Chiang Mai war im März 2026 die dreckigste Großstadt der Welt. Während das lang ersehnte Reinluftgesetz weiterhin im Parlament blockiert wird, brennt das benachbarte Myanmar unvermindert weiter. Eine Analyse über geografische Fallen, grenzüberschreitende Ursachen und praktische Überlebensstrategien für Anwohner.
Am 30. März 2026 erreichte die Krise ihren vorläufigen Höhepunkt: Nach Messungen der Luftqualitätsplattform IQAir war Chiang Mai kurzzeitig die am stärksten verschmutzte Großstadt der Welt. Der AQI-Wert kletterte auf dramatische 263, während die PM2.5-Konzentration bei 188 Mikrogramm pro Kubikmeter lag – selbst das indische Delhi rangierte an diesem Tag nur auf Platz zwei. Zwar hat sich die Lage einen Monat später leicht gebessert, doch das Grundproblem bleibt ungelöst: Nächstes Jahr beginnt der Kreislauf von vorn.
Weltrekord mit Ansage: Was den März 2026 von früheren Jahren unterscheidet
Die sogenannte „Burning Season“ gehört seit Jahrzehnten fest zum Jahreskalender Nordthailands. Doch das Jahr 2026 wich vom gewohnten Muster ab, da die Saison ungewöhnlich spät einsetzte. Währen kritische Werte normalerweise bereits im Februar erreicht werden, blieb es in diesem Jahr bis Mitte März trügerisch ruhig, bevor die Lage innerhalb weniger Tage vollkommen eskalierte.
Am 1. April erklärte die Stadtverwaltung Teile von Chiang Mai zu Katastrophenzonen, nachdem die PM2.5-Werte in einzelnen Distrikten die Schwelle von 300 Mikrogramm überschritten hatten. Das Innenministerium zog am 4. April nach und verhängte offiziell den Notstand über die Provinzen Chiang Mai, Lamphun und Phayao, um dringende Notfallmittel freizugeben. Die Zahlen spiegeln das Ausmaß der Katastrophe wider: Zwischen dem 1. März und dem 9. April registrierten Behörden in 17 Nordprovinzen insgesamt 7.554 Brandherde. Allein am Morgen des 31. März meldete das zuständige Einsatzzentrum 1.469 aktive Hotspots – kein Ausreißer, sondern ein strukturelles Muster.
Der Talkessel als Kaskade: Die Geografie als tägliche Gasfalle
Ein wesentlicher Teil des Problems liegt in der unveränderlichen Geografie der Region. Chiang Mai schmiegt sich in ein Becken, das von hohen Gebirgszügen wie dem Doi Suthep und dem Doi Inthanon eingerahmt wird. Sobald eine stabile Wetterlage mit schwachem Wind eintritt, entsteht eine Inversionswetterlage: Kalte Luft sammelt sich am Boden, während wärmere Luftmassen wie ein isolierender Deckel darüber liegen. Rauch und Feinstaub verfangen sich in diesem System und verharren dort tagelang oder gar wochenlang.
Eine 2026 veröffentlichte Studie nordthailändischer Forschungsgruppen belegt, dass die Verbrennung von Biomasse fast die Hälfte der jährlichen PM2.5-Belastung in Chiang Mai verursacht; im April schnellt dieser Anteil sogar auf über 70 Prozent hoch. Die restlichen Quellen wie Verkehrsemissionen und Industriestaub existieren zwar ganzjährig, verschwinden während der Hauptsmogphase jedoch nahezu im dichten Dunst. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, warum der Smog entsteht, sondern weshalb sich trotz zwei Jahrzehnten an Gegenmaßnahmen kaum etwas verändert hat.
Grenzüberschreitender Rauch: Die Giftwolken aus Myanmar und Laos
Satellitenbilder der NASA und der thailändischen Raumfahrtbehörde GISTDA enthüllen regelmäßig eine Realität, die in lokalen Debatten gerne ausgeblendet wird: Ein erheblicher Teil des Rauchs über Nordthailand stammt aus Myanmar und Laos. Auch in den Nachbarstaaten werden Felder großflächig abgebrannt, um Flächen für die nächste Ernte vorzubereiten. Diese Feuersaison folgt im gesamten Mekong-Einzugsgebiet demselben Takt – was auf der einen Seite der Grenze erlaubt ist, belastet auf der anderen die Lungen der Bevölkerung.
