Wer den Traum vom Leben oder einem Langzeitaufenthalt in Thailand verwirklichen möchte, wird schnell mit den thailändischen Behörden Bekanntschaft machen. Der Einzug in die erste eigene Wohnung ist mit einer strikten gesetzlichen Vorgabe verknüpft: Die Wohnadresse muss innerhalb von 24 Stunden nach dem Einzug offiziell bei der Einwanderungsbehörde gemeldet sein. Das dafür zuständige Formular trägt das Kürzel TM30. Zwar liegt die Pflicht zur Meldung rechtlich beim Vermieter, doch die drastischen Konsequenzen einer Versäumnis spürt der Mieter – spätestens beim nächsten Termin zur Visumsverlängerung.
Dieser professionelle Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch das Verfahren. Sie erfahren, was bereits vor der Einreise zu erledigen ist, wie der TM30-Prozess in der Praxis abläuft, welche Dokumente Sie zwingend aufbewahren müssen und wie Sie das Gespräch mit Ihrem Vermieter zielführend gestalten. Wer die Abläufe kennt, steuert den ersten Behördengang absolut tiefenentspannt an.
Der Countdown läuft: Die digitale Anmeldung vor dem Abflug via TDAC
Die bürokratische Vorbereitung beginnt nicht erst in Thailand, sondern bereits vor dem Boarding am Heimatflughafen. Seit dem 1. Mai 2025 hat die Thailand Digital Arrival Card (TDAC) die traditionelle Papierkarte TM6 vollständig abgelöst.
Alle Nicht-Staatsangehörigen, die auf dem Luftweg, über Landgrenzen oder per Schiff nach Thailand einreisen, müssen dieses Formular vorab online einreichen. Der Service ist absolut kostenlos und wird über das offizielle Portal tdac.immigration.go.th abgewickelt. Abgefragt werden neben den Passdaten und dem exakten Einreisedatum auch die geplante Unterkunftsadresse sowie ausgewählte Gesundheitsfragen.
Achtung beim Timing: Das Ausfüllen ist frühestens 72 Stunden vor der geplanten Einreise möglich. Wer das Formular zu früh übermittelt, riskiert eine automatische Ablehnung.
Am Grenzkontrollschalter prüfen die Beamten den Eintrag direkt digital über den Passscan. Ein ausgedrucktes PDF-Dokument ist zwar nicht zwingend erforderlich, dient aber als sicheres Backup im Handgepäck. Wichtig zu wissen: Für jede mitreisende Person muss eine eigene TDAC beantragt werden – das gilt ausnahmslos auch für Kleinkinder.
Die digitale Zukunft: Das neue Einwanderungs-System „THIM“
Seit Mai 2026 testet die thailändische Einwanderungsbehörde eine innovative Plattform namens THIM (Thailand Immigration Management System). Die App wurde in Kooperation mit Amazon Web Services und der Digital Identity Co. entwickelt und steht kostenlos für iOS und Android in den offiziellen Stores unter dem Namen „THIM – Thai Immigration Bureau“ bereit.
Das Prinzip ist maximal nutzerfreundlich: Bei der Ersteinrichtung hinterlegen Sie Ihre Passdaten einmalig. Bei zukünftigen Reisen müssen Sie lediglich das neue Reisedatum und den Rückflug aktualisieren, während die restlichen Stammdaten gespeichert bleiben. Auch die TDAC lässt sich direkt über THIM einreichen, wenngleich das separate Webportal als Alternative bestehen bleibt.
Der offizielle Vollstart der Plattform ist für den 1. Oktober 2026 terminiert. Ab diesem Zeitpunkt soll THIM schrittweise zur zentralen Drehscheibe für sämtliche Einwanderungsangelegenheiten ausgebaut werden:
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90-Tage-Meldung
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Terminbuchungen bei der Behörde
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Visumsverlängerungen
Da sich die App aktuell im Pilotbetrieb befindet, kann es vereinzelt noch zu Stabilitätsproblemen kommen. Zudem sind als Benutzeroberflächen bislang nur Englisch, Russisch, Japanisch und Chinesisch verfügbar; eine deutsche Sprachversion gibt es noch nicht.
Gesetzliche Grundlagen: Was „Section 38“ verlangt
Das Fundament der Meldepflicht bildet die Section 38 des Immigration Act B.E. 2522 aus dem Jahr 1979. Dieses Gesetz verpflichtet jeden Eigentümer oder Besitzer einer Unterkunft, die Ankunft eines ausländischen Gastes innerhalb von 24 Stunden bei der zuständigen Einwanderungsbehörde zu registrieren.
