Nach seiner Rückkehr aus einem Sabbatical in den USA trat Pita Limjaroenrat, der ehemaligen Vorsitzende der aufgelösten „Move Forward“-Partei, am Wochenende vor die Abgeordneten der Volkspartei. Bei einem Seminar in einem Hotel im Bangkok-Distrikt Bang Na hielt er eine mitreißende Rede, um die Parlamentarier neu zu motivieren und von seinen Treffen mit internationalen Politikern zu berichten. Zwar räumte er ein, dass sich einige Mandatsträger angesichts der aktuellen innenpolitischen Lage müde und demoralisiert fühlten, doch er stellte klar: Die Opposition darf ihren Kampf niemals aufgeben und muss bereit sein, jede Chance entschlossen in einen Sieg zu verwandeln.
Pita untermauerte seinen Appell mit Verweis auf die bisherigen politischen Erfolge der Bewegung. Als Beleg für das wachsende Fundament der Partei hob er hervor, dass sie in der Hauptstadt Bangkok spürbar an Boden gewinnt – symbolisiert durch ein Parteimitglied, das zur ersten weiblichen Vorsitzenden des Stadtrats ernannt wurde. Zudem genieße die Volkspartei laut seinen Erfahrungen aus den USA breite Anerkennung in der internationalen Gemeinschaft. In Ländern wie Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Chile und Kolumbien gelte sie vielen als Vorzeigemodell einer idealen Partei der neuen Generation.
Einen Schwerpunkt seiner Rede bildete die globale Verantwortung der Abgeordneten. Pita mahnte, dass sich die Welt derzeit in einer „Zangenkrise“ befinde – einer doppelten Belastung durch geopolitische Spannungen, die das Leben der Menschen weltweit spürbar beeinträchtigen und massiven Einfluss auf die Innenpolitik vieler Staaten nehmen. Er forderte die Abgeordneten auf, sich über weltweite Entwicklungen und deren direkte Auswirkungen auf Thailand lückenlos auf dem Laufenden zu halten.
Konkret nannte Pita eine Reihe von Schlüsselereignissen, die die Opposition im Auge behalten müsse:
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Die UN-Generalversammlung
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Die Beziehungen zwischen dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump
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Die Parlamentswahlen in Israel und Brasilien
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Die Zwischenwahlen in den USA
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Den bevorstehenden G20-Gipfel
Ebenso dringlich sei die Vorbereitung auf die Risiken der Erderwärmung. Pita verpflichtete die Abgeordneten dazu, künftige Gefahren durch den Klimawandel, einen Super-El-Niño, verheerende Waldbrände, massive Überschwemmungen sowie extreme Hitzewellen präzise zu analysieren und konkrete Bewältigungspläne für diese Phänomene auszuarbeiten.
Am Ende bekräftigte Pita, was für das Überleben der Bewegung am entscheidendsten sei: Die Volkspartei müsse eisern geeint bleiben, tiefes gegenseitiges Vertrauen unter den Parteimitgliedern pflegen und sich unermüdlich als die führende politische Alternative im Land etablieren.