Myanmar stellt dabei die größte Herausforderung dar. Der an Nordthailand grenzende Shan-Staat verzeichnet seit Jahren eine der höchsten Hotspot-Dichten ganz Südostasiens. Staatliche Kontrollen finden dort praktisch nicht statt, und die kontrollierenden bewaffneten Gruppen zeigen keinerlei Interesse an Umweltauflagen. Bilaterale Abkommen, auf die thailändische Regierungen gebetsmühlenartig verweisen, existieren zwar auf dem Papier, zeigen in der Praxis jedoch kaum messbare Wirkung.
Contract Farming: Die unsichtbare Lieferkette hinter dem Smog
Hinter den Rodungsbränden steht eine globale Wirtschaftskette. In Myanmar und Laos bauen Landwirte Mais für den Weltmarkt an – häufig über Vertragsanbau (Contract Farming) mit Konzernen, die parallel in Thailand agieren. Das Abbrennen der Erntereste stellt für die Bauern die mit Abstand billigste Form der Flächenvorbereitung dar. Mechanische Alternativen wie Mulcher erfordern Investitionen, die Kleinbauern nicht aufbringen können. Staatliche Subventionsprogramme greifen bislang nicht und zeigen keine spürbaren Auswirkungen auf die Hotspot-Zahlen.
Für Thailand bedeutet dies eine ernüchternde Erkenntnis: Selbst wenn jegliche Brandrodung auf eigenem Territorium unterbunden würde, löste sich der Smog nicht auf. Der aus den Nachbarstaaten herüberwehende Anteil lässt sich nicht durch lokale Verbote in Chiang Mai bekämpfen. Dies erklärt, warum die jährlichen Abbrennverbote der Provinzgouverneure die Lage zwar leicht abmildern, das Problem jedoch nie im Kern lösen.
Das politische Tauziehen um das Reinluftgesetz
Im Oktober 2025 verabschiedete das Repräsentantenhaus das historische Reinluftgesetz fast einstimmig, um das Recht auf saubere Luft erstmals rechtlich zu verankern und den Staat zur Durchsetzung zu verpflichten. Das Vorhaben geriet jedoch im Senat ins Stocken. Als die Regierung im Dezember 2025 das Parlament auflöste und im Februar 2026 Schnellwahlen folgten, verblieb die Gesetzgebung in der Schwebe. Ministerpräsident Anutin Charnvirakul strebte eine eigene Version seiner Bhumjaithai-Partei an, während sein Stellvertreter öffentlich warnte, strenge Strafen könnten Investoren abschrecken.
Ökonomen des Clean Air Network hielten dagegen, dass Investitionsattraktivität wertlos bleibe, wenn die Bevölkerung erkranke. Während Chiang Mai im April 2026 im Ausnahmezustand verharrte, forderte die örtliche Handelskammer die Regierung nachdrücklich auf, die Gesetzgebung endlich zu finalisieren. Bis heute ist das Gesetz nicht in Kraft – die Brandrodung hingegen läuft ungehindert weiter.
Praktische Schutzmaßnahmen für Expats und Touristen
Wer während der Smogperiode in Nordthailand lebt oder reist, muss gezielte Vorsichtsmaßnahmen treffen. An erster Stelle steht die Anpassung des Wohnraums: Fenster und Türen sollten präventiv mit Schaumstoffband abgedichtet werden. Die Anschaffung eines H13-HEPA-Luftreinigers für den Hauptaufenthaltsbereich ist essenziell, ebenso wie die tägliche Kontrolle der lokalen Werte über Apps wie IQAir oder AirVisual. Im Freien bieten ausschließlich N95-Masken einen wirksamen Schutz gegen PM2.5-Partikel – einfache Operationsmasken filtern die feinen Partikel nicht ausreichend.
Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Asthma müssen ihre Exposition zwischen Februar und April drastisch reduzieren. Eine langfristige Belastung durch hohe PM2.5-Werte steigert das Risiko für chronische Lungenerkrankungen und kardiovaskuläre Schäden erheblich. Wer dauerhaft im Norden lebt, sollte zudem überprüfen, ob die eigene Krankenversicherung Behandlungen von Atemwegserkrankungen sowie stationäre Krankenhausaufenthalte vollumfänglich abdeckt. Auch bei Pauschalreisen empfiehlt sich eine genaue zeitliche Planung.
Lohnt sich Chiang Mai weiterhin als Wohnort?
Die Bewertung von Chiang Mai als Wohnort hängt davon ab, wie schwer die restlichen neun Monate des Jahres wiegen. Außerhalb der Smogsaison bietet die Stadt eine Lebensqualität und ein Klima, das von wenigen anderen Orten in Nordthailand erreicht wird. Die gut ausgebaute Infrastruktur, das etablierte Expat-Netzwerk sowie die moderaten Mietkosten im Vergleich zu Bangkok bleiben starke Argumente. Allerdings stellen zwei bis drei Monate mit PM2.5-Werten, die die gesundheitlichen Grenzwerte um das Zehnfache überschreiten, eine ernsthafte Belastung dar.
Viele Expats haben eine pragmatische Lösung entwickelt: Sie verlegen ihren Wohnsitz von Februar bis April in den Süden – etwa nach Hua Hin, Phuket oder an die Ostküste. Dieser saisonale Wechsel lässt sich gut planen; wer frühzeitig bucht, findet im Süden problemlos möblierte Wohnungen für einen Zeitraum von ein bis drei Monaten. Unvorhersehbar bleibt hingegen, wann die thailändische Politik eine nachhaltige gesetzliche Lösung durchsetzt. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre bleibt Skepsis geboten.
Der Bericht deckt sich fast 1:1 mit meinen Erfahrungen.
Auch bekannte Umwelt-Aktivisten bestätigen es laufend – es müssen alle 3 Länder zusammen eine Lösung finden.
TH alleine kann nur abmildern, aber nichts großartiges verändern – wie es nicht mal Singapur kann, die ebenfalls
dann leiden, wenn Indonesien Felder u.a. abfackelt. Nur ist Indonesien etwas weiter weg – daher keine
so großen Probleme, wie in CNX.
TH ist mit Abstand der größte Luftverpester der 3 Länder aber die anderen beiden sollens regeln.STIN muß unbedingt Anutins Belüfter werden!
Nein, nicht die anderen 2 sollten das regeln – Umwelt-Analysten meinen: alle drei sollten das regeln, weil es nichts
bringt, wenn es nur einer macht.
So sehen es eigentlich alle……
Singapur macht es alleine – Indonesion nicht.
Am Ende hat aber Singapur auch Smog und oft nicht wenig, je nach Windstärke und Richtung.
Keine 50km von SIN entfernt liegen die indonesischen Inseln wo brandgerodet wird.
Die EU mag als Wertegemeinschaft schlecht sein aber ASEAN übertrifft sie in allem Negativen bei weitem.
Da ist offener oder vorgetäuschter Krieg zwischen den Ländern und permanenter Wirtschaftskrieg weil keiner dem Anderen das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt.
Eine Gemeinschaft gibt es nicht.
Wenn STIN die Air Quality Werte der 4 Länder alle lesen und verstehen würde, so wüßte auch er daß TH die höchsten Werte hat.Von CNX nach Loikaw sind es über 300km und der Wind kommt meist aus TH.Aber für STIN’s Propaganda fliegt der Feinstaub auch gerne mal gegen den Wind.
STIN ist wie Agent Orange aus dem nie wieder Schwarzen Haus.
Er verbreitet selber die meisten Fake News und bezichtigt Andere Fake News zu verbreiten.
Natürlich brandroden auch Burma und Laos (auch Kambodscha) aber TH eben am meisten.
Und was wird getan ? Zur Show mit Wasserkanonen auf Vögel geschossen und die Ausländer beschuldigt.
Und im Gegensatz zu Agent Orange versucht sich STIN auch noch als Umwelt Aktivist zu verkaufen.
