CHONBURI – In einer dramatischen Wende nach den Parlamentswahlen hat Suchat Chomklin, amtierender Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt sowie Spitzenkandidat der Bhumjaithai-Partei, offiziell Petition bei der Wahlkommission (EC) eingereicht. Sein Ziel: Eine vollständige Neuauszählung der Stimmen im hart umkämpften Wahlkreis 1 von Chonburi, um die durch Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten erschütterte Transparenz wiederherzustellen.
Brennpunkt Wahlkreis 1
Der Wahlkreis, der acht Unterbezirke umfasst, entwickelte sich in den letzten Tagen zum Epizentrum politischer Spannungen. Große Menschenmengen waren auf die Straßen gegangen, um gegen mutmaßliche Wahlmanipulationen zu protestieren und eine Überprüfung der Ergebnisse zu erzwingen.
Obwohl die inoffizielle Zählung Suchat mit 43.703 Stimmen als Sieger sieht – deutlich vor dem Kandidaten der Volkspartei (39.920 Stimmen) und dem Bewerber der Demokraten (2.791 Stimmen) – sieht sich der Minister zum Handeln gezwungen.
„Organisch verdient“: Suchat geht in die Offensive
Vor Medienvertretern betonte Suchat heute mit Nachdruck die Legitimität seines Erfolgs. Seine Stimmen seien „organisch verdient und mit voller Transparenz gesammelt“ worden. Der Antrag auf Neuauszählung sei kein Zeichen von Schwäche, sondern ein notwendiger Schritt, um das schwindende Vertrauen der Bürger in den demokratischen Prozess zurückzugewinnen.
„Als Abgeordneter, der sich das höchste Maß an Vertrauen der Bevölkerung im Wahlkreis 1 verdient hat, bin ich fest entschlossen, auf jede rechtliche Weise zusammenzuarbeiten“, erklärte Suchat. „Wir müssen sicherstellen, dass die Neuauszählung fair, gesetzeskonform und im besten Interesse der Menschen erfolgt.“
Kritik an Einmischung von außen
Interessanterweise räumte Suchat ein, dass ihm erst vor Kurzem bewusst wurde, dass er als direkt betroffener Interessenvertreter das explizite Recht hat, eine solche Prüfung bei der Wahlkommission zu beantragen. Dabei fand er klare Worte für die Proteste der letzten Tage:
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Anfechtungsrecht: Nur Wähler des Distrikts oder direkt beteiligte Kandidaten seien befugt, Ergebnisse infrage zu stellen.
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Warnung vor Agitatoren: Es sei „nicht richtig“, dass Personen von außerhalb des Wahlkreises oder sogar aus anderen Provinzen anreisen, um Unruhe und Verwirrung zu stiften.
Mit diesem Vorstoß liegt der Ball nun bei der Wahlkommission. Die Entscheidung über eine Neuauszählung wird nicht nur über das politische Schicksal in Chonburi entscheiden, sondern auch ein Signal für die Stabilität der gesamten Wahlregion senden.
STIN // AI
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Die Kim Jong Un Kopie aus der BJT Chonburi wollte alle Wahlkreise in der Provinz Chonburi kaufen.Trotz des großen Wahlbetrugs wurden es am Ende nur 5 der 10 Wahlkreise. Die anderen gewann die Volkspartei.
Selbst die BP , die nun wirklich nicht zu den Kritikern des Ewiggestrigen Regimes gehört stellt die Vorgänge in Chonburi Stadt anders dar.
https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/3195130/chon-buri-winner-suchart-not-opposed-to-recount
Nein, war für BJT nicht intessant, nur der Isaan zählte.
Newin und Anutin sind sehr reich – Milliardäre, zumindest Anutin.
Die hätten schon kaufen können, aber so was von sicher.
Ja, BJT ht insgesamt keine Probleme mit Nachzählungen – ggf. auch landesweit.
Hat auch Anutin gestern öffentlich erklärt.