PATTAYA, Thailand – Es ist ein kleiner Sprung für die Bilanz, aber ein historischer Einschnitt für den Tourismus in Chonburi: Der Pattaya–Koh Larn Passenger Boat Club bricht mit einer fast zwei Jahrzehnte währenden Tradition. Erstmals seit über 16 Jahren wird der Standard-Fährpreis zwischen dem Festland und der beliebten Urlaubsinsel Koh Larn angehoben.
Ab dem 10. April 2026 müssen Reisende für die Überfahrt etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Preis für die einfache Fahrt steigt von den gewohnten 30 Baht auf 40 Baht. Damit reagieren die Betreiber auf den massiven wirtschaftlichen Druck, der sich über Jahre angestaut hat.
Der Kampf gegen die Inflation
Seit dem Jahr 2010 trotzten die Fährbetreiber den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Während Treibstoffpreise, Wartungskosten für die hölzernen Doppeldecker und die allgemeine Inflation weltweit Rekordhöhen erreichten, blieb das Ticket nach Koh Larn eine Konstante. Doch nun zieht der Club die Reißleine. Die Anpassung sei unumgänglich, um die Nachhaltigkeit und Sicherheit der Flotte langfristig zu gewährleisten.
Zwischen Humor und Pragmatismus: So reagiert das Netz
Die Nachricht verbreitete sich in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer – und die Reaktionen der „Pattayaner“ und Touristen fielen überraschend gelassen, teils sogar humorvoll aus:
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Der sportliche Ansatz: „Wem das zu teuer ist, der kann ja rüberschwimmen“, scherzte ein Anwohner unter dem offiziellen Posting.
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Die pragmatische Sicht: Viele Nutzer lobten die neue Preisstruktur aus rein praktischen Gründen. „Endlich kein Gefummel mehr mit dem Kleingeld. Zwei 20-Baht-Scheine und die Sache ist erledigt“, kommentierte ein regelmäßiger Pendler.
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Der Preis-Leistungs-Check: Selbst bei 40 Baht (umgerechnet etwa 1,10 Euro) bleibt die Überfahrt eines der günstigsten Touristen-Erlebnisse weltweit. Viele Stimmen betonten, dass selbst 50 oder 60 Baht angesichts der Distanz noch absolut fair wären.
Schattenseiten: Kritik an Sicherheit und Komfort
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Nicht alle Passagiere stimmten in den Tenor der Zustimmung ein. In den Kommentarspalten mischten sich kritische Stimmen, die die Servicequalität anprangerten. Die Vorwürfe wiegen schwer:
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Überfüllung: An Wochenenden seien die Boote oft bis an die Grenze beladen.
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Ausrüstung: Berichte über veraltete oder unzureichende Rettungswesen sorgen für Unmut.
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Komfort: Passagiere beklagten, dass bei rauer See regelmäßig Gischt ins Innere der Boote peitsche und die Fahrt eher einem Abenteuertrip gleiche.
Einige Kritiker schlugen vor, die Erhöhung moderater zu gestalten – etwa auf 35 Baht – und im Gegenzug spürbare Verbesserungen bei der Sicherheit zu garantieren.
Ein Vorbote für weitere Preisschübe?
Die Entscheidung des Boat Clubs könnte eine Kettenreaktion auslösen. In der Stadt wird bereits spekuliert, ob nun auch die charakteristischen blauen Songthaews (Sammeltaxis) und die wendigen Motorradtaxis ihre Tarife nach oben korrigieren.
Trotz der hitzigen Debatte bleibt ein Fakt unumstößlich: Mit weniger als 100 Baht für ein Hin- und Rückfahrticket bleibt die Reise nach Koh Larn auch im Jahr 2026 das „Schnäppchen des thailändischen Tourismussektors“.
Na ja , für STIN mag es das „Schnäppchen des thailändischen Tourismussektors“ sein auf seeuntüchtigen vergammelten Seelenverkäufern durch die Jauche Pattayas zu schippern.
Die ausländischen Touristen trifft die Preiserhöhung überhaupt nicht, höchstens die Thai,Burmesen , Kambodschaner die auf Ko Larn arbeiten.
Nur zum Vergleich: Unsere Fähre in Si Racha von Ko Loy nach Ko Sichang die auch 40 Minuten braucht kostet seit Jahren schon 50THB pro Weg.
Allerdings sind die Schiffe nicht so seeuntüchtig und vergammelt wie die Fähren am Bali Hai.Thailand möchte eben auch Indonesien bei der Zahl der Fährunglücke überholen.
Ich bin in TH schon oft mit den verschiedensten Fähren gefahren.
Keine von denen würde in der EU zum Personentransport zugelassen.
Fehlende oder kaputte Schwimmwesten , Überladung ,unqualifiziertes ,besoffenes oder bekifftes Personal und ein technischer Zustand der auf die zukünftge Verwendung als U-Boot hinweist (oder besser: als Wrack).
Ich habe den Hochseerettungsschein der DGRS gemacht, auf der Nordsee vor Helgoland bei schwierigen Wetterbedingungen.
Im Golf von TH dümpelt der Pazifik so vor sich hin , das Wasser ist warm und es gibt viele Untiefen (Sandbänke) ,also ideale Rettungsbedingungen.
Aber was soll ich retten mit einem Rettungsring und einem Rettungsboot welches beim Wassern sofort selber untergeht?
Da ruf ich doch lieber die thailändische Nichtschwimmer Marine !
Du meinst die Nichtschwimmer, die beim Höhlenunglück geholfen haben, die Jungs rauszuholen?
Naja, die konnten schon schwimmen, vermutlich auch besser als du, auch tauchen.
Also alles gut…..
Die Höhlenretter waren meist Ausländer.Gerade auch die Taucher!
Ich bin heute 78 und kann höchstens noch mich selber retten.
Aber vor 6 Jahren habe ich die jüngste Tochter unserer Freunde noch zum PADI Tauchschein trainiert.Sie war mit 10 Jahren die Jüngste welche je einen PADI Tauchschein in TH gemacht hat.
Nein, es waren auch Navy Seals vor Ort, einer kam wegen Sauerstoffmangels oder Defekt am Sauerstoffgerät ums Leben,
als er zu den Kindern tauchen wollte.
Navy Seals waren primär an der Rettung beteiligt, Oberkommando hatte der Gouverneur von Chiang Rai.
Es waren 10.000+ Personen aus aller Welt daran beteiligt – eine absolut perfekte internationale Zusammenarbeit.
Es ging aber darum, weil du behauptet hast, Marines könnten nicht schwimmen.
Doch, können Sie – sogar sehr gut. Die Navy Seals ebenfalls.
Ohne gute Schwimmkenntnisse, keine Aufnahme bei den Marines oder Navy Seals.
Da ruf ich doch lieber die thailändische Nichtschwimmer Marine !
Nichtschwimmer verteidigen ihr Schiff länger.
Der war gut :-))))))))))))))))))))))))))))))
Aber gute Idee für einen Beitrag, über die Aufnahmevoraussetzungen bei
den Thai Marines.
Können vor lachen.