PATTAYA, Thailand – Es war ein politischer Paukenschlag, der die thailändische Küstenmetropole tief in ihren Grundmauern erschütterte. Während einer hitzigen politischen Debatte Anfang des Jahres fand der Oppositionspolitiker Thanathorn Juangroongruangkit drastische Worte und brandmarkte das weltbekannte Pattaya als ein „Denkmal der Korruption“. Nun hat Pattayas Bürgermeister Poramet Ngampichet das Schweigen gebrochen. In einer ausführlichen und energischen öffentlichen Stellungnahme verteidigt er seine Stadtverwaltung gegen die schweren Anschuldigungen und holt zum Gegenschlag aus.

Im Visier der Generalkritik standen vor allem zwei hochgradig umstrittene Bauruinen: der seit Jahren die Skyline blockierende Luxus-Wohnkomplex „Waterfront Suites and Residences“ und das vieldiskutierte „Manta Ray“-Gebäude auf der Ferieninsel Koh Larn.

Poramet gab sich in seiner Reaktion zwar staatsmännisch und betonte, er respektiere unterschiedliche politische Meinungen. Gleichzeitig stellte er jedoch unmissverständlich klar, dass die Wurzeln der kritisierten Fiaskos weit vor seinem eigenen Amtsantritt liegen. Die jetzige Stadtverwaltung sehe sich nicht als Verursacher, sondern als Aufräumkommando. Ihre Aufgabe sei es, das dichte Gestrüpp aus rechtlichen und administrativen Altlasten zu entwirren, Projekte endlich auf ein legales Fundament zu stellen und die Transparenz rigoros zu verbessern.

Das „Waterfront“-Dilemma und das Rätsel um die Riesenmanta

Besonders beim berüchtigten „Waterfront“-Wolkenkratzer wird mit harten Bandagen gekämpft. Wie der Bürgermeister erklärte, hängt das Schicksal des Betonriesen aktuell am seidenen Faden einer Entscheidung des Katasteramts. Die Nationale Antikorruptionskommission (NACC) hat erhebliche Bedenken angemeldet. Nun wird geprüft, ob die Eigentumsurkunden des Projekts schlichtweg für ungültig erklärt werden müssen. Sollte das Amt entscheiden, dass der Tower illegal auf öffentlichem Grund steht, rollen die Abrissbagger. Bleiben die Urkunden jedoch gültig, will die Stadt Anträge auf Planänderungen prüfen, um das Projekt im Einklang mit den geltenden Bauvorschriften doch noch zu einem legalen Ende zu führen.

Auch mit den Mythen rund um das futuristische „Manta Ray“-Gebäude auf Koh Larn räumte Poramet auf. Entgegen den Behauptungen stehe das Gebäude selbst keineswegs mit Korruption in Verbindung. Bevor der Zahn der Zeit, das raue Seeklima und die salzige Meeresluft dem Komplex zusetzten, wurde er erfolgreich für Bildungszwecke genutzt. Die Stadt lasse die Ruine keineswegs verrotten, sondern prüfe bereits konkrete Sanierungspläne. Im Raum stehen entweder die Öffnung für private Investoren oder die Umwandlung in ein modernes staatliches Verwaltungszentrum.

Gerichtsentscheide und die Narben von Naturgewalten

Dass im Kampf um Pattayas Großprojekte mit harten Bandagen gekämpft wird, zeigt auch ein separates, gescheitertes Windkraft- und Solarenergieprojekt auf Koh Larn. Nach einer intensiven juristischen Prüfung schmetterte das Gericht laut Poramet Schadensersatzansprüche gegen die Stadt endgültig ab – letztlich scheiterten die Kläger an verfahrenstechnischen Fristen.

Ebenfalls im Fokus der Kritik: Das „Pattaya Youth Sports Center“ in der Soi Thepprasit 7. Hier verwies der Bürgermeister auf die verheerenden Überschwemmungen des Jahres 2011, die weite Teile des Sportkomplexes schwer verwüstet hatten. Von einem totalen Stillstand könne jedoch keine Rede sein: Teile der Anlage seien nach wie vor in Betrieb. Mehr noch: Umfassende Modernisierungspläne liegen bereits in den Schubladen der Planer. Geplant sind moderne Outdoor-Sportanlagen und eine Generalüberholung des Stadions.

Die Wende: Bestnoten in Transparenz und ein neuer Tourismus-Boom

Poramet argumentierte vehement, dass sich die Stadt in den vergangenen vier Jahren radikal gewandelt habe. Der Fokus liege darauf, alte Wunden zu heilen und die Standards der Verwaltung auf ein neues Niveau zu heben – mit messbarem Erfolg. Als ultimativen Beweis führte er an, dass Pattaya von 2023 bis 2025 drei Jahre in Folge die höchste Bewertung im Bereich Integrität und Transparenz (ITA) von der Antikorruptionsbehörde NACC erhalten hat.

