Menge Thai und Englisch nur für die Ansprüche an den Führerschein Bewerber.
Das Alles unter dem englischen Titel Driving License for Foreigners.
Ich möchte aber keine Thai Überlegenheitsshow für Ausländer sondern ich möchte selber erfahren wie Thai dieses Autofahren beigebracht bekommen.

Bei https://thandriving.com/ ist Alles in Englisch, man bekommt auch die Preise und die genaue Adresse mit BTS Anbindung.

Auch bei https://www.sukhumvitdriving.com/ wird Alles in Englisch erklärt und der Laden ist wirklich nahe der Sukhumvit in Udom Suk.
Die Fahrschule in Bang Phra hat nur wenige Ausländer und über 99% Thai.
Ich wollte ursprünglich zusammen mit meinen Freunden den FS dort machen. Aber dann war der Termin während ich in Europa war.Das war vor Covid und damals gab es auch keine faule Ausrede wegen des Alters.
Natürlich geht es mir nicht um den FS weil ich eh nicht mehr fahren will.Aber ich wollte mal selber erleben was da so gelehrt wird und darüber berichten.Nicht nur die Werbung nachplappern.
Sowas nennt man Test, ist in D sehr beliebt für Waren und Dienstleistungen.
Krank ist sowas nur für Leute die nur einseitige Propaganda nachplappern und Angst vor der Realität haben.

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