BURIRAM – In der thailändischen Provinz Buriram laufen die Motoren warm – und das nicht nur auf der Rennstrecke. Pünktlich zum Countdown für den PT Grand Prix von Thailand 2026 hat die Flughafenbehörde (DOA) am Freitag, den 6. Februar, den Testbetrieb ihres brandneuen Passagierterminals gestartet. Es ist der entscheidende Schritt in einer ehrgeizigen Strategie, die Region als globales Zentrum für Sporttourismus zu etablieren.

Testlauf unter Realbedingungen

Unter den Augen von Generaldirektor Danai Ruengsorn verwandelte sich das Terminal erstmals in einen lebendigen Knotenpunkt. Den Anfang machten vier Verbindungen von Thai AirAsia aus Bangkok-Don Mueang (FD3522/3523 und FD3520/3521). Die Passagiere wurden nicht nur mit modernen Anlagen, sondern auch mit einer feierlichen Zeremonie und Souvenirs begrüßt – ein herzlicher Vorgeschmack auf die sprichwörtliche thailändische Gastfreundschaft.

Wie Kiattichai Chairoangyodha, der stellvertretende Generaldirektor, bestätigte, verlief die Premiere reibungslos. Hinter den Kulissen wurden dafür Monate investiert: von simulierten Flugabläufen bis hin zu intensiven Sicherheitsschulungen des Personals, um dem bevorstehenden Ansturm gewachsen zu sein.

Infrastruktur der Superlative

Das neue Terminal ist weit mehr als nur ein Gebäude; es ist ein technologisches Flaggschiff:

  • Fläche: Beeindruckende 25.500 Quadratmeter.

  • Kapazität: 1.000 Passagiere pro Stunde bzw. rund 2,8 Millionen Reisende pro Jahr.

  • Ausstattung: Modernste Klimatechnik, zweisprachige Leitsysteme und High-End-Videoüberwachung garantieren Komfort und Sicherheit auf internationalem Niveau.

Das Tor zur MotoGP 2026

Die Zeit drängt, denn der Rennkalender ist gnadenlos. Vom 27. Februar bis zum 1. März schaut die Welt auf den Saisonauftakt der MotoGP in Buriram. Zwischen dem 18. Februar und dem 2. März werden über 120 Flüge und mehr als 20.000 Passagiere erwartet.

Mit der Fähigkeit, nun auch internationale Direktflüge abzuwickeln, bricht für Buriram eine neue Ära an. Die Provinz transformiert sich von einem regionalen Geheimtipp zu einem Schwergewicht, das Sport, Kultur und Wirtschaftswachstum nahtlos miteinander verknüpft. Das neue Terminal ist dabei das strategische Herzstück, das Buriram fest auf der Weltkarte verankert.

Der Flughafen Buriram besitzt den Status eines „Customs Airport“ (Zollflughafen). Das ist die rechtliche Voraussetzung in Thailand, um sich „International“ nennen zu dürfen.

Damit ein Flughafen diesen Titel tragen darf, müssen dauerhafte Einrichtungen für folgende Behörden vorhanden sein:

  • Immigration (Einreisebehörde)

  • Customs (Zoll)

  • Health/Quarantäne (Gesundheitsbehörde)

Buriram hat diese Zertifizierung erhalten, um die Logistik für die MotoGP und den Chang International Circuit zu bewältigen. Ohne diesen rechtlichen Status dürften die Rennställe und internationalen Teams nicht direkt aus dem Ausland (z. B. Japan oder Europa) in Buriram landen, sondern müssten immer den Umweg über Bangkok nehmen.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
1 Monat zuvor
Antwort auf  stin

Die Lizenz zum fFliegen ?
Nen ich kann STIN beruhigen, es ist keine Wissenslücke den Airport BFV nicht zukrnnrn, auch wenn man als Allesbesserwsser seinen selbstgegebenen Status verliert. Ja , das Leben ist so grausam!
Hier ist was FR24 über den Mega Airort Buri Ram BFV schreibt:

Buriram Airport (BFV/VTUO) | Arrivals, Departures & Routes

Flightradar24

https://www.flightradar24.com › …

This is a tiny airport and it handles very few flights a day. However, it is being upgraded to take it up to 12 flights a day. It is clean and tidy and modern.

Derzeit gbit es 17 Linienflüge pro Woche , alle von/nach Bangkok (14DMK und 3 BKK)
Im vergleich zum kärntnrer Gtoßflughafen KLU mag es Mega sein.
Aer der ehemalige Militärflugplatz Zeltweg am Red Bull Ring hat während der einen Woche Austria GP mehr Flugverkehr als KLU im ganzen Jahr.
Natürlich kommen nach Buri Ram Charterflüge mit Moto GÜ Fans aus Asien und Australien aber das macht ihn nicht zu einem Mega Flughafen. Höchstens in Kärnten.

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