Ein brutaler Übergriff überschattet die Urlaubsidylle auf der thailändischen Insel Phuket: Am 29. Juli griff ein thailändischer Eisverkäufer einen ukrainischen Touristen unweit des beliebten Kata Beach auf offener Straße an. Wie die zuständige Polizei im Anschluss mitteilte, stand der mutmaßliche Täter unter Drogeneinfluss – ein Urintest fiel positiv aus.
Aufnahmen zeigen ungleiches Gerangel am Straßenrand
Erstmals berichtete die Facebook-Seite Newshawk Phuket gegen 11:20 Uhr über den Vorfall im Unterbezirk Karon (Bezirk Mueang). In den thailändischen sozialen Medien kursierte rasch ein Video der Attacke: Die Aufnahmen zeigen den Angreifer, gekleidet in ein schwarzes Langarmhemd, wie er auf den ausländischen Urlaubskort im schwarzen Tanktop und Shorts einschlägt. Selbst als das Opfer bereits am Boden lag, deckte der Täter den Mann mit weiteren Schlägen ein, ehe dem Ukrainer schließlich die Flucht gelang. Der Angreifer entfernte sich daraufhin aus dem Sichtfeld der Kamera.
Obwohl der Verdächtige während des Geschehens offenbar ein Messer in der Hand hielt, lässt das Videomaterial nicht erkennen, ob die Waffe aktiv eingesetzt wurde. Sichtbare Schnitt- oder Stichverletzungen wies das Opfer auf den ersten Blick nicht auf.
Festnahme und Ermittlungen der Polizei
Wenig später trafen Einsatzkräfte der Polizeiwache Karon am Tatort ein. Dort trafen sie auf die zwei ukrainischen Staatsbürger Dmitrii und Dmytroy. Einer der beiden Männer wies Verletzungen auf und musste zur medizinischen Versorgung umgehend ins Vajira Phuket Hospital eingeliefert werden.
Die Beamten identifizierten den Mutmaßlichen als den 33-jährigen Parinya. Der gebürtig aus der Provinz Chachoengsao stammende Mann war nach Phuket gezogen, um dort als Eisverkäufer seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bei Eintreffen der Polizei zeigte sich Parinya weiterhin stark hochgepusht und aggressiv. Er wurde festgenommen und auf die Wache gebracht, wo der Drogentest das positive Ergebnis lieferte.
Die Ermittler verhörten Parinya und erhoben offiziell Anklage wegen Körperverletzung. Konkrete Einzelheiten zum genauen Straftatbestand oder dem möglichen Strafmaß enthielt der erste Polizeibericht nicht. Auch das genaue Motiv hinter der Attacke bleibt Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zum aktuellen Gesundheitszustand des verletzten Touristen machte die Polizei bislang keine weiteren Angaben.
Gewalttaten verunsichern die Urlaubsregion
Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Gewaltakten, die Phuket derzeit erschüttern. Erst in der vergangenen Woche sorgte ein ähnlicher Fall für Aufsehen: Ein ausländischer Mann griff eine Thailänderin an, nachdem er ihr beschuldigte hatte, die Tasche seiner thailändischen Freundin gestohlen zu haben.
Die Beschuldigte wies die Vorwürfe vehement zurück und wertete gemeinsam mit einer Freundin Überwachungsvideos aus. Die Aufnahmen belegen nach ihren Angaben eindeutig, dass sie die Tasche nicht entwendet hatte. Die Frau leitete daraufhin rechtliche Schritte gegen den Angreifer ein. Ob der Mann inzwischen festgenommen wurde, gab die Polizei bisher nicht bekannt.
Was die Urlauber verunsichern sollte ist daß die Polizisten dabeistehen und Videos für die Familie zu drehen wie ein Thai einen Ausländer zusammenschlägt.
Rassisten und Nationalisten haben überall Defizite im Hirn und in der Persönlichkeit.
Trotzdem finde ich es gut daß auch nach vielen Jahren Gehirnwäsche
nur wenige „normale“ Thai auf den Ausländerhaß der unfähigen Machthaber reingefallen sind.
Gut möglich, Thailand will so gut wie alle Expats aus TH raus haben.
Die gehen einen Weg – der nicht meiner ist und der nur wohlhabende Touristen nach TH bringen soll, die
dann nach 3-6 Wochen wieder von dannen ziehen.
Dauergäste sind schon seit Thaksin unerwünscht.
Da hast du wohl recht…..
Ich glaube nicht, dass Anutin – der im Westen studiert hat, ein Rassist ist, nur ein Nationalist und da
müsste man halt wissen – ob vorgetäuscht oder echt.
Weil er ist klug genug, dass er nach der Strömung bei den Bürgern agiert.
Das hat er klug erkannt, als Paetongtarn den Konflikt auslöste. Hat er sofort instrumentalisiert und
dadurch auch gewonnen.
Machen alle so – nur der Merz klebt an seinem Stuhl, bei uns hier der Stocker/Babler.
Keine Zustimmung mehr im Volk, aber treten nicht zurück.
Die Mehrheit in TH steht – wenn es darauf ankommt – gegen die Ausländer.
Prayuth wollte Erleichterungen schaffen, beim Immobilienkauf, da war die Masse so dagegen – dass er es zurückzog.
Schuld daran ist wohl auch, wie du schon erklärt hast: dass TH ein El Dorado für Kriminelle ist und dadurch
über TH immer negativ weltweit berichtet wird.
Heute kann jeder einfache Thai dies durch Internet selbst feststellen, wie über TH internaional berichtet wird.
Ich glaube nicht, dass Anutin – der im Westen studiert hat, ein Rassist ist, nur ein Nationalist
Im Westen zu Studieren schützt einen nicht davor Rassist zu sein(werden). Dazu gibt es viel zu viele davon hier. Nationalisten halte ich für kein Stück besser als Rassisten. Vielleicht sogar schlimmer. Als Nationalist verachte ich ja alle anderen Nationen ungeachtet deren „Rasse“. Ein Rassistischer Deutscher hat womöglich nichts gegen Franzosen oder so. Ein Nationalist schon.
Richtig. Aber meist gehen Rassismus und Nationalismus zusammen. Bei Anutin wohl auch.
Ich habe noch keinen deutschen oder französischen Nationalisten getroffen der den jeweils anderen verstanden hätte.