Bangkok – Mit dem offiziellen Segen aus dem Palast ist der politische Neubeginn in Thailand endgültig besiegelt. Wie die Royal Gazette am Dienstagabend bekannt gab, hat Seine Majestät der König die Kabinettsliste von Premierminister Anutin Charnvirakul vollumfänglich gebilligt. Damit endet eine Phase der Ungewissheit, während das Land gespannt auf die ersten Schritte der neuen Administration blickt.

Der Weg zur vollen Handlungsfähigkeit

Bevor die Regierung Anutin offiziell die Amtsgeschäfte aufnehmen kann, stehen die letzten zeremoniellen und demokratischen Hürden bevor:

  • Der Amtseid: In Kürze wird das gesamte Kabinett vor dem König den feierlichen Eid ablegen.

  • Die Regierungserklärung: Voraussichtlich zwischen dem 7. und 9. April wird die neue Führung dem Parlament ihre Grundsatzerklärung präsentieren – der entscheidende Moment, in dem die politischen Leitplanken für die kommenden Jahre gesetzt werden.


Die neue Administration: Wer zieht die Strippen?

Anutin Charnvirakul sichert seine Machtbasis personell breit ab. Besonders auffällig: Der Premierminister übernimmt in Personalunion das strategisch entscheidende Innenministerium.

Die Schlüsselpositionen im Überblick

Ressort Minister Stellvertreter
Premierminister & Innen Anutin Charnvirakul W. Liengprasit, J. Thaiseth, P. Suwanchavi
Finanzen Ekniti Nitithanprapas (Stellv. Ministerpräsident)
Außenpolitik Sihasak Phuangketkeow (Stellv. Ministerpräsident)
Handel Suphajee Suthumpun (Stellv. Ministerpräsident)
Verteidigung Gen.Lt. Adul Boonthamcharoen
Verkehr Phiphat Ratchakitprakarn S. Bunyamanee, P. Phattraprasit, S. Angkasakulkiat

Weitere Stellvertretende Ministerpräsidenten:

Zusätzlich verstärken hochkarätige Experten das Führungsgremium ohne direktes eigenes Ministerressort oder in Doppelfunktion, darunter Pakorn Nilprapunt, Songsak Thongsri sowie Yodchanan Wongsawat, der gleichzeitig das Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation leitet.


Das Kabinett der Fachressorts

Die Liste der Fachminister liest sich wie ein Mix aus erfahrenen Politikschwergewichten und strategischen Neubesetzungen:

  • Wirtschaft & Infrastruktur: Suriya Jungrungreangkit übernimmt das wichtige Landwirtschaftsministerium, während Akanat Promphan im Energieministerium die Weichen für die künftige Ressourcenpolitik stellen wird. Um den digitalen Wandel kümmert sich Chaichanok Chidchob.

  • Gesellschaft & Kultur: Das Bildungsressort geht an Prasert Jantararuangtong, das Gesundheitsministerium an Pattana Promphat. Ein besonderer Fokus liegt auf dem für Thailand essenziellen Tourismus- und Sportsektor, den Surasak Phancharoenworakul anführt.

  • Recht & Ordnung: Rutthaphon Naowarat fungiert als Justizminister, während Varawut Silpa-archa das Industrieministerium übernimmt.

Hintergrund: Mit dieser Aufstellung signalisiert Anutin Stabilität und zugleich den Willen zur Modernisierung. Besonders die Besetzung des Büros des Premierministers mit vier Ministern (Paradorn Prissananantakul, Supamas Isarabhakdi, Napintorn Srisunpang, Suksomrauy Wantaneeyakul) deutet auf eine straffe Koordination der Regierungsarbeit direkt aus der Schaltzentrale hin.

 

Redaktion STIN --> Austria // Thailand

Von stin

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6 Comments
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berndgrimm
berndgrimm
5 Monate vor

Die Wahlbetrüger schieben sich gegenseitig die Posten zu.
Es darf abkassiert werden.

PM axes Phiphat as his war centre head

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Die Regierung ist noch nicht mal im Amt , da werden die Mitkassierer schon ausgetauscht.
Dieser Kriegsminister der besonderen Art wird dafür bezahlt daß er sich den Krieg im Iran im Fernsehen ansieht ! Kann er das überhaupt?

Zuletzt bearbeitet am 5 Monate vor von berndgrimm
berndgrimm
berndgrimm
5 Monate vor
Antwort auf  berndgrimm

Na ja , immer noch besser als wieder einen Kambodscha Krieg vorzuspielen.!

berndgrimm
berndgrimm
5 Monate vor
Antwort auf  stin

Ich habe die angeblichen Wahlsieger BJT und ihre Auftraggeber kritisiert.Sollte die Volkspartei mal regieren dürfen und solchen Mist machen würde ich sie auch kritisieren.
STIN lebt in seinen Vorurteilen und findet dort nicht mehr raus.
Er will auch aus seinem selbstgebastelten Lügengebäude nicht raus.
Auch wenn es immer wieder in der Realität zusammenfällt.
Sich selber zum Opfer in der Straße von Hormus zu machen mag in STIN’s Propaganda Interesse liegen.
Für mich ist das ein Größenwahn von Leuten die nicht in der Realität leben wollen.Die sollten sich lieber um die Thai im Iran kümmern und die rausholen.Aber bevor diese Leute irgendetwas brauchbares in der Realität machen , erzählen sie lieber ihre Erfolgsmärchen . Da gewinnen sie immer.
Die EU braucht für Entschlüsse Einstimmigkeit. Deshalb läßt man sich von Orban erpressen.
Ich weiß auch nicht warum man Ungarn und die Slowakei nicht rausschmeißt.
Selbst wenn am Ende nur noch die Kern EU mit den EWG Gründungsländern plus Schweden,Finland,Dänemark , den baltischen Staaten, Polen ,Tschechien,Slowenien,Kroatien ,Spanien,Portugal und Griechenland überbleibt.

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