Rechtlich gesehen ist somit der Vermieter in der Pflicht, nicht der ausländische Mieter. In der thailändischen Praxis entbindet dies den Mieter jedoch keineswegs von der Eigenverantwortung. Wird die Meldung versäumt, droht dem Vermieter zwar ein Bußgeld – der eigentliche Leidtragende ist jedoch der Mieter. Ohne eine gültige TM30-Quittung verweigern die Behörden jegliche Visumsverlängerungen, 90-Tage-Meldungen oder die Ausstellung von Wohnsitzbescheinigungen. Eine lückenlose Dokumentation ist daher überlebenswichtig für Ihren Aufenthaltsstatus.
Der Meldeprozess: So reicht der Vermieter die TM30-Meldung ein
Der Ablauf unterscheidet sich stark nach der Art der Unterkunft:
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Registrierte Hotels und Resorts: Hier erfolgt die Übermittlung vollautomatisch beim Check-in. Als Gast bemerken Sie diesen Vorgang nicht, sollten sich jedoch beim Auschecken die TM30-Quittung ausdrücklich aushändigen lassen.
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Private Vermietungen (Condos, Häuser): Hier muss der Eigentümer aktiv werden. Er registriert sich einmalig auf dem offiziellen Portal
tm30.immigration.go.thoder nutzt die kostenlose App „Section 38“ (verfügbar für iOS und Android). Für diese Erstregistrierung benötigt der Vermieter seine thailändische Personalausweisnummer sowie das offizielle Hausbuch (Tabien Baan).
Nach erfolgreicher Aktivierung des Accounts trägt der Vermieter Ihre Passdaten, das Einreisedatum sowie die genaue Adresse ein. Das System generiert daraufhin sofort eine Bestätigung im PDF-Format. Diese TM30-Quittung ist Ihr zentrales Dokument für alle zukünftigen Behördengänge. Speichern Sie diese Datei unbedingt digital ab und legen Sie sich zusätzlich einen physischen Ausdruck an.
Einige Eigentümer überlassen ihren Mietern die Zugangsdaten für das Portal, damit diese die Folgemeldungen selbst durchführen können. Dies wird von den Behörden zwar meist toleriert, die gesetzliche Verantwortung verbleibt jedoch rechtlich unberührt beim Vermieter.
Die 24-Stunden-Frist und ihre Tücken
Die gesetzliche Uhr tickt unbarmherzig: Die 24-Stunden-Frist beginnt exakt mit dem Moment des Einzugs – Wochenenden oder Feiertage bieten keine Ausrede. Da das Online-System rund um die Uhr erreichbar ist, muss ein Einzug am Freitagabend bis spätestens Samstagabend digital gemeldet sein. Verspätete Einträge werden im System automatisch markiert und sind für die Sachbearbeiter sofort sichtbar.
Wichtige Falle für Langzeiturlauber: Die Meldepflicht gilt keineswegs nur beim Ersteinfzug! Jede Rückkehr aus dem Ausland – selbst nach einem kurzen Wochenendausflug im Nachbarland – löst eine völlig neue Meldefrist aus. Auch wenn sich Ihre Wohnadresse in Thailand nicht verändert hat, muss nach der Wiedereinreise eine neue TM30-Meldung erfolgen. Wer dies versäumt, riskiert empfindliche Lücken in der Meldekette.
Bußgelder und spürbare Konsequenzen
Das thailändische Gesetz sieht bei Missachtung der Section 38 klare Strafen vor:
| Unterkunftstyp | Bußgeldrahmen (in Baht) | Ungefährer Gegenwert (in Euro)* |
| Private Vermieter | 800 bis 2.000 Baht | ca. 20 bis 50 Euro |
| Hotels / Gewerbliche Betreiber | bis zu 10.000 Baht | ca. 250 Euro |
*Hinweis: Die exakten Euro-Beträge schwanken je nach aktuellem Wechselkurs und sollten am Tag des Behördentermins überprüft werden.
Für Sie als ausländischen Mieter existiert zwar kein direktes Bußgeld, die indirekten Sanktionen wiegen jedoch weitaus schwerer. Fehlt die TM30-Quittung bei der Visumsverlängerung oder der 90-Tage-Meldung, stellen die Beamten die Bearbeitung ohne Diskussion ein. Sie müssen die Meldung dann erst aufwendig nachholen. Das kostet wertvolle Zeit und kann im schlimmsten Fall zum Ablauf des aktuellen Visums und somit zum illegalen Aufenthalt (Overstay) führen.
Das Gespräch mit dem Vermieter: Proaktiv vorgehen
Thematisieren Sie die TM30-Pflicht unbedingt vor der Unterzeichnung des Mietvertrags. Klären Sie im Vorfeld folgende Kernfragen:
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Ist der Vermieter bereits im Online-Portal registriert?
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Wer übernimmt die Meldung nach einer Rückkehr aus dem Ausland?
Viele Eigentümer kennen die Grundregel zwar, unterschätzen aber, dass die Meldung bei jeder Wiedereinreise wiederholt werden muss. Ein kooperativer und schnell erreichbarer Vermieter ist hier Gold wert.
