WASHINGTON – In einer beispiellosen Eskalation seiner „America First“-Einwanderungspolitik bereitet das Weiße Haus offenbar einen massiven Schlag gegen den weltweiten Reiseverkehr vor. Wie Fox News unter Berufung auf ein internes Memo des US-Außenministeriums berichtet, soll die Visabearbeitung für Staatsangehörige aus 75 Ländern bereits ab dem 21. Januar vollständig ausgesetzt werden.

Ein Beben in der Diplomatie

Die Liste der betroffenen Nationen liest sich wie ein weltpolitischer Querschnitt: Neben langjährigen Kontrahenten wie dem Iran, Afghanistan, Somalia und Russland finden sich darauf auch Schwergewichte wie Brasilien und beliebte Reiseziele wie Thailand. Laut dem Bericht wurden die US-Botschaften weltweit bereits angewiesen, Visaanträge unter Berufung auf geltendes Recht pauschal abzulehnen, während das Ministerium eine umfassende Überprüfung seiner Verfahren einleitet. Ein Enddatum für diese Maßnahme? Ungewiss.

Vergeltung und Sicherheit

Dieser drastische Schritt ist die Kulmination einer ohnehin angespannten Sicherheitslage. Bereits im vergangenen November hatte Präsident Trump nach einem tödlichen Attentat auf ein Mitglied der Nationalgarde nahe dem Weißen Haus – verübt durch einen afghanischen Staatsangehörigen – angekündigt, die Migration aus sogenannten „Ländern der Dritten Welt“ dauerhaft zu stoppen.

Doch es geht nicht nur um Terrorabwehr, sondern auch um den Schutz des US-Sozialsystems. Vor allem Somalia steht nach einem massiven Betrugsskandal in Minnesota im Fokus, bei dem Steuergelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein sollen.

Das Ende der Willkommenskultur: Die „Public Charge“-Hürde

Parallel zum Bearbeitungsstopp verschärft Washington die Kriterien für all jene, die überhaupt noch einen Antrag stellen dürfen. Ein weltweit versandtes Telegramm weist Konsularbeamte an, die sogenannte „Public Charge“-Regel (Öffentliche Last) mit eiserner Härte durchzusetzen.

Die neuen Leitlinien lassen wenig Spielraum: Wer keine exzellente Gesundheit, solide Finanzen oder fließende Englischkenntnisse vorweisen kann, wird konsequent abgewiesen. Das Ziel ist klar: Nur wer den USA einen unmittelbaren wirtschaftlichen Mehrwert bietet und garantiert nie auf staatliche Hilfe angewiesen sein wird, erhält das begehrte Ticket in die Staaten.

Während das Außenministerium offizielle Anfragen bisher unbeantwortet lässt, bereiten sich Reiseveranstalter und Diplomaten weltweit auf ein logistisches Chaos ab dem 21. Januar vor.

 

Von stin

2 Comments
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berndgrimm
berndgrimm
6 Monate vor

Na ja , Donald der Größte ist immer für die Abschreckung normaler Leute gut.Ich selber war seit 1998 nicht mehr in den USA und habe auch keinen Bedarf.
Aber dies ist ja ein Blog über TH, und die Edelthai versuchen den großen rosanen Klabautermann zu übertreffen.
Ihre Idealvorstellung: Die Milliardäre kommen ins Land und lassen Teile ihres Geldes hier ohne Gegenleistung.
Da dies nicht klappt versuchen sie es mit Erpressung,Schikanen und übler Nachrede.Nun ist dies nur der bösere Teil Thailands. Ich lebe aber meist im guteren Teil TH der freundlich , höflich und hilfsbereit ist.Von dem man auch mehr als nur einen Gegenwert für sein Geld bekommt.Diesen lobe ich (vielleicht nicht genug?) aber den bösen Teil TH kritisiere ich (vielleicht zuviel?).
Es ist aber nötig weil es durchaus auch anders geht.Ich seh mir ja regelmäßig die Angebote in Sonnenklar TV an , die viele TH Packages verticken.Dort bekommt man für billigere Preise als auf den Kanaren wirklich mehr Urlaub geboten. Ich habe im Laufe der Jahre auch viele Thai Urlaubshotels besucht.Der Standard war durchaus gut und oft besser als in anderen Tourismusländern.
Besonders während Covid waren wir aufgrund der günstigen Angebote in vielen Hotels und haben keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Besonders eine private Kette kann ich sehr empfehlen:
Die Cape and Kantary Hotelkette ist meist besser als z.B. die Centara Hotels..
Wir haben 3 Häuser dieser Kette in Si.Racha.
Nein, gewohnt haben wir dort nicht aber die offerieren oft Themen Buffets die sehr preiswert und sehr gut sind.Da gehen wir regelmäßig hin und ich habe meinen 75.Geburtstag , den 60. meiner Frau dort gefeiert und wir werden auch meinen 80. dort feiern.
Sehr gutes Essen relativ günstiger Wein und exzellenter Service.

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