Hinter den Kulissen treibe man zudem eine gewaltige Infrastruktur- und Tourismusoffensive voran. Der Bürgermeister verwies stolz auf großflächige Verbesserungen des Hochwasserschutzes und der Entwässerung, die Verlegung von Versorgungsleitungen unter die Erde, Strandwiederherstellungen sowie die Einführung intelligenter Verkehrssysteme, smarter City-Technologien und eines massiv erweiterten Videoüberwachungsnetzes.

Diese Modernisierung trägt Früchte: Mit einem dicht getakteten Kalender internationaler Mega-Events – von spektakulären Feuerwerksfestivals über hochkarätige Jazz- und Musikveranstaltungen bis hin zu gigantischen Countdown-Partys – hat sich Pattaya nach der lähmenden COVID-19-Pandemie eindrucksvoll als wirtschaftliches Powerhouse und Tourismusmagnet zurückgemeldet.

Der Bürgermeister schloss seine emotionale und detaillierte Verteidigungsrede mit einem realistischen, aber optimistischen Blick auf die Stadt:

„Vergangene Projekte haben möglicherweise Spuren hinterlassen. Aber in den letzten vier Jahren ging es darum, Probleme zu beheben, Systeme zu verbessern und sicherzustellen, dass Projekte legal und transparent vorangetrieben werden.“

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
29 Tage vor

Na ja, das Familienbad hat all dies nicht was STIN uns hier weismachen will.Aber es hat in der Tat heute einige herausgebputzte Stellen.
Ich erlebe das Familienbad regelmäßig solange ich in Si Racha lebe.
Das sind schon über 15 Jahre.
Früher sind wir zum Konsulat Hofer in der Second Road Soi 17 gefahren, heute ist es mit ausreichendem Parkplatz vor dem Thai Garden Hotel gegenüber dem Terminal 21.Gleich nebenan war früher der Best Supermarket mit Wurst vom deutschen Metzger und Vollkornbrot zu akzeptablen Preisen.Der ist inzwischen neu ein paar hunder Meter weiter in der Naklua Road.Die Gegend dort ist durchaus zivilisiert.
Früher waren wir auch oft in Jomtien zum Segeln.
Am Anfang als es T21 noch nicht gab waren wir auch im Central Festival.
Unsere Freunde fuhren regelmäßig ins „Chez Pascal“ zum Brunch Buffet.
Ich bin häufig vom Central Festival über die Beach Road , BaliHai und den Aussichtsberg nach Jomtien bis zur Marina gelaufen.
Ich habe dort viel Negatives von TAT Animateuren und ihren genauso besoffenen oder bekifften Komplizen erlebt.
Heute laufe ich dort nicht mehr und habe nördlich vom Central Festival nie etwas Negatives erlebt.
Allerdings möchte ich das Negative keinesfalls auf die Thai beschränken.
Die meist Farang Gäste waren auch Kreaturen wo die Herkunftsländer froh sein konnten diese zumindest zeitweise los zu sein.
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.Hier wuchs zusammen was zusammen gehört.

Zuletzt bearbeitet am 29 Tage vor von berndgrimm
berndgrimm
berndgrimm
29 Tage vor
Antwort auf  berndgrimm

Als ultimativen Beweis führte er an, dass Pattaya von 2023 bis 2025 drei Jahre in Folge die höchste Bewertung im Bereich Integrität und Transparenz (ITA) von der Antikorruptionsbehörde NACC erhalten hat.

Das spricht nicht für Pattaya sondern gegen das NACC.
Was ist Transparent in TH ?
Das Familienleben der Ärmsten.

Zuletzt bearbeitet am 29 Tage vor von berndgrimm
berndgrimm
berndgrimm
28 Tage vor
Antwort auf  stin

Wohlgemerkt in STIN/KI ’s Lobhudelei Artikel ging es um
Integrität und Transparenz. Zwei Begriffe die ich keineswegs mit TH in Verbindung bringen möchte.Aber wenn Pattaya das beste in TH in Sachen Integrität und Transparenz sein soll, so bestätigt dies meine Meinung.

berndgrimm
berndgrimm
27 Tage vor
Antwort auf  stin

Ein professioneller Lügner der nicht lügt ? Sowas gibts nur bei STIN.
Merz ist garnicht so schlecht wenn man bedenkt was in CDU/CSU an Alternaiven da wäre.