Bei der Anmietung über eine professionelle Hausverwaltung in großen Condo-Anlagen (beispielsweise in Bangkok, Chiang Mai oder Phuket) laufen diese Prozesse oft routiniert über das Management-Büro. Bei kleineren Privatvermietern ist Ihre Eigeninitiative gefragt: Schicken Sie direkt nach dem Einzug eine kurze Nachricht mit Ihren Einreisedaten an den Vermieter und fordern Sie einen Screenshot oder das PDF der Quittung an.
Sollte der Vermieter absolut nicht erreichbar sein, können Sie versuchen, die Meldung mit einer schriftlichen Vollmacht des Eigentümers selbst beim Immigrationsbüro einzureichen. Ob dies akzeptiert wird, liegt jedoch im Ermessensspielraum der jeweiligen Dienststelle.
Unverzichtbar im Alltag: Wofür die TM30-Quittung benötigt wird
Die TM30-Bestätigung ist kein Dokument für die Schublade, sondern ein essenzielles Werkzeug für Ihr Leben in Thailand. Sie wird zwingend benötigt für:
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Die jährliche Visumsverlängerung: Praktisch jedes Immigrationsbüro verlangt den aktuellen Beleg.
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Die 90-Tage-Meldung: Die im System hinterlegte Adresse muss exakt mit der Adresse der TM30-Quittung übereinstimmen, andernfalls droht die Ablehnung.
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Das Certificate of Residence (Wohnsitzbescheinigung): Dieses Dokument ist unverzichtbar, wenn Sie in Thailand einen Führerschein beantragen oder ein Bankkonto eröffnen möchten. In Bangkok nimmt die Ausstellung rund sieben Tage in Anspruch.
Wer hier aufgrund einer fehlenden Quittung oder fehlerhafter Adressdaten in eine bürokratische Warteschleife gerät, verliert massiv Zeit. Für hochkomplexe Konstellationen bei der Aufenthaltsplanung kann es sich lohnen, spezialisierte Visa-Agenturen oder Beratungsdienste in Anspruch zu nehmen.
Technische Hürden meistern: Webportal vs. App
Das offizielle Webportal tm30.immigration.go.th ist zwar mit jedem gängigen Browser kompatibel, glänzt jedoch regelmäßig mit technischen Schwachstellen. Serverausfälle, Wartungsarbeiten und kryptische Fehlermeldungen gehören zum Alltag.
Insider-Tipp für den Upload: Wenn Dokumente nicht hochgeladen werden können, komprimieren Sie die Dateien auf eine Größe von unter 1 MB. Das System blockiert zu große Anhänge oft ohne eine entsprechende Fehlermeldung. Zudem läuft das PDF-Format deutlich stabiler als JPG-Dateien.
Die App „Section 38“ erweist sich in der Praxis meist als die verlässlichere und stabilere Alternative zum Webportal. Sie ist komplett in englischer Sprache aufgebaut und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch das Menü. Nach der Übermittlung generiert die App sofort ein Bestätigungs-PDF.
Ein taktischer Tipp: Bieten Sie Ihrem Vermieter an, die App gemeinsam auf seinem Smartphone einzurichten. Das erspart ihm den lästigen Gang zur Behörde und ist ein unschlagbares Argument, um auch kooperationsunwillige Eigentümer zu überzeugen.
Der Ernstfall: Persönliches Erscheinen bei der Behörde
Sollten die technischen Strickstricke unüberwindbar sein oder Daten im System dauerhaft fehlerhaft angezeigt werden, führt kein Weg an einem persönlichen Besuch beim zuständigen Immigrationsbüro vorbei.
Bereiten Sie für diesen Fall eine lückenlose Dokumentenmappe vor:
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Original-Reisepass
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Gültiger Mietvertrag
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Kopie des Hausbuchs (Tabien Baan) des Vermieters
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Screenshots der technischen Fehlermeldungen im Online-Portal
Mit einer lückenlosen Vorbereitung signalisieren Sie den Beamten absolute Kooperationsbereitschaft, was den Prozess spürbar beschleunigt. Bewahren Sie am Schalter stets die Ruhe. Konfrontationen führen in Thailand niemals zum Ziel. Die Beamten setzen lediglich die Systemvorgaben um. Wenn Sie einen Fehler sachlich nachweisen können, wird Ihnen in der Regel schnell und unkompliziert geholfen. Die meisten Probleme resultieren nicht aus bösem Willen, sondern schlicht aus unvollständigen Datensätzen.
Nachhaltiges Dokumentenmanagement: Die Meldekette sauber halten
Gewöhnen Sie sich an, jede einzelne TM30-Quittung dauerhaft zu archivieren – werfen Sie ältere Belege niemals weg! Die Behörden prüfen bei der Beantragung von Visumsverlängerungen des Öfteren auch vergangene Zeiträume. Ein digitaler, chronologisch sortierter Ordner auf Ihrem Computer oder in der Cloud ist hierfür perfekt geeignet. Drucken Sie sich die Belege zudem aus und bewahren Sie diese direkt im Reisepass auf, um bei spontanen Kontrollen jederzeit aussagekräftig zu sein.