Meine Eltern waren schon Umweltaktivisten als es die Grünen noch garnicht gab.Ich selber bin kein Umweltaktivist aber tue das was in meiner Macht steht.
Wir machen Reuse und Recykling , auch wenn die Mülltrennung hinterher von der Müllabfuhr zusammengeworfen wird.
Wir kaufen Wurst und Schinken bei Foodland an der Frischtheke
wo es aufgeschnitten und in Papier gepackt wird.
Wir kaufen keine Plastiktüten sondern heben die alten auf.
Seit dem angeblichen Plastiktütenverbot ist bei uns der Plastiktütenvorrat noch gestiegen.
Meine Frau bekommt auf dem Frischmarkt und bei Foodland die Plastiktüten gratis.
Wenn wir einkaufen gehen haben wir Jutetaschen und haltbare Plastiktaschen dabei.
Wenn wir nicht einen Teil unserer Plastiktüten abgeben würden hätten wir schon Lagerprobleme mit den vielen Tüten.
Außerdem wird natürlich auch bei uns der Restmüll in Plastiktüten getan.
Obwohl in TH der Strom so billiig ist, machen wir keine A/C an sondern Fans um den Luftdurchzug zu steigern.
Wir haben immer (außer bei Böen oder Sturm) die Balkontüren auf und unsere Eingangstür ist halb mit Lüftungsschlitzen versehen so daß es immer zu Durchzug kommt.
So kann jeder ohne großen Aufwand etwas für die Umwelt tun.
Ich habe miit 75 meinen LUX Führerschein nicht verlängert weil ich eh aufhören wollte selber Auto zu fahren.
Jetzt laufe ich oder meine Frau fährt mich oder unsere permanenten Nachbarn nehmen mich mit.
Im Songtheaw wird mir immer beim Aussteigen geholfen.
Wenn man nicht mehr im Beruf ist hat man auch weniger Termine.
Also keinen Streß.
Da ich schon viele Jahre gerne laufe war es auchh keine große Umstellung für mich.
Ich bin ein absoluter EU-Befürworter – da passt kein Blatt Papier dazwischen.
Noch besser wäre eine EU nach USA-Vorbild.
Naja, eigentlich nur zwischen Kambodscha und TH derzeit – ansonsten sind alle ruhig und brav zueinander.
Ja, lese ich und verstehe auch die Werte – sogar alle Werte.
Nein, nicht TH hat die höchsten Werte, sondern eigentlich nur CNX.
Werte am Meer sind in Ordnung, um die 30+
CNX auch nur 6 Wochen lang – aber da heftig.
Derzeit keine Probleme, wie ich sehe. wir haben hier 25…
Nein, er fliegt aber von Tachilek bis nach CNX und weiter.
Diese Erkenntnisse kommen nicht von mir, sind von Umweltaktivisten, Analysten – keine Sorge, die
wissen schon woher der SMOG kommt, die haben dazu ja auch Satellitenbilder.
Da ich derzeit keine Artikel mehr verfasse, dürfte es auch keine Fake-News geben.
Ich habe dir schon oft erklärt – zeige mir einen einzigen Fake-Artikel, mit Quellenangabe und ich nehme alle
raus, die du mir aufzeigst und die durch seriöse Nachweise bestätigt werden.
Bis heute, nicht ein Hinweis auf nur einen Artikel.
Also Bashing, reines Bashing…….
Also nein, die Reihenfolge bei Brandrodung ist:
1. Burma
2. Laos
3. Thailand
Aber danke, Stoff für einen Artikel – Quelle auch der Spiegel….. vielen Dank 🙂
Naja, nicht wirklich aktiv, aber ich war bei Umweltdemos – die ich ab und zu begleite – schon dabei.
Politische Demos gehe ich nicht….. , nur Umwelt. Da bin ich grüner als grün.
Interessant auch, wie du mit deinen 3.5 km Märschen feststellen kannst, woher der Wind weht, wer am meisten
Brandrodung im Drei-Länder-Eck betreibt und wie du Wissenschaftler, die das genau untersuchen und analysieren zu
Fake-Idioten stempelst. Dein Hass auf TH muss ja heftiger geworden sein – was läuft denn nicht rund?
Deine Alk-Leber?
