BANGKOK – Die thailändische Regierung schaltet in den Krisenmodus. Premierminister Anutin Charnvirakul will noch am heutigen Dienstag ein massives Notkreditdekret in Höhe von 400 Milliarden Baht durch das Kabinett bringen. Ziel des finanziellen Kraftakts: Die heimische Wirtschaft gegen die Schockwellen des eskalierenden Nahost-Konflikts zu immunisieren.
Unter dem Titel „Thai Chuay Thai Plus“ (Thailänder helfen Thailändern Plus) soll von Juni bis September eine milliardenschwere Konjunkturspritze gesetzt werden, um den drohenden Abschwung im Keim zu ersticken.
„Ich habe es gesagt, ich werde es tun“
Anutin, der in Personalunion auch das Innenministerium führt, gab sich vor Reportern kämpferisch und entschlossen. Das Geld sei kein bloßes Wahlgeschenk, sondern eine strategische Notwendigkeit. Die Prioritäten liegen klar auf der Senkung der explodierenden Lebenshaltungskosten und einer massiven Beschleunigung der nationalen Energiewende.
„Ich habe es gesagt und ich werde es tun“, bekräftigte der Premier sein Versprechen für ein kompromissloses und schnelles staatliches Eingreifen.
Der Fahrplan zur Finanzspritze
Sobald das Kabinett heute grünes Licht gibt, rollt die bürokratische Maschinerie mit Hochdruck an:
-
Rechtliche Prüfung: Das Finanzministerium trifft sich unmittelbar mit dem Büro des Staatsrats zur Detailprüfung des Dekretentwurfs.
-
Königliche Unterschrift: Das Dokument wird Seiner Majestät dem König zur Unterzeichnung vorgelegt.
-
Inkrafttreten: Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt kann die Regierung sofort mit der Kreditaufnahme beginnen.
Die Eckpfeiler des Pakets: Cash und Co-Payment
Das Herzstück der Initiative bildet die Neuauflage des beliebten Zuzahlungssystems „Khon La Khrueng Plus“ (Halb-und-Halb Plus). Die Regierung rechnet damit, dass mehr als 20 Millionen Bürger von diesem Programm profitieren werden, bei dem der Staat einen Teil der täglichen Einkäufe übernimmt.
Parallel dazu greift die Regierung den Schwächsten der Gesellschaft unter die Arme:
-
Direktzahlungen: Rund 13,4 Millionen Empfänger staatlicher Sozialhilfe erhalten eine Finanzspritze von insgesamt 4.000 Baht pro Person.
-
Auszahlungsmodus: Die Unterstützung wird ab dem 1. Juni in vier monatlichen Raten zu je 1.000 Baht ausgezahlt.
Alleine für diese beiden Maßnahmen veranschlagt das Finanzministerium ein Budget von über 100 Milliarden Baht.
Countdown bis zum Startschuss
Nach der heutigen Grundsatzentscheidung sollen die letzten technischen Details – insbesondere zu den Aufladungen der Sozialkarten – bis zum kommenden Dienstag finalisiert werden.
Verläuft alles nach Plan, öffnet das Zeitfenster für die Anmeldung in den letzten beiden Mai-Wochen. Am 1. Juni soll das Programm offiziell starten. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, um den Binnenkonsum in einer Phase globaler Volatilität stabil zu halten.
STIN // AI
Hier ist es Ekniti Nitithanprapas zu verdanken, dass man trotz dieses Plans TH bei Moody wieder hochgestuft hat.
Weil er weltweit als ehem. Weltbank Senior Advisor – international hoch angesehen ist.
Anutin hat Glück – er hat ein hochkarätiges Experten/Technokraten Team in den 3 wichtigsten Ministerin eingesetzt.
Wenn die es nicht können, dann wohl auch keine anderen Politiker/Edel-Thais, die außer Loyalität nichts drauf haben.
Katoeys?
Wer sagt hier alle Edelthais hätten nix drauf?
Wenn Anuporn ausgepeitscht werden möchte so soll er gefälligst zu einer Domina gehen und selber bezahlen. Kostet selbst für ihn keine 400Mrd. THB
Da hat STIN/KI wieder mal einen gelassen.