Die Opfer des fatalen Raketenangriffs im Nahen Osten sind wieder auf heimischem Boden: Die Leichen der drei thailändischen Besatzungsmitglieder, die an Bord des Frachtschiffs Mayuree Naree durch iranische Geschosse in der Straße von Hormuz ums Leben kamen, trafen am Freitag auf dem Flughafen Suvarnabhumi ein. Die Heimkehr der Seefahrer wurde in einem feierlichen und zutiefst würdevollen Rahmen vollzogen.

Enge Kooperation für die letzte Reise

Um den Verstorbenen die traditionellen religiösen Riten in ihrer Heimat zu ermöglichen, koordinierte die Reederei des Schiffes, Precious Shipping (PSL), den Rückführungsprozess in enger Absprache mit den Behörden.

Die hohe politische und gesellschaftliche Relevanz des Vorfalls spiegelte sich auch in der feierlichen Ankunftszeremonie wider:

  • Für das Unternehmen: Khalid Hashim, Geschäftsführer von PSL, erwies den Opfern vor Ort persönlich die letzte Ehre.

  • Für die Regierung: Mungkorn Pratoomkaew, Generaldirektor der Abteilung für konsularische Angelegenheiten, begleitete die Zeremonie, um die internationale Koordination und die diplomatische Dokumentation lückenlos zu überwachen.

Volle Unterstützung für die Hinterbliebenen

Direkt nach der Landung veröffentlichte PSL eine offizielle Erklärung. Darin sprach das Unternehmen den trauernden Familien sein tiefstes Beileid aus und würdigte die Verstorbenen als „unschätzbar wertvolle Mitarbeiter“.

Gleichzeitig betonte die Reederei ihre Verantwortung in dieser Krise: PSL verpflichtete sich dazu, den Familien der Opfer eine vollständige finanzielle Entschädigung zu zahlen, psychologische Unterstützung bereitzustellen und alle ihnen zustehenden Leistungen ohne Abstriche auszuzahlen, um die Angehörigen in dieser Zeit der tiefen Trauer zu entlasten.

Dank an die Diplomatie

Zum Abschluss drückte die Führung von PSL ihren Dank gegenüber dem Außenministerium sowie allen beteiligten Regierungsbehörden aus. Deren prompte und entschlossene Unterstützung bei den komplexen rechtlichen, logistischen und diplomatischen Verfahren hatte es erst möglich gemacht, die thailändischen Besatzungsmitglieder schnell, reibungslos und in Würde nach Hause zurückzuholen.

Redaktion STIN --> Austria // Thailand

Von stin

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