STIN bezeichnet seine Dummheitspropaganda jetzt als wissenschaftlich.
Bei ihm darf die Realität eben nicht sein , weil sie nicht in seine Propaganda paßt.
Der Wind weht die meiste Zeit des Jahres nicht von Tachilek nach CNX sondern umgekehrt.
Aber STIN’s „Wissenschaftler“ drehen ihn einfach um damit er in STIN’s Propaganda paßt.
In der Provinz Phayao kommt der Smog eher aus Nan und Phrae als aus Chiang Rai.Jetzt muß STIN dringend die Schuld auf Kambodscha schieben.
Vielen Dank der bösartigen Wünsche. Meiner Saufleber geht es wieder besser seitdem ich auf derr Milz weitersaufe.
Nein , dieses Rezept der Bayern funktioniert leider nicht weil Leber und Milz zusammenhängen auch wenn sie räumlich im Körper getrennt sind.
Ich habe als Medikamente Vitamin B-12 (Protein) und ein kleines Tablettchen für die Leber bekommen..
Aber am meisten haben mir nicht die Medikamente sondern eine wöchentliche Spezialmassage mit Kräuterkompressen geholfen. Meine Beine sind nicht mehr geschwollen und ich kann wieder soviel laufen wie früher.Leider besteht mein Gewichtsverlust von 6kg in 3 Monaten fast nur aus dem Wasser aus den Beinen was jetzt weg ist.
Trotzdem möchte ich noch unter die 70kg kommen.weil ich gemerkt habe wie schwer man im Alter am Übergewicht trägt.Ich habe in 4 Wochen noch die Abschlußuntersuchung und dann muß ich nur noch alle 3 Monate zur Kontrolle.
Ich möchte ja nur noch solange leben solange ich selber mein Leben bestimmen kann.
Aber zuu meinem 80. habe ich noch eine große Party mit Familie und Freunden geplant die ich noch erleben möchte.
Ich habe ein sehr schönes Leben gehabt und sehe die Zukunft nicht so schön (für mich).
Ich möchte nicht von der Generation XYZ Notgeschlachtet werden weil die meine Rente nicht mehr bezahlen wollen.
Hab ich das, wenn ja – dann ist es so.
Nein, das Gegenteil ist der Fall: Während der Haupt-Smog-Saison weht der Wind überwiegend von West/Südwest nach Ost – also von Myanmar in Richtung Nordthailand.
Dass Smog von Myanmar nach Thailand getragen wird, ist wissenschaftlich durch meteorologische Strömungsanalysen (sogenannte Back-Trajectory-Modelle des NOAA) sowie Daten des ASEAN Specialized Meteorological Centre (ASMC) eindeutig belegt.
Du behauptest also das Gegenteil von dem, was Wissenschaftler vom ASMC erforscht haben, mit Satelliten-Aufnahmen über Jahre hinweg.
Dann muss ich dich um Quellen ersuchen – dann schreibe ich direkt ASMC an – versprochen.
Hier noch ein wenig wissenschaftliches dazu – nein, nicht von mir 🙂
Warum der Wind von Myanmar nach Thailand weht
Monsoonaler Übergang (Februar bis April)Die Hochphase der Luftverschmutzung (Burning Season) fällt genau in die Übergangsphase vom Winter- zum Sommermonsun. In den Monaten Februar, März und April drehen die vorherrschenden Winde in Nordthailand auf Südwest bis West. Da Myanmar westlich und südwestlich von Nordthailand liegt, weht die Luft direkt von dort hinüber. Druckunterschiede und Land-Meer-Windsysteme im späten Frühjahr erwärmt sich die Landmasse Südostasiens extrem schnell. Über dem Golf von Bengalen und dem Andamanischen Meer (westlich von Myanmar) ist die Luft kühler, was großräumige Luftströmungen von West nach Ost in Richtung des thailändischen Festlands anregt.
Geografischer Transportweg
Myanmar weist während der Trockenzeit die mit Abstand höchste Anzahl an Brandherden (Agrarverbrennungen und Waldbrände) in der gesamten Region auf. Der Westwind nimmt diesen Rauch in den ostasiatischen Gebirgszügen auf und drückt ihn direkt über die thailändische Grenze in das Kesselbecken von Provinzstädten wie Chiang Mai, Chiang Rai und Mae Hong Son.
