Ein technisch anspruchsvoller Ausflug mit glücklichem Ausgang: Vier ausländische Taucher, die seit gestern nach einem Übungstauchgang im Meer vor dem Strand von Samae-san im Bezirk Sattahip (Provinz Chon Buri) als vermisst galten, wurden gestern Abend wohlbehalten an Land entdeckt. Eine groß angelegte Suchaktion von Marine und Polizei führte schließlich zum Erfolg.

Die Gruppe – bestehend aus zwei US-Amerikanern, einem Briten und einem weiteren Taucher, dessen Nationalität zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht feststand – war gestern gegen 10:00 Uhr morgens vom Warasin-Pier aus in Richtung des Tauchgebiets Rong Khone Rong Nang aufgebrochen. Begleitet wurden die vier von fünf professionellen Tauchlehrern sowie acht weiteren Touristen.

Geplant war die Rückkehr zum Boot für 15:00 Uhr. Als die Vier jedoch nicht wie vereinbart auftauchten, wiesen die Tauchlehrer den Kapitän an, das Gebiet intensiver abzusuchen. Nach stundenlanger, ergebnisloser Suche steuerte das Tauchboot schließlich den Pier an, um umgehend Vermisstenanzeige bei den zuständigen Polizeibehörden und der thailändischen Marine zu erstatten.

Die unverzüglich eingeleitete Such- und Rettungsaktion nahm am Abend ein erleichterndes Ende: Gegen 20:30 Uhr spürten die Einsatzkräfte die Vermissten am Strand von Samae-san auf.

Wie Supitcha, die thailändische Ehefrau eines der Taucher, gegenüber Medienvertretern erklärte, handele es sich bei den Männern keineswegs um Anfänger, sondern um sehr erfahrene Sporttaucher. Der absolvierte technische Tauchkurs habe dazu gedient, ihre bestehenden Fähigkeiten weiter zu vertiefen. Normalerweise setzen die Taucher bei solchen Manövern ein Signal ab, um ihren genauen Auftauchort an die Instructoren zu übermitteln. Warum es in diesem Fall zu der Verzögerung und der Abweichung kam, ist nun Gegenstand der weiteren Nachforschungen.

Redaktion STIN --> Austria // Thailand

Von stin

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