Die thailändische Volkspartei muss bei einem ihrer wichtigsten politischen Prestigeprojekte einen herben Dämpfer hinnehmen. Eine offizielle Online-Meinungsumfrage zeigt, dass eine Mehrheit der Bürger den umstrittenen Gesetzentwurf zur Ersetzung der Wehrpflicht durch ein reines Freiwilligenmodell ablehnt.
Bürgerbefragung zeigt klare Tendenz
Die digitale Konsultation fand zwischen dem 7. Mai und dem 6. Juni 2026 statt. Organisiert wurde sie vom Büro des Generalsekretärs des Repräsentantenhauses. Da es sich um ein Gesetzesvorhaben mit potenziell weitreichenden Auswirkungen handelt, ist ein solches Verfahren gemäß Artikel 77 der Verfassung fest vorgeschrieben.
Insgesamt beteiligten sich 41.982 Personen an der Abstimmung und lieferten ein klares Stimmungsbild:
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54,87 % der Befragten sprachen sich gegen die Abschaffung der Wehrpflicht aus.
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45,13 % stimmten für den Reformvorschlag der Volkspartei.
Freiwilligendienst und garantierte Karrierewege
Eingebracht wurde die Gesetzesvorlage von Ekkarat Udomumnouy, einem Bangkoker Abgeordneten der Volkspartei, mit breiter Unterstützung seiner Parlamentskollegen. Der Entwurf sieht vor, das bisherige System radikal umzustrukturieren.
Wer sich künftig freiwillig zum Militärdienst meldet, soll demnach bis zu fünf Jahre lang dienen können. Gleichzeitig verspricht das Gesetz klare Aufstiegschancen und attraktive Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung innerhalb der Streitkräfte.
Reform gegen den Missbrauch im Militär
Ein Kernanliegen der Reformer ist der Schutz der Rekruten. Der Gesetzentwurf garantiert sichere Ausbildungsbedingungen, die die Rechte und die Menschenwürde der Soldaten strikt wahren.
Besonders im Fokus stehen dabei strenge Schutzmaßnahmen gegen internen Machtmissbrauch. Die Vorlage enthält dazu konkrete Verbote und Mechanismen:
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Verbot von Gefälligkeitsdiensten: Wehrpflichtige dürften nicht mehr für persönliche Besorgungen von aktiven oder pensionierten hochrangigen Militäroffizieren sowie deren Familien eingespannt werden.
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Schutz vor Gewalt: Physischer oder psychischer Missbrauch, der die Würde der Rekruten untergräbt, wird explizit untersagt.
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Harte Konsequenzen: Bei einem Verdacht auf Missbrauch greift eine sofortige Untersuchungspflicht. Der Fall müsste direkt der Nationalen Antikorruptionskommission zur Prüfung vorgelegt werden.
Trotz des Gegenwinds aus der Bevölkerung steht die entscheidende Phase für die Volkspartei noch bevor: Der Gesetzentwurf muss erst noch im Parlament debattiert werden.
Redaktion STIN // CTN-Media
Die Volkspartei wird lernen müssen – FÜR den Bürger zu kämpfen, nicht GEGEN den Bürger, egal
wie die Thais ticken.
Auch die Abschaffung von LM 112 – dass ich auch goutiere, wird mit Sicherheit von der Mehrheit der Thais abgelehnt.
Würde es darüber ein Referendum geben.
Volkspartei hat auch so schlecht abgeschnitten, weil sie zuerst gegen den Einsatz des beliebten Militärs beim
Kambodscha-Konflikt waren – erst recht spät dann den U-Turn vollzogen haben. Dann hat aber auch die
Aufforderung von Natthapong, Gripen zu schicken – nichts mehr geholfen, auch nicht die Entschuldigung Pitas beim Militär.
Kam dann schief rüber…..
STIN’s Propaganda schlägt Purzelbäume.Er denkt eben dreidimenional in seiner Propaganda.
Auch wenn er schon über 7 Jahre aus TH weg ist , raucht er offensichtlich immer noch den gleichen Stoff.Egal ob oral, rektal oder intravenös.
Ich gehe davon aus daß die meisten Leser aus dem westlichen Kulturkreis kommen.STIN offensichtlich nicht.Er kann die absurdesten Positionen einnehmen wenn es um seine Propagandalügen geht.
Nein, nicht von mir – dieser Artikel.
Habe ihn nun überprüft – alles korrekt gem. allen Thai-Medien.
Steht also auch in anderen Medien inhaltlich gleich.
Also was genau – hast du an diesem Artikel nicht verstanden?
Vielleicht finde ich dann eine Erklärugn auf Youtube von Natthapong darüber.