Nach dem Fund eines gigantischen Arsenals an Militärausrüstung hat ein Gericht im thailändischen Pattaya ein hartes Urteil gefällt: Ein chinesischer Staatsbürger muss für fast 46 Jahre hinter Gitter. Auslöser für das Auffliegen des gefährlichen Waffenlagers war ausgerechnet ein alltäglicher Verkehrsunfall.
Ein spektakulärer Fund und seine Konsequenzen
Das Gericht in Pattaya verkündete heute das Urteil gegen den Hauptangeklagten Ming Chen Sun sowie einen weiteren Beteiligten. Beide Männer waren am 8. Mai in der Provinz Chonburi von den Behörden festgenommen worden.
Richterlich festgestellt wurden schwere Verstöße gegen gleich mehrere Gesetze:
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Das nationale Waffengesetz
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Das strenge Rüstungskontrollgesetz
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Das thailändische Funkkommunikationsgesetz
Obwohl das Gericht die ursprüngliche Strafe aufgrund von Suns umfassendem Geständnis um ein Drittel reduzierte, fiel das Endurteil mit knapp 46 Jahren Gefängnis drastisch aus. Das Gericht betonte in seiner Begründung ausdrücklich die außergewöhnliche Schwere der Tat: Das Ausmaß des Arsenals habe sowohl die öffentliche Sicherheit als auch die nationale Sicherheit massiv gefährdet.
Militärausrüstung mitten im Wohngebiet
Bei der Durchsuchung von Suns Wohnung stießen die Ermittler auf ein hochgefährliches Waffenlager in Militärqualität. Neben der Anordnung der Haftstrafe verfügte das Gericht die vollständige Einziehung aller beschlagnahmten Gegenstände. Dazu gehörten unter anderem:
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Schusswaffen & Munition: M4- und M16-Sturmgewehre, eine 9-mm-Glock-Pistole sowie reichlich Munition und passende Magazine.
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Sprengstoff & Schutzausrüstung: Hocheffizienter C4-Sprengstoff, diverse Komponenten zum Bombenbau, kugelsichere Westen und eine Chemikalienschutzmaske.
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Elektronik: Leistungsstarke Funkstörsender sowie weitere professionelle Funkkommunikationsgeräte.
Ein Autounfall bringt das Netz ins Wanken
Dass dieses gefährliche Depot überhaupt entdeckt wurde, ist einem banalen Zwischenfall zu verdanken: Sun war in Pattaya gemeinsam mit einer Thailänderin in einen Autounfall verwickelt worden.
Als er den herbeigerufenen Polizeibeamten keine klare oder schlüssige Schilderung des Unfallhergangs liefern konnte, wurden die Beamten misstrauisch. Die Ermittler weiteten daraufhin ihre Recherchen aus – und stießen bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung auf das schockierende Arsenal.
Der Fall sorgt in Thailand für enormes Aufsehen und breite öffentliche Aufmerksamkeit. Neben der reinen Menge der gefundenen Ausrüstung befeuern vor allem Ermittlungsberichte die Beunruhigung der Bevölkerung: Dimensioniert wird der Fall durch mutmaßliche Verbindungen von Sun zu einem großangelegten Betrügernetzwerk mit Sitz in Kambodscha.
Gut dass es zu einem relativ schnellem Verfahren + Urteil gekommen ist. Zu befürchten ist, weil der Verurteilte den chinesischen Pass besitzt, das Urteil letztendlich nur von kurzer Dauer sein wird. Es braucht doch – nur “ politischen Druck von chinesischer Seite “ – versehen mit der Ankündigung das in naher Zukunft die thail./chinesischen Beziehung “ belastet seien “ + zukünftig “ weniger “ chinesische Touristen Thailand besuchen würden, so wird der Verurteilte sicher – NICHT ERST in 46 JAHREN – die Freiheit wieder erlangen. Zu welchen – auch illegalen Mitteln – China regelmäßig greift, kann man doch täglich im Verhältnis Philipinen / China sehen.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Täter nicht auch Waffen aus China über Thailand verkaufen wollte.
Dann wäre er in TH im Knast sicherer als in China, wo ihm ev. die Todesstrafe drohen könnte – wegen Terrorismus o.a.
46 Jahre sitzt er sicher nicht, aber schon recht lange – und schon 10 Jahre sind in TH für viele nicht zu schaffen.
China arbeitet übrigens in anderen Fällen gegen Ming Chen Sun mit den Thai-Behörden zusammen.
Ming Chen Sun soll über Khmer-Scam-Mafia Chinesen u.a. betrogen haben. Er war ein Boss der Khmer Scam Mafia, also kein kleiner
Fisch.
Der wird in TH lange sitzen, danach nach Kambodscha oder China ausgeliefert die ihn auch haben wollen.
Der kommt nicht mehr so einfach raus.
Stellt sich die Frage ob irgendjemand in China den aus welchen Gründen auch immer haben will. Einfach nur weil er Chinese ist wird da auch keiner ein großes Fass aufmachen. Aber wenn dann bekommen wir eher nichts davon mit.
Glücklicherweise ist dieser Gangster kein Thai, sonst wäre er noch frei.
Möglicherweise – weil ein Inländer bekommt eher eine Kaution, als ein Ausländer.
Logisch, oder – ist weltweit so.
Aber auch Baulöwen, Politiker – gehen dann auch letztendlich in Haft, wenn das Urteil rechtskräftig wird.
Siehe Sondhi, Chuwit, Thaksin uva.
Ob China sich – für einen Chinesen – im thail.Knast einsetzt hängt immer auch “ von dem politischen Nutzen für China ab “ – nur dann wird China alle Hebel in Bewegung setzen um ihn aus dem Thaiknast loszueisen. Dann aber kann es auch recht schnell gehen. Andernfalls kann auch das -genaue Gegenteil- passieren + er verrottet im “ Bangkok Hilton „.