Langzeitaufenthalter mit einem festen Wohnsitz sollten es sich zur festen Routine machen, nach jeder Rückkehr aus dem Ausland proaktiv beim Vermieter nachzufragen, ob die neue Meldung bereits im System hinterlegt wurde, und sich dies per Screenshot bestätigen zu lassen. So vermeiden Sie gefährliche Lücken in Ihrer Historie.
Checkliste: Was beim Einzug konkret zu tun ist
Damit Ihr Start in Thailand reibungslos gelingt, halten Sie sich einfach an diese zwei zentralen Schritte:
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Vor dem Abflug: Füllen Sie die TDAC auf
tdac.immigration.go.thaus (frühestens 72 Stunden vor der Landung). Halten Sie die exakte Adresse Ihrer Unterkunft dafür bereit. -
Nach der Ankunft: Informieren Sie Ihren Vermieter sofort über den erfolgten Einzug. Weisen Sie ihn explizit auf die 24-Stunden-Frist der TM30-Meldung hin. Fordern Sie die generierte Quittung als PDF oder Foto an und sichern Sie diese umgehend in Ihren Unterlagen.
Wer diese beiden Meilensteine konsequent verinnerlicht, hat die größten bürokratischen Fallstricke in Thailand bereits erfolgreich umschifft. Der Rest ist reine Routine: Archivieren Sie Ihre Belege sorgfältig, erinnern Sie Ihren Vermieter nach jeder Auslandsreise an die Folgemeldung und führen Sie die aktuellen Dokumente bei jedem Behördentermin mit sich. Dem entspannten Leben im „Land des Lächelns“ steht dann nichts mehr im Wege.
Redaktion STIN // CTN-Media
Ich hatte ja versprochen , im Gegensatz zu STIN auch über meine Niederlagen in Sachen TH offen zu schreiben.
Jetzt gehts los:
Ich war für 2 Wochen in LUX und D um mir eine neue Bank zu suchen, fand aber keine.Ich kam aber mit meiner alten Bank die mich nach 34 Jahren rausgeschmissen haben zu einer Vereinbarung daß sie meine € Guthaben weiter behalten und ich alle € Überweisungen und Kartenabbuchungen in € dort machen kann. Meine Renten werden aber ab Juli auf mein neues Konto in TH überwiesen.Auch hier gab es Probleme weil die mir kein € Konto einrichten wollen.Deshalb suche ich mir noch eine andere Bank.
Als Nebeneffekt habe ich jetzt auch eine Thai ID Card.Trotzdem muß ich natürlich weiterhin zur Immi.
Was mir aufgefallen ist: Die Thai Banken können Vieles nicht was bei anderen Banken problemlos ist.
Noch etwas Positives über das reale TH:
Ich kam ohne TDAC in Bumsi an.Erst versuchte ich es an den aufgestellten Bildschirmen, aber die sind alle schon mehr oder weniger kaputt.
Deshalb ging ich ohne zur Immi. Dort wurde mir von Volontären sehr gut geholfen und ich war schneller als die Anderen an der Gepäckausgabe.
Da kann ich mich nur bedanken.
Ja, dann hast du eigentlich alles richtig gemacht.
Ich glaube aber eher nicht, dass alle Bildschirme kaputt sind, sondern eher – dass du damit Probleme hattest.
Daher haben dir die Volontäre geholfen. Passiert bei mehreren Touristen auch.
Weil, Volontäre können vereinzelt helfen, aber niemals 30 Millionen Touristen.
Also werden die meisten mit den Bildschirmen schon klarkommen.
Da standen 8 Bildschirme und keiner funktionierte.Niemand kam ohne Volontaerhilfe durch.
Natuerlich nicht fuer 30 Mio Touris. Man soll den Scheiss ja vorher ausfuellen.Hab ich am Anfang mal probiert. Funktionierte auch nicht.
Die Informationen auf der TDAC sind nicht mehr als auf der TM 6.
Nur hat jetzt der Fluggast allle Arbeit und den Aerger.
Ich hatte schonmal geschrieben dass es waehrend Covid den Thailand Pass gab. Der funktionierte am Anfang auch nicht (TH Syndrom) aber am Ende schon.Den hatte man fuer Alles nutzen koennen. Auch E-Visa , Medical,
TM7 , TM 8, Yellow Boook, TM 36.
Das freiwerdende Personal koennte man ja anderweitig uns nachspionieren lassen.
30 Millionen benötigen dann Volontär-Hilfe – wow.
Mal sehen, vielleicht teste ich das bald.
Die Erfahrungsberichte der Reisenden laufen hier etwas anders – die meisten haben keine Probleme mit
der Digitalisierung.
