Ab morgen zieht das thailändische Fischereiministerium die Bremse: In den Gewässern vor insgesamt acht Küstenprovinzen gilt ein striktes Fischereiverbot. Die Maßnahme soll Fischen und anderen Meeresbewohnern im Golf von Thailand eine ungestörte Laich- und Brutzeit ermöglichen. Dass diese jährliche Schonzeit eine enorme Wirkung zeigt, belegen die offiziellen Zahlen der Behörden eindrucksvoll.
Strategische Schonzeit in zwei Phasen
Um den Lebenszyklus der Meeresarten optimal zu schützen, ist das Verbot strategisch in zwei aufeinanderfolgende Zeiträume und Regionen unterteilt:
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Phase 1 (15. Juni bis 31. Juli): Die erste Welle des Verbots betrifft ein rund 2.350 Quadratkilometer großes Areal. Es umfasst die Küstengewässer vor den Provinzen Prachuap Khiri Khan, Phetchaburi, Samut Songkhram und Samut Sakhon.
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Phase 2 (1. August bis 30. September): Im Anschluss verlagert sich die Schutzzone auf eine Fläche von etwa 1.650 Quadratkilometern. Betroffen sind dann die Meeresgebiete vor Samut Sakhon, Bangkok, Samut Prakan, Chachoengsao und Chon Buri.
Das Ministerium betont, dass diese Zonen ganz gezielt ausgewählt wurden. Es handelt sich um die historisch bekannten und wichtigsten Laich- und Brutgebiete der Region – insbesondere für die wirtschaftlich bedeutende Makrele.
Daten beweisen den Erfolg der Schutzmaßnahmen
Dass der temporäre Fangstopp keine Schikane, sondern nachhaltiges Ressourcenmanagement ist, untermauert die Behörde mit konkreten Fangstatistiken aus den Vorjahren. Die Erholungsphasen führen demnach zu einer drastischen Steigerung der Erträge nach Ablauf der Verbote:
| Zeitraum | Ø Fang pro Trawler (Vor dem Verbot) | Ø Fang pro Trawler (Nach dem Verbot) |
| 1. Phase | 1.500 kg / Tag | 2.036,17 kg / Tag |
| 2. Phase | 950 kg / Tag | 1.451,00 kg / Tag |
Nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Fische verbessert sich messbar. Vor dem Verbot lag die durchschnittliche Größe der gefangenen Makrelen bei gerade einmal 13 Zentimetern. Nach der Schonzeit wuchsen die Tiere auf eine stattliche Größe von 13 bis 22 Zentimeter heran.
Ganzheitlicher Ansatz gegen Überfischung
Thitiporn Laoprasert, die Generaldirektorin der Fischereibehörde, zieht eine durchweg positive Bilanz: Die Verhängung der Fischereiverbote im Golf trage nachweislich und effektiv dazu bei, die Populationen zahlreicher Meeresarten wieder spürbar zu vergrößern.
Um den Schutz der Bestände langfristig zu sichern und einer drohenden Überfischung dauerhaft entgegenzuwirken, belässt es die Behörde jedoch nicht nur bei saisonalen Sperren. Flankierend dazu regulieren die Verantwortlichen die Fischerei im Golf streng über die Zulassung bestimmter Fanggeräte, maximale Beschränkungen bei den Größen der Fischereifahrzeuge, die erlaubten Fangmethoden sowie exakte Vorgaben für die Maschenweiten der eingesetzten Netze.
Redaktion STIN // CTN-Media
Es gibt solche Fischereiverbote schon lange. Nur wird sich nicht daran gehalten und das Ministerium tut garnix.Wird sich wohl auch nicht ändern.
Nein, diese Gebiete wurden erst jetzt mit einem Fischerverbot belegt.
Das Ministerium tut da direk auch nix, haben also keine Beamten auf Kontrollbooten im
Einsatz. Das macht die Marine…..
Als es seinerzeit mal bei einigen Touristen-Destinations, wie z.B. „The Beach“ usw. – Fahrverbote für
Touristenboote gab, wurde das sehr genau eingehalten und kontrolliert.
Die Korallen erholten sich danach wieder und Delphine kamen bis an Küstennähe.
Also wird die Marine das wohl stichproben-mäßig kontrollieren.
Außerdem hat man das ja schon in den Vorjahren so abgewickelt und es hat sich
gelohnt – egal mit oder ohne Kontrolle. Vielleicht halten sich ja die Fischer selbst
an diese Anordungen, um kein Teegeld zahlen zu müssen.
Also bei uns in der Bucht liegt ein weißes, sehr ziviles Schiff des Fischerei Dept. angeblich zur Kontrolle der Fischer und Muschel/Krsbbenzüchter herum. Bewegt wird es nur am WE und an Feiertagen offensichtlich zu Vergnügungsfahrten.
Die Marine kommt ein bis zweimal im Jahr mit einer Fregatte nach Koh Loy.Aber nur zum Landgang weil das Central Si Racha nur 15Minuten zu Fuss entfernt liegt.
Wie lange war STIN wohl am Maya Beach auf Phi Phi?
Eine Stunde oder so.Wenn überhaupt.Es ist jeden Tag überlaufen weil soviele Leute dorthin gekarrt werden.
Vermüllt ist es weil man keine Mülltonnen oder -säcke dorthin stellt
oder diese auch leert.Ebenso auf den Booten. Da fliegt Alles ins Meer..STIN informiert sich ja nur in den Medien.Dort steht fast täglich daß man den Strand schließen will.
Es würde reichen wenn man die tägliche Besucherzahl z.B. auf max 3000 begrenzen würde und Mülleimer aufstellen würde und auch regelmäßig leeren würde.