Ein politisches Beben erschüttert die thailändische Hauptstadt: Mitten im beginnenden Wahlkampf für die Parlamentswahlen im Februar wurde Ratchapong „Pond“ Soisuwan, ein prominenter Kandidat der Volkspartei, verhaftet. Die Vorwürfe wiegen schwer: Beteiligung an einem illegalen Online-Glücksspielring und großangelegte Geldwäsche.
Der Zugriff erfolgte am späten Mittwochnachmittag. Gegen 17:30 Uhr stürmten Spezialkräfte des Cyber Crime Investigation Bureau (CCIB) das Anwesen des 32-jährigen Politikers im Bangkoker Bezirk Bueng Kum. Ratchapong, der für die Provinz Tak im Norden Thailands kandidiert und bereits für die Vorgängerpartei „Move Forward“ im Parlament saß, sah sich plötzlich mit Ermittlern konfrontiert, die monatelang im Verborgenen gearbeitet hatten.
Die Falle der Cyber-Ermittler
Die Operation gegen das Netzwerk hinter der Website nakarin789.com glich einem Kriminalroman. Undercover-Agenten der Cyberpolizei infiltrierten die Plattform, gaben sich als Spieler aus und platzierten Wetten, um die digitalen Geldströme zu markieren.
Dabei stießen die Ermittler auf ein komplexes System von Strohmann-Konten:
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Einzahlungen: Gelder der Spieler landeten zunächst auf einem Konto des Thailänders Somphot Kaewprasit.
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Verschleierung: Von dort wurden sie an eine Komplizin, Kanchana Namhong, weitergeleitet.
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Endstation: Die Spur des Geldes führte schließlich direkt auf das Privatkonto von Ratchapong Soisuwan.
Sowohl Kaewprasit als auch Namhong wurden im Rahmen der Razzia ebenfalls festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass mindestens zwei weitere Hintermänner mit Bankkonten in das Netzwerk verstrickt sind.
„Kein Schutz für Straftäter“ – Die Partei unter Druck
Für die Volkspartei kommt der Skandal zur Unzeit. Parteichef und Premierminister-Kandidat Natthaphong Ruengpanyawut sah sich gezwungen, am Donnerstagmorgen eine eilig einberufene Pressekonferenz abzuhalten. Mit ernster Miene versuchte er, den politischen Schaden zu begrenzen.
„Unsere Haltung gegen Korruption, Online-Glücksspiel und illegale Finanzgeschäfte ist unerschütterlich“, betonte Natthaphong. „Die Partei wird kein Mitglied schützen, das in kriminelle Aktivitäten verwickelt ist. Jeder Fall muss vor Gericht geklärt werden.“
Natthaphong räumte ein, dass es bereits früher vage Beschwerden gegen Ratchapong gegeben habe, diese jedoch mangels konkreter Beweise nicht zu Disziplinarmaßnahmen führten. Er verteidigte das interne Überprüfungsverfahren der Partei: Man habe nicht die Ermittlungsbefugnisse der Polizei, um verdeckte kriminelle Strukturen im Vorfeld aufzudecken.
Ein gefährliches Muster?
Der Fall Ratchapong ist kein Einzelfall und bringt die Volkspartei in Erklärungsnot. Erst im vergangenen Monat wurde mit Boonrit Raorungroj ein weiteres Parteimitglied im Zuge einer Drogen- und Geldwäsche-Razzia verhaftet. Während Boonrit seine Unschuld beteuert und behauptet, lediglich ahnungsloser Geschäftsführer gewesen zu sein, verweigerte das Gericht ihm die Kaution.
Ratchapong befindet sich derzeit im Verhör. Eine öffentliche Stellungnahme des Politikers oder seiner Anwälte zu den belastenden Kontobewegungen steht noch aus. Während die Polizei die Ermittlungen ausweitet, stellt sich für die Wähler in Tak die Frage, ob ihr Kandidat im Februar auf dem Wahlzettel oder hinter Gittern stehen wird.
STIN // AI
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Da wird ein mutmaßlicher Glücksspiel Ritter in der Volkspartei zum Superkriminellen aufgeblasen um die wirklichen Profiteure der illegalen Glücksspiele aus dem herrschenden Regime zu verdecken.
Wenn wirklich einmal unparteiisch ermittelt würde sähe das Ergebnis wahrscheinlich ganz anders aus.
Aber es ist Vorwahlzeit und Einer geht noch rein.
Die Thai sind Spielsüchtig. Selbst meine ach so saubere Thai Ehefrau zockt wenn sie zu ihren Verwandten aufs Land fährt.Aber sie budgetiert wenigstens ihre Verluste.
Ein früherer japanischer Chef von mir hat sein Vermögen , sein Haus und seine Familie in Casinos verspielt.
Er fiel aus der Chefetage im 40.Stockwerk unseres HQ in Nihonbashi bis ins Kellergeschoß und machte in einem fensterlosen Raum die Ablage.
Auch eine Karriere.Seine endete in einem Seppuku aber ohne Schwert.
Na ja, und Geldwäsche gehört in TH auch zum Volkssport der Big People.