Ältere haben auch hier in AT Probleme. Bei Kaufhäusern geht man ja dazu über,
alles ohne Kassierer abzuwickeln – da sieht man dann auch die Älteren davor stehen, keine
Ahnung was sie machen müssen – obwohl es eh im Bildschirm steht.
Der Covid-Pass in DE hat nie funktioniert – da wäre dann TH auch voraus.
Die APP „Patientenakte“ – die vor kurzem eingeführt wurde, funktioniert auch bis heute noch nicht.
Chaos pur…..
Ja, wenn – wie du ja meinst, TH Verbrecher anzieht – dann wäre das in der Tat eine gute
Option. Bei uns spioniert man Parteien aus, linke und rechte – in TH dann eben Ausländer.
Wenn es die Kriminalitätsrate senken sollte, wäre es positiv.
Nur wärst du dann wohl nicht mehr in TH – weil dann hätten sie dich am Kragen, wegen der
Steuerhinterziehung.
Schade für ihn das STIN’s Wunschdenken so garnicht zutrifft.
Was hat er mir nicht schon Alles unterstellt und an dem Hals gewünscht.Zugetroffen ist davon nix.
Ich lebe im Gegensatz zu STIN noch immer in TH und habe es auch nicht nötig irgendwelche medizinische Notfälle vorzutäuschen wenn ich aus TH fliehe.
Wenn ich gehe dann nur wegen der Schikanen der Herrschenden.
Natürlich würde auch ich jedes Jahr zurückkommen aber nicht als Kurzzeit Touri wie STIN um meine Vorurteile zu bestätigen.
Ich würde die vollen 60+30 oder 30+30 Tage ohne Visum hierbleiben um zu sehen was sich geändert hat.
Nein, bisher habe ich dir nichts Schlechtes gewünscht – warum auch?
Ich agiere halt wie du – wirst du bissig, werde ich es auch 🙂
Nein, der medizinische Notfall war nicht der einzige Grund.
Dann wäre ich nach der vollständigen Heilung, wieder in TH gelandet.
Da waren schon mehr Gründe.
1. Bürokratie – man lies mich nicht wirklich meine Pläne bei Unternehmensgründung umsetzen.
2. SMOG – unser Gebiet hat die höchste SMOG-Werte weltweit – über 2-3 Monate hinweg. Ein Plan von mir, ans Meer zu ziehen,
scheiterte an meineer Frau und eigentlich wäre es auch für mich auf Dauer dann langweilig, ohne meine Familie in CNX.
3. lebensgefährliche Krankheit meiner Frau – sie wäre heute schon tot.
4. fehlender Krankenversicherungsschutz
Also alles gesamt betrachtet, war dann ausschlaggeben, unsere Heimreise um ein paar Jahre vorzuziehen.
Wären alle 4 Punkte nicht vorhanden, wäre ich von TH direkt mit 70 nach Kärnten gezogen und hätte DE ausgelassen.
Ja, kann man ja bei mir, bei Punkt 1 auch so sagen.
Hätten die mir bei einem StartUp etwas Entgegenkommen gezeigt, wäre es vielleicht
anders gelaufen. Aber Abhisit war weg – meine Pläne gingen so nicht mehr auf.
Naja, man kann einen sauberen Stand in wenigen Minuten bestätigen. Da brauche ich keine Monate dazu.
Geplant sind auch bei mir – um die 2 Monate Jahresende – aber kombiniert mit Vietnam.
So funktioniert das auch i.d.R. nicht.
Man geht auf die Webseite:
https://tdac.immigration.go.th/
Dort klickt man auf: Arrivel Card und füllt alles aus.
Am Ende bekommt man einen QR-Code, den man dann am Schalter bei der Einreise dem
Immi-Beamten vorweist und fertig.
Bildschirme am Airport sind nicht nötig – so machen es auch Millionen von Touristen und ich
dann auch.
Jene, die den Bildschirm am Airport benötigen, haben vermutlich massive Probleme mit
PC und Apps.
Ich habe mal die Webseite durchgetestet – funktioniert alles korrekt.
Keinerlei Probleme…..
Da lag dein Problem – anderen können es, bei dir funktioniert es halt nie,
durch falsche Eingaben o.dgl.
Gerne stelle ich Screenshots von der Seite ein, oder generiere für die Einreise den
QR-Code und stelle ihn hier ein – kann ich dann wieder stornieren. Geht auch….
So so ,STIN der seit über 7 Jahren nicht mehr länger in TH war hat „getestet“.
Ich habe die Seite nicht „getestet“ sondern wollte sie am Anfang mal ausfüllen.Damals funktionierte garnix.
Der Allesbesserwisser aus Kärnten erdreistet sich nicht meine eigenen Erkenntnisse als seine auszugeben.
Er muß es nötig haben.
Ich war Sept. 23 in TH, März 24 auch und plane dieses Jahr wieder nach TH und Vietnam.
Mal sehen…..
Ja, ich habe es online bis zum Absenden getestet – alles korrekt.
