Bangkok rüstet auf: Mit einem massiven Investitionspaket von 26 Milliarden Baht treibt die thailändische Flughafenbehörde den Ausbau der nationalen Infrastruktur voran. Während ein Großprojekt aufgrund von Anwohnerprotesten endgültig begraben wurde, steht der erste von sechs neuen Standorten bereits in den Startlöchern.
Die Weichen für Thailands Zukunft in der Luft sind gestellt. Wie Danai Ruangsorn, Generaldirektorin der Flughafenbehörde, am 7. Mai bekannt gab, nimmt der aktualisierte Entwicklungsplan für sechs neue Regionalflughäfen konkret Gestalt an. Das Ziel ist klar: Die Anbindung der Provinzen stärken und den Tourismusmotor nach der Pandemie auf Hochtouren bringen.
Bueng Kan: Der Vorreiter im Nordosten
Das Flaggschiff der neuen Welle ist der Flughafen Bueng Kan. Mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 8,1 Milliarden Baht hat das Projekt bereits eine entscheidende Hürde genommen: Die Nationale Umweltbehörde gab grünes Licht für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
Noch im Laufe des Jahres 2026 soll das Dossier dem Kabinett zur endgültigen Genehmigung vorgelegt werden. Geht alles nach Plan, rollen 2029 die Bagger, damit 2032 der 29. Flughafen unter staatlicher Regie feierlich eröffnet werden kann.
Die Pipeline: Fünf weitere Standorte im Check
Hinter Bueng Kan reihen sich weitere ehrgeizige Projekte ein, die sich in unterschiedlichen Stadien der Planung befinden:
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Phatthalung (3 Mrd. Baht): Hier wird es ernst. Bis Mai 2026 soll der Vertrag für die UVP und die Detailplanung unterzeichnet sein. Nach einem veranschlagten Planungszeitraum von 600 Tagen ist die Kabinettsvorlage für 2028 geplant. Die Eröffnung wird für 2033 angestrebt.
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Mukdahan (5 Mrd. Baht): Derzeit wird der Umweltbericht basierend auf Expertenempfehlungen überarbeitet – ein kritischer Schritt zur finalen Freigabe.
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Phayao (4 Mrd. Baht) & Satun (4,1 Mrd. Baht): Beide Standorte befinden sich aktuell in der Phase der Detailplanung und der Umweltprüfung. In Satun wurde bereits ein Beraterstab für die Umsetzung berufen.
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Kalasin (2 Mrd. Baht): Hier wird noch einmal genau nachgerechnet – die Machbarkeitsstudie befindet sich momentan in der Revision.
Das Aus für Nakhon Pathom
Nicht alle Träume werden wahr: Das geplante Flughafenprojekt in Nakhon Pathom wurde offiziell gestrichen. Eine Post-Corona-Analyse ergab ein ernüchterndes Bild. Neben mangelnder Rentabilität gaben die massiven ökologischen Bedenken und der erbitterte Widerstand der lokalen Bevölkerung den Ausschlag für das endgültige Aus.
Modernisierung und „Hub“-Strategie
Parallel zu den Neubauten investiert das Ministerium massiv in den Bestand. Der Fokus liegt hierbei auf Kapazität und Hochtechnologie:
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Landebahn-Verlängerungen: In Chumphon werden 1,5 Milliarden Baht investiert, um den Anschluss an das prestigeträchtige Landbrückenprojekt zu sichern. In Phrae laufen bereits die Landenteignungen für den Ausbau.
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Die „Super-Hubs“: Acht strategisch wichtige Flughäfen (darunter Krabi, Surat Thani und Khon Kaen) werden zu zentralen Drehkreuzen ausgebaut, um den internationalen Touristenstrom direkt in die Regionen zu leiten.
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High-Tech Security: Bis 2027 sollen die Flughäfen in Krabi und Udon Thani mit modernsten biometrischen Systemen ausgestattet werden, um internationale Sicherheitsstandards nicht nur zu erfüllen, sondern Maßstäbe zu setzen.
Mit diesem Masterplan signalisiert Thailand deutlich, dass es seine Rolle als logistisches Herz Südostasiens weiter ausbauen will – modern, vernetzt und bereit für die nächste Generation Reisender.
Also der Flughafen Phayao wird seit 35 Jahren geplant.Er soll auf einer früheren Militärbasis gebaut werden.
Ich bin ein Verfechter der Luftfahrt , aber nötig ist er nicht. Zum Flughafen CEI sind es von Phayao Stadt keine 100km und man muß nicht durch die Stadt Chiang Rai sondern fährt außen vorbei.
Sinn machen würde ein größerer Flughafen zwischen Lampang und Phayao
also mehr südlich.Die Flüge gingen eh nur nach DMK oder BKK.Zuwenig um solche Investitionen zu rechtfertigen.
Bueng Kan liegt keine 100km von Vientiane,Nakhon Phanom und Udon Thani entfernt.Ein gemeinsamer Flughafen mit Laos würde evtl. Sinn machen.
Mit Anutin wird es genauso gehen wie mit Prayuth.
Große Projekte und Immobilienbetrug.Viel Geld für nix.
Aber Hauptsache in die richtigen Taschen.
Das sind Projekte, die oft 20+ Jahre dauern, also weit mehr, als ein Premier im Amt ist.
Prayuths Projekte laufen alle weiter – sei es EEC, dass sehr gut läuft, sei es alle
Highspeed-Projekte, die laufen, aber halt tw. mit Verzögerungen.
Anutin kann nur Projekte anstoßen – die Fertigstellung wird er nicht mehr als Premier erleben.
Ja, ich gehe auch davon aus, dass bei den Projekten betrogen wird, dass aber bei allen Premiers,
ohne Ausnahme. Aber nicht durch die Premiers, sondern durch die Baufirmen usw. – die dann schon mal
dünnere Eisenträger bei Hochhäusern verwenden, um Geld einzusacken.
Die Immobilienbetrügereien werden aber jetzt gemacht.
Siehe Prayuth’s Märchenshinkansen von Don Mueang über Bumsi ,Chonburi,Pattaya,U-Tapao bis Rayong.Der wird so auch nie gebaut weil er unnötig ist.Sinnvoller wäre eine Verlängerung des Airport Expresses an der Küste entlang bis Pattaya, U-Tapao und Rayong.
Der aktuelle Stand des 3-Airport-Projekts (Mai 2026):
Das Projekt wurde 2019 offiziell vergeben.
Ursprünglich sollte es schon 2023/24 eröffnen.
Wegen COVID, Finanzierungsproblemen, Vertragsänderungen und Grundstücksfragen kam es zu massiven Verzögerungen.
Der Baustart wurde mehrfach verschoben.
Derzeit wird – optimistisch – von Fertigstellung etwa 2029/2030 gesprochen.
Ja, gab Verzögerungen, aber es läuft so wie geplant – bis nach Rayong.
In Kärnten ist TH vollkommen in Ordnung.
Ja, man hat nicht direkt Probleme, wenn es in TH schlecht für Expats läuft.
Man muss also in Kärnten seine Steuer-ID auch selbst beantragen, wie in TH auch.
Mit Formular Verf 24…..