Wann weht der Wind in die andere Richtung?November bis Januar (Nordost-Monsun):
In diesen Monaten weht der Wind tatsächlich aus Nordost/Ost – also eher von Laos/Vietnam nach Thailand. In dieser Zeit hat die Verbrennungssaison jedoch noch nicht begonnen, weshalb diese Windrichtung kaum Smog transportiert.
Mai bis Oktober (Südwest-Monsun):
Hier weht der Wind zwar ebenfalls aus Südwest, bringt aber anhaltende Monsunregenfälle mit sich. Der Regen wäscht die Luft sauber (Wet Deposition), wodurch Smog gar nicht erst entstehen kann. Der Zeitraum, in dem intensive Brandrodungen und die passende Windrichtung zusammentreffen, liegt exakt im Frühjahr – mit Strömung von Myanmar (Westen) nach Thailand (Osten).
Quellen:
ASMC
Medium
https://medium.com/@the_scrapbookers/the-reality-of-burning-season-in-thailand-laos-and-the-rest-of-south-east-asia-217c9bc3dacf
Gut das wir das nun wissenschaftlich klären konnten….. 🙂
Seit 20 Jahren (mindestens) das gleiche Gejammere und das Schuldabschieben aufs Ausland.
Geredet wir viel , vor Allem auch viel Unsinn und getan wird garnix außer viel Show ohne jegliche Effektivität.
Im ORF Fernsehen gibt es die Sendung „Nachrichten in einfacher Sprache“.
Vielleicht kann die STIN ja erklären was eine Inversionswetterlage bedeutet.
Sozusagen eine KI für Kärntner.
Du kennst nicht ein Projekt, dass Prayuth schon eingeführt hat, aber Hauptsache deinen Senf dazu abgegeben.
Man kann nichts machen – meinte sogar eine bekannte Umweltaktivistin vor Monaten.
Einfach nicht möglich, weil Minderheiten auch von Burma über die Grenze kommen, Waldflächen anzünden und dann wieder
schnellstens abziehen, bevor die Drohnen angeflogen kommen. Sind aber eh alle vermummt, wäre egal.
Wie erwischt man Hmongs – die nachts über die Grenze kommen und Waldgebiete anzünden?
Keine Chance – in 100 Jahren nicht, egal welche Regierung.
Weder Abhisit, noch Leekpai, Thaksin, Prayuth und nun Anutin – konnten was dagegen machen und mit
99 %-iger Sicherheit auch nicht Pita oder Natthapong.
Natürlich kann ich das, ist ein Problem in CNX bei SMOG – wie ein Deckel der den Abzug verhindert.
Warme Luft schließt das von Gebirge umgebene CNX zu.
Haben wir in Kärnten auch ein wenig – nur bei uns ist es dann nicht der SMOG – es wird schwül, die
Luft staut sich, kein Wind – weil eben auch KLA von Gebirge umgeben ist.
Wird dann zu einem Kessel….. – aber nicht schlimm, kein SMOG.
Die inversionswetterlage hat STIN sehr schön erkärt.
Daraus ergibt sich aber daß der Smog bei Inversionswetterlagen eben garnicht nach CNX hereinkommt sondern CNX in der eigenen Plörre räuchert.
Aber natürlich hat der Auslandsabschieber STIN auch dafür eine Propagandaerklärung bereit:
Da kommen Nachts die Hmong herein und fackeln die ganze Provinz ab.
Ich weiß ja nicht welche Kräuter man in Kärnten raucht oder an welchen Fröschen man leckt aber die Drogen haben offensichtlich schon erheblichen Schaden angerichtet.
Aber auch daran sind natürlich die Ausländer schuld.
Vielleicht solltest du doch nicht so viel selbst denken und andere denken lassen, die etwas davon verstehen.
Ich musste mich dazu auch schlau machen, ist nicht mein Fachgebiet – und ich versuche nicht, aus Hass auf TH, mir da irgendwas wissenschaftsmäßiges zu erfinden.