Ja, hattest du ja geschrieben, danach habe ich es also 2-3 Tage nach deiner Ankunft getestet.
Lief alles korrekt. Bekannte – die das vorher gemacht haben, auch – habe nichts davon gehört, dass sie es nicht
geschafft hätten.
Also ich werde entspannt dies online ausfüllen, absenden und den Code dann bei der Immi in BKK vorweisen.
Werde ich dann berichten, mit Screenshots natürlich.
Man weiß ja, dass du auf Kriegsfuß zur Digitalisierung stehst – bei dir funktioniert nie ein App.
Wenn ich es dann teste, funktioniert meist auf Anhieb alles.
Also liegt es wohl an dir.
Sehr positiv – nun bist du also kein Geldwäscher mehr, nur mehr ev. ein Steuerhinterzieher 🙂
Was das Konto in DE betrifft, so hätte ich dir WISE empfohlen, da bekommst du eine
deutsche IBAN kannst das Konto auch in TH in EUR führen und es gibt keine Probleme mit Thai-Adresse.
N26 ist auch recht einfach, hat mein Sohn – auch mit Adresse in Thailand.
Die machen die Identifikation mit Video-Ident – du zeigst also deinen Reisepass dem
Video-Ident-Mann vor die Kamera – der macht sich ein Foto und du bist identifiziert.
Aber da hast du vermutlich wieder viele Probleme – Digital ist nicht so deine Welt.
Und die Realitaet ist nicht so STIN’s Ding.
Hier die letzte Entwicklung von WISE TH
https://www.reddit.com/r/Thailand/comments/1rf7vcy/wise_transferwise_changes_for_thailand_accounts/
Natuerlich hat unser Diplom Rechthaber auch dafuer wieder eine Ausrede parat.
Ja, danke für den Hinweis – die haben wohl im Mai dahingehend geändert, dass man
kein EUR-Konto mehr in TH halten kann.
Ok, ich benötigte es ja nie – also dann für dich eh nicht mehr interessant.
Ja, TH ändert Bank-Bestimmungen wöchentlich, um die OECD-Forderungen zu erfüllen.
Bis letztes Jahr konnte ich mit Wise noch auf alle Banken überweisen, auch auf die
Government & Saving Bank. Wurde auch gestoppt, derzeit nur mehr auf intern. Banken. – wie
Bangkok Bank, SCB u.a.
Nein, Bericht ist erst vom Mai 2026 – also kürzlich geändert, wie es scheint.
Wenn es so ist – und diesmal hast du es mit Quelle nachgewiesen – dann ist es eben so.
Ich weise im Gegensatz zu STIN Alles mit Quelle nach was veröffentlicht wurde.
You made my day…..:-)
Dann weise mal nach, dass TH keine Automobilindustrie hat und das der 10. Platz
weltweit ein Fake ist.
Thailand hat keine eigene Automobilindustrie sondern japanische,koreanische und chinesische Automobilhersteller produzieren hier.
Natürlich ist der 10. Platz kein Fake.
Es werden in TH soviele Autos gebaut , nur eben von ausländischen Konzernen.
Genau wie in Mexiko ,Brasilien, Südafrika und Australien.
Auch wenn STIN dies in diesem Leben nicht akzeptieren will.Vielleicht ja im nächsten Leben.
Ja, dazu benötige ich dann eine Quelle….
Weil diese Behauptung definitiv falsch ist.
Lasse alle Autohersteller weg – lösche die aus deinen Gedanken.
Dann bewerte nur die rein Thai-Unternehmen, die Zulieferer –> derzeit um die 500 Unternehmen, wie auch das von
Thanathorn. Nur diese Unternehmen – und schon hat TH auch bei deinem Bewertungs-System eine eigene Automobilindustrie.
Weil Zulieferer auch dazu zählen. Insgesamt hat TH 800+ Zuliefer-Unternehmen, 300 haben jedoch ausl. Beteiligung.
500 rein Thai – kein Ausländer dabei, auch nicht bei Thai Summit.
Tja, VWL war wohl nicht so dein Ding, wenn du nicht mal das Standort-Prinzip kennst.
Digitalisierung auch nicht und Politik noch weniger.
Was hast du eigentlich in deinem Job gemacht – Karteikarten-Pflege? 🙂
—> und genau dies ist nach WTO-Definition die Automobilindustrie Thailands.
Gut das wir das nun klären konnten.
STIN gefällt sich als Realitätsverweigerer.
Er hatte sich ja auch als Covid Impfverweigerer versucht.
Wurde dann wohl nix.
Das einzige was STIN wichtig ist, ist seine Rechthaberei.
Aber auch dafür gibt es Fachärzte , sogar in Kärnten.
Mag er mit seinem „thailändischen“ Auto glücklich werden.
Meine Familie fährt Toyota oder Honda, die garantieren für eine gewisse Produktqualität.