Nur daß nix sauberer wird.
Natürlich, machen derzeit gegenseitig alle Parteien. Jeder beschuldigt jeden oder zeigt ihn an.
Daher sind ja, außer Abhisit (der kommt noch dran) – alle Parteien angeklagt, auch PT, BJT und PP.
Nicht möglich, weil es ermittelt genau die Polizei, gegen die eigentlich ermittelt werden soll.
Macht das doch einer – ergeht es ihm wie Big Joke – man vernichtet ihn.
Also keine Chance.
Naja, bei Geldwäsche versucht TH schon einiges, um es zu verbessern, weil es wäre das Ende
Thailands, wenn sie es dort einfach laufen lassen würden.
1. Thailand will in die OECD
2. Thailand wurde schon mal von der USA mit harten Konsequenzen gedroht, bis hin zum Ausschluß bei SWIFT
Du kannst dir also vorstellen, was für TH ein Ausschluß bei SWIFT bedeuten würde. Ein Absturz auf Laos-Niveau.
Voran die USA beobachtet das sehr genau und stuft TH auch ein.
Aber für Farangs wäre es toll, würde TH ds laufen lassen und die würden dann in den Keller
fallen. Danach Preise wie in Vietnam – alles viel, viel billiger und dann wären die Expats auch
willkommen, wenn die Devisen mitbringen, weil TH von SWIFT abgeschnitten ist.
Also, umso schlechter es TH geht, umso besser für Farangs.
Es geht nicht um gegenseitige Parteienvorwürfe sondern um die Propaganda die von STIN und seinen Vorschreibern dabei gemacht wird.
Auch in der Personalabteilung oder der Rechtsabteilung der STIN Lehrfirma sollte man schonmal etwas vom Akkreditiv (Letter of Credit) gehört haben.
Der Export von Ländern wie TH boomte auch schon bevor es den Swift Geldtransfer gab.
Ja , natürlich war es mehr Bürokratie aber da mußte man durch.
Ich habe die längste Zeit im ersten Lehrjahr damit verbracht TIR Carnets auszufüllen. Ist heute auch nicht mehr nötig.
Trotzdem lieferten wir schon in den 60ern mindestens 20 LKW Ladungen Metalllegierungen pro Woche nach Italien.
Wenn man TH wirklich aus dem Swift System werfen würde gingen die zu Chinesen und Russen.
Donald das größte tut zwar so aber ist nicht die USA.
STIN’s falsche Hoffnung auf einen fallenden THB Kurs wird leider nicht Realität.
Bei den Exportüberschüssen und viel Touri Leerstand müßte schon Einiges passieren um den THB runterzureden.
Natürlich wird er nach Ende der Touri Hauptsaison fallen wie jedes Jahr.Aber dies sind nur geringe Schwankungen.
Ich habe schon einigemale erklärt, dass bis zur Wahl auch dieser Blog voll mit politischer (Wahl)propaganda
sein wird. Geht nicht anders und anhand der Zugriffszahlen scheint es schon Leser zu geben, die das interessiert.
Nach der Wahl kommen dann wieder seichtere Artikel, über Thai-Essen usw. – aber derzeit sind alle Medien
in TH, tw. auch EU, voll mit Thai-Wahlpropaganda.
:-)))))))))))
Ich hatte vor dem IT-Unternehmen kurz ein Import/Export Geschäft – also keine Sorge, ich weiß
was ein L/C ist.
Es geht nicht nur darum, SWIFT deckt aktuell ganz andere Bereiche ab, man sah ja die Probleme bei den Russen,
als in TH keine Kreditkarte mehr funktionierte.
TH von SWIFT abgedreht und der Tourismus ist fertig – wenn keine Kreditkarte in TH mehr funktioniert, keine
ATM´s mehr Kreditkarten von Expats annehmen und die Rentner ihr Geld kaum nach TH bekommen.
Ich mache derzeit noch Geschäfte nebenbei mit Russland, habe dort Server stehen, in Moskau bei reg.ru – und ich
weiß, wovon ich schreibe.
Vor dem SWIFT-Ausschluß keine Probleme, alles mit Kreditkarte bezahlt.
Geht nicht mehr, absolut keine Chance mehr vom Ausland aus, Geld nach RU zu überweisen,
zumindest habe ich noch keinen Trick gefunden.
Ich habe aber jemanden, aus dem nittaya.de – der in DE lebt und der kann es dann über
seine Familie in RU machen, muss ihm also nur auf DE-Konto überweisen und er leitet es weiter.
Ehemaliger Kunde…..
Keine Ahnung, habe seinerzeit genug nach TH überweisen, wo der Kurs fast 39 Baht war.
Jetzt nur kleinere Beträge – für Hausmädchen, Hauskosten usw.
Das entscheidet letztendlich nicht die Regierung, sondern die unabhängige BoT, senkt die den Leitzins, dann sieht
es für uns besser aus. Mal sehen…… – für mich derzeit nicht mehr allzu wichtig.
Konto für nächsten Aufenthalt ist aufgefüllt, sollte es nochmals besser werden – so ab 38 Baht, dann schieb ich nochmals was nach.