Windströmungen oberhalb der Inversionsschicht
Während die Luft am Boden im Kessel windstill ist, herrschen oberhalb oder im Bereich der Inversionsgrenze regionale Winde. Diese transportieren den Feinstaub aus großflächigen Wald- und Agrarbränden in Myanmar und Laos über hunderte Kilometer hinweg. Wenn sich die Luftmassen abkühlen oder durch hügeliges Terrain verwirbelt werden, mischt sich der importierte Smog in die untere Schicht.
Der Kumulations-Effekt (Sammelbecken)
Eine Inversion sperrt Schadstoffe nicht aussperrend aus, sondern sperrt sie einsperrend ein. Wenn lokaler Smog (Verkehr, eigene Agrarbrände) auf importierten Smog aus den Nachbarländern trifft, können die Schadstoffe nirgendwohin entweichen.
Wissenschaftliche Trajektorien-Analysen (Rückwärtsberechnung von Luftströmungen) belegen, dass an Tagen mit extremen Feinstaubspitzen in Grenzregionen wie Chiang Rai bis zu 40–50 % des Messwerts auf grenzüberschreitenden Rauch zurückzuführen sind.
Politische Konsequenzen Da das Problem physikalisch nicht an Grenzen haltmacht, haben Thailand, Laos und Myanmar die „Clear Sky Strategy“ ins Leben gerufen. Diese zielt darauf ab, Agrarverbrennungen regional zu reduzieren und gemeinsame Frühwarnsysteme zu schaffen, da rein nationale Maßnahmen die Luftkrise in Nordthailand aufgrund der Wetter- und Kessellage nicht lösen können.
Quellen u.a.: https://en.vietnamplus.vn/laos-thailand-step-up-cooperation-to-tackle-transboundary-haze-pollution-post342036.vnp
Erzähle lieber etwas über Weinsorten – da kennst du dich sicher besser aus.
Nun ja , daß Chiang Mai ein Sammelbecken für Scharlatane ist , glaube ich gerne.Schließlich hat STIN bis zu seiner Flucht vor dem eigenen Helden dort residiert.
Natürlich gibt es auch wissenschaftliche Scharlatane die ihre Scharlatanerien aus Übezeugung oder einem verkniffenem Furz schreiben.
Ich bin kein Wissenschaftler sondern Segler und weiß deshalb Windrichtungen zu erkennen.
Als Segler kann ich natürlich auch gegen den Wind segeln, aber dazu muß ich kreuzen und einen ziemlichen Aufwand betreiben. Ich bezweifle ganz unwissenschaftlich daß Feinstaubpartikel dazu fähig sind.
Überhaupt mißtraue ich Leuten die ihr eigenes Unwissen mit angeblichen Zitaten angeblicher Wissenschaftler übertünchen wollen.
STIN hat hier laufend Zitate aus angeblich seriösen Quellen gepostet die man so in den angeblichen Quellen nie gefunden hat.Besonders englischsprachige Texte hat er bewuß falsch übersetzt damit sie in seine Propaganda passten.
Natürlich streitet er Alles ab und schiebt es auf seine KI.
Ich glaube, die Scharlatane bevorzugen eher BKK, Phuket, Pattaya – da sind sie unter sich.
Seit ich diesen Blog betreibe, etwa ab 2011 – wurden die meisten Kriminellen, Flüchtigen, intern. Gesuchten – in den
Touristen-Ghettos und BKK festgenommen. CNX eher sehr selten……
Das mag ja am Meer der Fall sein, aber hier irrst du dich einfach.
Da hast du eine absolute Schnittstelle mit der AfD…..
Die misstraut auch allen Wissenschaftlern, sei es beim Klimawandel, sei es bei Corona usw.
Nein, ich halte mich hier im Blog an Fakten – geht nicht anders, sonst
würde ich auch bei Diskussionen aus allen Foren fliegen.
Ich habe nicht einen Artikel hier übersetzt, dass macht KI viel besser und sauberer.
Aber ich habe dich schon mehrmals gebeten, nur einen Artikel dazu aufzuzeigen, konntest du bis heute nicht.
Nicht einen…… – also reines Bashing.