Bei richtigen Realitäten nicht – also wenn du mir mitteilst, wie hoch das BIP THailands 2025 war,
ich das dann auch so sehe – dann ist das eben die Realität.
Ich verweigere nur meist deine Realität zu glauben, weil sie meist durch seriöse Quellen
widerlegt werden kann, weil 1000e andere bei gleicher Situation und Ort, ganz andere Erfahrungen gemacht haben
usw.
Nein, dass war wohl siamfan – der nun ev. daran gestorben ist.
Ich war einer der ersten, die sich impfen ließen – leider 🙁
Nach 3 Jahen nun wieder Herzrythmusstörung – muss demnächst wieder eine
Re-Ablation machen lassen.
Mittlerweile hat das Forscher-Ehepaar genug Geld einkassiert – um die 2 Milliarden und sind
wohl geflüchtet – ein türkisches Ehepaar, Besitzer von BioNtech.
Ja, wo ich Recht habe, da habe ich nun mal Recht und verteidige das auch
Ja, ist Made in Thailand……. – wie fast alle Autos, die in TH laufen.
Ja derzeit ich auch Toyota Pickup – aber auch wie deine Familie: Made in Thailand, von Thailändern gebaut und die
Steuern in TH bezahlt – wie es bei der TH-Automobilindustrie üblich ist.
Auch die Stückzahl der Thai-Automobilindustrie zugeordnet, nicht Toyoto oder Honda, als Autohersteller.
Die haben ein eigenes Ranking.
Ich kann bei STIN nur auf die auch in Kärnten vorhandenen Fachärzte und Therapeuten hinweisen.
Die japanischen Autos welche in TH gebaut werden, werden von japanischen Robotern gebaut.
Mein thailändischer Schwiegersohn welcher als Ingenieur
bei Toyota in der Motorenentwicklung arbeitet konnte zunächst STIN’s Argumentation überhaupt nicht verstehen
und meinte hinterher er hätte immer gedacht daß Farang intelligenter wären.
Das BIP baut keine Autos , Waschmaschinen oder Fernseher und betreibt auch keine Hotels.
Es ist nix Anderes als eine Statistik.
Ein Ing. hat sicher nicht viel Ahnung von VWL und dem Standort-Prinzip.
Aber lass die ganzen Autos weg – bleiben wir bei den 500+ Autozulieferern – die reine Thai-Unternehmen sind.
Das ist auch Automobilindustrie.
Sogar Österreich hat eine eigene Automobilindustrie – mit nur ein paar Zuliefer-Unternehmen, wie Magna usw.
Hätte TH keine Automobilindustrie – würde man die in TH hergestellten Autos im Ranking den Japanern u.a zuordnen.
Tut die WTO aber nicht, weil es Unsinn wäre.
Es geht hier rein um: Made in Thailand.
Rest spar ich mir – ist ja schon weltweit geklärt – TH hat eine eigene Automobilindustrie und wenn dein
Ing. dass nicht erfassen kann, dann zeig ihm diesen Artikel hier – WTO-zertifiziert 🙂
Dann zeig ihm das hier in Thai: Heißt aber nicht, dass er es versteht.
Du hast ja selbst mal erklärt: Thais können nichts, Uni-Titel sind gekauft.
ใช่ — อุตสาหกรรมยานยนต์ในประเทศไทยถูกจัดว่าเป็น „อุตสาหกรรมยานยนต์ไทย“ แม้ว่ารถยนต์ส่วนใหญ่ที่ผลิตที่นั่นจะเป็นแบรนด์ต่างชาติ (เช่น ผู้ผลิตจากญี่ปุ่น เกาหลี หรือตะวันตก) ก็ตาม
เหตุผลประกอบ:
1. หลักการแบ่งตามพื้นที่ทางเศรษฐกิจ (Standortprinzip)
ในทางเศรษฐศาสตร์และสถิติ (เช่น การคำนวณผลิตภัณฑ์มวลรวมภายในประเทศ หรือ GDP, ผลผลิตภาคอุตสาหกรรม หรือตัวเลขการส่งออก) จะใช้หลักการแบ่งตามพื้นที่ทางเศรษฐกิจเป็นหลัก:
สิ่งสำคัญคือ มูลค่าเพิ่มทางเศรษฐกิจเกิดขึ้นที่ไหน ไม่ใช่ว่าใครเป็นเจ้าของบริษัท
นั่นหมายความว่า:
เมื่อ Toyota, Honda หรือ Mitsubishi ผลิตรถยนต์ในประเทศไทย การผลิตนี้จะถูกนับเป็นส่วนหนึ่งของผลผลิตภาคอุตสาหกรรมไทย เนื่องจากมีการใช้แรงงาน ซัพพลายเออร์ และโรงงานผลิตที่ตั้งอยู่ในประเทศไทย
