Es ist eines der größten Mysterien der Luftfahrtgeschichte – und die Suche geht weiter. Die malaysische Regierung hat den Vertrag mit dem Meeresrobotikunternehmen Ocean Infinity um ein weiteres Jahr verlängert, um im südlichen Indischen Ozean nach den Trümmern des vor 12 Jahren spurlos verschwundenen Flugzeugs der Malaysia Airlines zu fahnden.
Wie Verkehrsminister Anthony Loke am Montag bekannt gab, billigte das Kabinett bereits am vergangenen Freitag die Fortführung der Vereinbarung. Das Abkommen basiert weiterhin auf dem Prinzip „Keine Kosten, keine Gebühren“ (No cure, no fee) und läuft nun bis zum 30. Juni nächsten Jahres.
„Diese Entscheidung ist ein Ausdruck des kontinuierlichen und unerschütterlichen Engagements der Regierung, den nächsten Angehörigen der Passagiere an Bord von Flug MH370 Gewissheit zu verschaffen“, betonte Loke in einer offiziellen Erklärung.
Das finale Suchgebiet im Visier
Durch die Vertragsverlängerung erhält Ocean Infinity die Möglichkeit, das noch verbleibende Suchgebiet von 7.428,54 Quadratkilometern (2.868 Quadratmeilen) systematisch abzusuchen. Zuvor hatte das Unternehmen seine primären Suchressourcen vorübergehend abgezogen, um andere kommerzielle Verträge zu erfüllen.
Das verbleibende Areal ist Teil eines größeren, im letzten Jahr von Malaysia genehmigten Suchgebiets, das eine Gesamtfläche von 15.000 Quadratkilometern im südlichen Indischen Ozean umfasst. Für Ocean Infinity steht wirtschaftlich viel auf dem Spiel: Das Unternehmen mit Hauptsitzen in den USA und Großbritannien erhält die vereinbarte Prämie von 70 Millionen US-Dollar ausschließlich im Erfolgsfall.
Ein fatales Abweichen vom Kurs
Die Tragödie nahm am 8. März 2014 ihren Lauf, als die Boeing 777 auf dem Flug von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking kurz nach dem Start vom Radar verschwand. An Bord befanden sich 239 Personen, die überwiegende Mehrheit von ihnen chinesische Staatsangehörige. Spätere Auswertungen von Satellitendaten rekonstruierten ein dramatisches Szenario: Das Flugzeug wich massiv von seiner geplanten Flugroute ab, steuerte unaufhaltsam nach Süden und stürzte aller Wahrscheinlichkeit nach im abgelegenen südlichen Indischen Ozean ab.
Eine erste, extrem kostspielige multinationale Suchaktion blieb seinerzeit ohne den erhofften Durchbruch, obwohl später vereinzelte Trümmerteile an der ostafrikanischen Küste sowie auf verschiedenen Inseln im Indischen Ozean angespült und identifiziert wurden. Auch eine erste private Suchkampagne durch Ocean Infinity im Jahr 2018 verlief zunächst ergebnislos.
Hoffnung auf das Wetterfenster im Winter
Für den neuen Anlauf setzt das Team auf ein optimales Zeitfenster. Laut Verkehrsminister Loke werden die Spezialschiffe von Ocean Infinity voraussichtlich zwischen November und April nächsten Jahres für die MH370-Mission wieder in das Zielgebiet entsandt. In diesen Monaten sorgt eine ruhigere See für die sichersten und effektivsten Bedingungen, um die hochkomplexen Unterwasseroperationen in der Tiefsee durchzuführen.
Da werden sie wohl nix finden.
Ein britischer Nachbar von uns war Flugkapitän und Flottenkapitän bei Cathay Pacific und am Ende Ausbilder bei Qatar Airways.
Er ist einer der Experten für das MH370 Verschwinden.
Er glaubt nicht mehr an die Inmarsat Story über das Verschwinden der MH370 im südlichen Indischen Ozean.
Seine Theorie ist , daß die Maschine durchaus auf dem Weg nach China
war und wegen ihrer kriegstechnischen Beiladung zum Absturz gebracht wurde. Vielleicht schon im unzugänglichen Gebiet Nord Kambodschas.
Die von Inmarsat angegebene Route wurde wohl nie beflogen.
Inmarsat arbeitet hauptsächlich für das US Militär.
Wohlgemerkt , es sind alles Spekulationen denn gefunden wurde bisher nix.