Ein scheinbar banaler Beziehungsstreit endete am 12. Januar in einem thailändischen Passagierzug in einem gewaltsamen Chaos. Ein mutmaßlich stark alkoholisierter Ausländer attackierte nicht nur das Personal, sondern beleidigte das gesamte Gastland, bis die Mitreisenden die Geduld verloren.

Die Szenen, die der Augenzeuge Ameenah Tokyousoh auf Facebook teilte, wirken wie aus einem schlechten Actionfilm. Inmitten eines vollbesetzten Waggons herrscht nackte Panik und Aggression. Auch wenn die genaue Zugverbindung aus den Aufnahmen nicht hervorgeht, ist die Intensität des Vorfalls unverkennbar.

Die Chronik einer Entgleisung

Alles begann laut Augenzeugenberichten mit dem Einstieg eines Mannes in einem auffälligen roten T-Shirt, begleitet von seiner thailändischen Freundin. Schon beim Betreten des Waggons war die Alkoholisierung des Mannes kaum zu übersehen. Was als lautstarker privater Zwist zwischen den beiden begann, eskalierte innerhalb kürzester Zeit:

  • Vandalismus: Im Rausch schlug der Mann eine Fensterscheibe des Waggons ein.

  • Beleidigungen: Er attackierte seine Partnerin verbal, zeigte ihr den Mittelfinger und weitete seine Wutrede schließlich auf alle Anwesenden aus.

  • Rassistische Ausfälle: Besonders brisant: Der Mann beschimpfte die thailändischen Passagiere pauschal und zog lautstark abfällige Vergleiche zwischen Thailand und Kambodscha.

Von Worten zu Taten

Trotz der massiven Störung versuchten die meisten Fahrgäste zunächst, die Situation durch Ignoranz zu deeskalieren. Erst als nach etwa 20 Minuten zwei Zugbegleiter eintrafen und das Paar aufgrund ihres inakzeptablen Verhaltens aufforderten, den Zug am nächsten Bahnhof zu verlassen, kippte die Stimmung endgültig.

Anstatt der Anweisung Folge zu leisten, ging der Mann zum physischen Angriff über. Laut Zeugenaussagen schlug er unvermittelt auf einen der Beamten ein.

Zivilcourage oder Selbstjustiz?

In diesem Moment riss der Geduldsfaden der Mitreisenden. Mehrere männliche Passagiere sprangen auf, um die Zugbegleiter zu unterstützen. Gemeinsam überwältigten sie den Aggressor und drängten ihn unter körperlichem Einsatz zum Ausgang.

Selbst während er gewaltsam aus dem Zug befördert wurde, zeigte sich der Mann uneinsichtig: Während er den Abgang live mit seinem Smartphone streamte, brüllte er weiterhin vulgäre Beleidigungen gegen das Bahnpersonal und die thailändische Bevölkerung in die Kamera.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
28 Tage zuvor
Antwort auf  stin

Da der Ausländer wohl Japaner war sollte man angemessen reagieren.
Z.B. mit einem sofortigen Vergeltungsangriff auf den Bahnhof von Shinjuku!

Why is Shinjuku Station famous?

Known as the busiest train station in the world, Shinjuku Station is a massive hub of trains, subways, stores, and passageways in the western part of Shinjuku City.

berndgrimm
berndgrimm
26 Tage zuvor
Antwort auf  stin

xxxxx

Bei fast allen Konfrontationen zwischen Thai und Ausländern die ich miterlebt habe waren die Thai (in Überzahl) diejenigen welche unangemessen agierten oder reagierten.
Nun war der Japaner ja besoffen und sowohl in Japan wie in TH gilt daß ein Besoffener nicht mehr Herr seiner Sinne ist.
Auch in TH wird dies als Strafmindernd angesehen.
Tatsache ist , daß beide nicht viel vertragen und sich schneller ins Koma saufen als z.B. Farang.

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