2. การสร้างมูลค่าเพิ่มในท้องถิ่น (Local Value Added)
แม้ว่าแบรนด์ต่างๆ จะมาจากต่างประเทศ แต่การสร้างมูลค่าเพิ่มเกิดขึ้นภายในประเทศไทย:
การจ้างงาน ในโรงงานที่ตั้งอยู่ในไทย
การใช้ซัพพลายเออร์ในท้องถิ่น (เช่น ผู้ผลิตชิ้นส่วน, ระบบโลจิสติกส์, การบริการต่างๆ)
รายได้จากภาษี ที่ส่งมอบให้แก่รัฐบาลไทย
การถ่ายทอดองค์ความรู้ (Know-how) และการฝึกอบรมบุคลากรในท้องถิ่น
ด้วยเหตุนี้ อุตสาหกรรมนี้จึงมีส่วนช่วยขับเคลื่อนเศรษฐกิจไทยทั้งทางตรงและทางอ้อม
3. มุมมองด้านนโยบายเศรษฐกิจ
รัฐบาลไทยมองว่าอุตสาหกรรมยานยนต์เป็น „อุตสาหกรรมหลักของไทย“ อย่างชัดเจน และมักถูกขนานนามว่าเป็น „ดีตรอยต์แห่งเอเชีย“ (Detroit of Asia)
รัฐบาลสนับสนุนภาคส่วนนี้ผ่านทาง:
เขตเศรษฐกิจพิเศษ
มาตรการจูงใจทางภาษี
การสนับสนุนยานยนต์ไฟฟ้า (EV)
ในจุดนี้เช่นกันที่จุดโฟกัสอยู่ที่ „ประเทศไทยในฐานะฐานการผลิต“ ไม่ใช่โครงสร้างความเป็นเจ้าของแบรนด์
4. การแยกแยะออกจาก „แบรนด์สัญชาติไทย“
สิ่งสำคัญคือต้องแยกแยะความแตกต่างระหว่าง:
อุตสาหกรรมยานยนต์ไทย: ครอบคลุมบริษัททั้งหมดที่ดำเนินการผลิตในประเทศไทย
แบรนด์รถยนต์ของไทย: แทบจะไม่มีอยู่เลย (ประเทศไทยแทบไม่มีแบรนด์รถยนต์เป็นของตัวเอง)
สรุปสั้นๆ:
แม้ว่า Toyota, Honda หรือ Isuzu จะเป็นแบรนด์ญี่ปุ่น แต่การผลิตของพวกเขาในประเทศไทยถือเป็นส่วนหนึ่งของ อุตสาหกรรมยานยนต์ไทย เพราะผลงานทางเศรษฐกิจทั้งหมดนั้นเกิดขึ้นที่นี่
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Ja — man bewertet die Automobilindustrie in Thailand als thailändische Automobilindustrie, auch wenn dort überwiegend Fahrzeuge ausländischer Marken (z. B. japanischer, koreanischer oder westlicher Hersteller) produziert werden.
Begründung:
1. Standortprinzip der Volkswirtschaft
In der Wirtschaftswissenschaft und Statistik (z. B. bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts, der Industrieproduktion oder Exportzahlen) gilt das Standortprinzip:
Entscheidend ist, wo die wirtschaftliche Wertschöpfung stattfindet, nicht, wem die Unternehmen gehören.
Das bedeutet:
Wenn Toyota, Honda oder Mitsubishi Autos in Thailand fertigen, zählt diese Produktion zur thailändischen Industrieproduktion, da Arbeitskräfte, Zulieferer und Produktionsstätten in Thailand ansässig sind.
2. Lokale Wertschöpfung
Auch wenn die Marken aus dem Ausland stammen, entsteht in Thailand lokale Wertschöpfung:
Arbeitsplätze in thailändischen Werken
Nutzung lokaler Zulieferer (z. B. Teilehersteller, Logistik, Dienstleistungen)
Steuereinnahmen für den thailändischen Staat
Know-how-Transfer und Ausbildung lokaler Fachkräfte
Dadurch trägt die Branche direkt und indirekt zur thailändischen Volkswirtschaft bei.
3. Wirtschaftspolitische Sicht
Die thailändische Regierung betrachtet die Automobilindustrie bewusst als „thailändische Schlüsselindustrie“, oft auch als „Detroit of Asia“.
Sie fördert den Sektor durch:
Sonderwirtschaftszonen
Steueranreize
Unterstützung für Elektrofahrzeuge (EVs)
Auch hier steht der Produktionsstandort Thailand im Fokus, nicht die Eigentümerstruktur der Marken.
4. Abgrenzung zur „thailändischen Marke“
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen:
Thailändischer Automobilindustrie → umfasst alle in Thailand produzierenden Unternehmen
Thailändische Automobilmarken → fast nicht vorhanden (Thailand hat kaum eigene Marken)
Kurz gesagt:
Auch wenn Toyota, Honda oder Isuzu japanisch sind, gilt ihre Produktion in Thailand als Teil der thailändischen Automobilindustrie, weil dort die wirtschaftliche Leistung erbracht wird.