ANG SILA – In der Dunkelheit der Mit Samphan Soi 5 herrscht Hochspannung. Was eigentlich ein routinemäßiger logistischer Vorgang sein sollte, hat sich im Wahlkreis 3 von Chonburi zu einem Polit-Krimi entwickelt. Anwohner und Aktivisten belagern ein abgelegenes Lagerhaus, getrieben von einer zentralen Frage: Sind unsere Stimmen hier wirklich sicher?
Ein Ort im Zwielicht
Nachdem die Wahlurnen aus der Gemeinde Phan Thong abgezogen und in das Lagerhaus nach Ang Sila verlegt wurden, schrillten bei der lokalen Bevölkerung die Alarmglocken. Die Kritikpunkte sind so düster wie der Standort selbst: mangelnde Beleuchtung, die isolierte Lage und eine fatale Intransparenz.
Obwohl der Transport unter Polizeischutz stattfand, beruhigte dies die Gemüter kaum. Im Gegenteil: Die Szenerie aus flackerndem Blaulicht und einem abgelegenen Depot nährte das Misstrauen gegen die Wahlkommission.
Politische Schwergewichte schalten sich ein
Die Brisanz der Lage rief prominente Beobachter auf den Plan. Wiroj Lakkhanaadisorn, stellvertretender Vorsitzender der Volkspartei, eilte persönlich vor Ort. Er gab der Sorge der Bürger eine Stimme und kritisierte die Standortwahl scharf. Ein Ort, der so schwer einsehbar ist, gefährde die Glaubwürdigkeit des gesamten demokratischen Prozesses.
Die Wahlbeamten verteidigten sich trocken: Das Gelände sei schlicht von der Kommission angemietet worden. Dass die Anwohner nichts von der offiziellen Nutzung wussten und der Eingangsbereich „etwas dunkel“ sei, räumte man zwar ein, sah darin jedoch keinen Regelverstoß.
Die Nacht der 100 Wächter
Währenddessen verlagerte sich der Fokus in der Nacht auf den 10. Februar auch auf einen Badmintonplatz im Bezirk Mueang. Dort trafen die Volkspartei-Kandidaten Rukchanok Srinork und Sahassawat Kumkong auf eine entschlossene Menge, die eine Neuauszählung fordert.
Die Polizei, sichtlich bemüht, die Lage unter Kontrolle zu halten, setzte eine Frist bis Mitternacht. Doch das Misstrauen sitzt tief: 100 Abgeordnete erhielten die Erlaubnis, die Nacht über direkt vor Ort zu bleiben. Sie fungieren nun als menschliche Schutzschilde für die Demokratie – eine Mahnwache gegen die Schatten der Ungewissheit.
STIN // AI
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2023 gewann ein Kandidat der Move Forward den Wahlkreis Si Racha,
den hat der Kim Jong Un Verschnitt der BJT anschließend gekauft.
Diesmal hatte man wohl einen unbestechlichen oder zu teuren Kandidaten der Volkspartei in Si Racha antreten lassen. Der gewann den Wahlkreis und wurde bisher auch noch nicht von der BJT gekauft.
Ja, gut möglich – Newin hat viel von Thaksin gelernt.
Wollte es auch Abhisit lernen, wie man denn Isaan vereinnahmt – der lehnte aber ab.
Sein Pech – dann war er weg.
Nun hat es Newin vereinnahmt…… bis hoch nach Nongkhai.
Ich denke eher, BJT wollte nur den Isaan, alles andere ist egal – weil die Partei, die den Isann vollständig
einnehmen kann, die gewinnt i.d.R. jede Wahl – siehe Thaksin und die Rothemden.
Wie ich aus TH erfahren habe, haben viele Rothemden-Gruppen, auch Jatuporns Gruppe – Anutin oder Khla Tam Partei gewählt.
Daher ist die auch so stark geworden.