berndgrimm
berndgrimm
26 Tage vor
Antwort auf  stin

Warum läßt keine AfD oder FPÖ Postille STIN mitschreiben?
Dann müßte er nicht immer seinen heimischen Ausländerhass in seinem TH Blog ablassen.
Ein Land welches er schon lange verlassen hat und in dem er noch nie die Realität gesehen hat oder sehen wollte.

berndgrimm
berndgrimm
25 Tage vor
Antwort auf  stin

Liebe AfD Oberdeppen!
Bitte lasst STIN doch in euren Hetzblättern mitschreiben.
Er schreibt zwar immer er sei gegen euch aber verbreitet den gleichen rassistischen Unfug wie ihr.
Er wird euch sicher helfen die Ostmark wieder ins Reich einzugliedern.Vielleicht ja diesmal nicht mit einem Österreicher als Führer sondern mit Österreich als Führungsmacht.Heil Kickl!
Lachnummer zuende

Vielleicht ja auch noch nicht.
STIN haßt nicht seine Familie obwohl sie soviele Ausländer enthält.
STIN haßt Steuersparer obwohl er selbst ständig
vor dem Finanzamt davonläuft.Digitalnomade eben.
STIN’s Haß wird weder Kinderschänder noch Messerstecher noch Terroristen von ihrem Tun abhalten.
Das können auch keine Gesetze sondern nur Menschen
die ihren Job unpolitisch tun und Menschen die sich nicht nur um sich selber kümmern und Andere für ihr eigenes Versagen verantwortlich machen.
STIN schnabuliert hier ja immer vom BIP von dem er selber garnix versteht denn er bezeichnet sich ja als Volkswirt.
Das BIP eines durchschnittlichen Flüchtlings ist wesentlich größer als das eines AfD Nachläufers oder STIN’s.
Mir ist ein Afghane,Iraker Syrier Afrikaner Ukrainer
der hier lebt und arbeitet viel lieber als das faule Gesindel welches den Neo Nazis nachrennt und mit ihrer Deutschtümelei versucht von ihrem Hirnvakuum abzulenken.
Ja , natürlich gibt es Probleme mit Terroristen und Kriminellen die sich unter die Flüchtlinge mischen.
Die gilt es herauszufiltern, das ist schwierig aber schaffbar.
Gewaltkriminalität kommt aber nicht nur von den Ausländern. Die Neo Nazi Nachrenner sind genauso schlimm aber verstecken ihren Fremdenhaß unter angeblicher Staatserhaltung.

Ja , natürlich bin ich auch für Integration, aber nicht nur der Ausländer sondern auch der Deutschtümler.
Wer nicht in einem freien und modernen Deutschland leben möchte , der soll nach Österreich auswandern.
Ich möchte daran erinnern daß der Wohlstand der neuen Bundesrepublik auch in erheblichem Maße von Ausländern erarbeitet wurde.
Damals nannte man sie „Gastarbeiter“ aber sie waren genauso verhaßt wie heute die Flüchtlinge.
Ich hatte in Luxemburg einen vietnamesischen Hausarzt ,einen französischen Zahnarzt eine portugiesische Putzfrau
und einen italienischen Steuerberater und war mit allen zufrieden.
In D hatte ich einen Ukrainischen Facharzt , einen syrischen Zahnarzt eine türkischen Bäcker und
einen luxemburger Gastwirt.Auch hier ohne Probleme.

Jeder Mensch hat Vorurteile, aber man kann sie überwinden durch Erfahrungen.
Dazu muß man nicht (wie ich) in 119 Ländern und Gebieten gewesen sein.
Ich bin stolz darauf Deutscher zu sein.Ich bin stolz auf das(die) Neue Deutschland nach 1945.
Aber ich habe die Auswirkung des Nazi Reiches und des von diesen angefangenen Weltkrieges noch miterlebt.
Ich bin als deutsches Kind im Ausland bespuckt und mit Steinen beworfen worden.Ich hätte also auch Neo Nazi werden können.Aber meine Großeltern hatten Erfahrungen mit den Nazis gemacht.Daraus habe ich gelernt.
In der BRD Schule haben wir leider nix über die Nazizeit erfahren. Unser Geschichtsunterricht endete mit dem Ende der Weimarer Republik !

berndgrimm
berndgrimm
24 Tage vor
Antwort auf  stin

Wieviel Heuchelei , Verleumdung und Haßtiraden man doch in sowenig Text unterbringen kann.
STIN hat selber geschrieben er haßte diesen und jenen.
Da wird berechtigte Kritik mit Rechter Vorverurteilung gemischt und ins Volk gekotzt.

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