Ein Vorstoß der thailändischen Regierung könnte den Tourismus an der südlichen Andamanenküste grundlegend verändern. Der stellvertretende Verkehrsminister Phattrapong Phattraprasit reiste in die Provinz Satun, um vor Ort die Machbarkeit von Wasserstart- und -landeplätzen für Wasserflugzeuge zu prüfen. Begleitet wurde er vom stellvertretenden Gouverneur von Satun, Damrongsak Kaewduang, dem Präsidenten der Provinzverwaltung Satun sowie lokalen Verkehrsbeamten. Die Inspektion fand im Rahmen einer zweitägigen Dienstreise statt, die die Delegation vom 31. August bis zum 1. September 2026 durch die Provinzen Songkhla und Satun führt.
Strategische Inspektion der Küstengebiete
Das Vormittagsprogramm führte die hochrangige Delegation zunächst an das Areal rund um den Pak-Bara-Pier im Distrikt La-ngu. Anschließend inspizierten die Beamten den Mu-Ko-Phetra-Nationalpark. Bei der Bewertung beider Standorte stand das Potenzial im Fokus, operative Wasserflugzeugverbindungen einzurichten und die Küstenorte Satuns nahtlos mit weiteren maritimen Tourismuszentren entlang der Andamanenküste zu verknüpfen.
Die Einrichtung entsprechender Wasserflächen erfordert allerdings präzise Vorarbeiten: Neben der technischen Eignung und der Betriebssicherheit steht vor allem im Raum, Störungen des bestehenden Schiffsverkehrs zu vermeiden. Die Behörden stellten klar, dass die strikte Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften sowie der konsequente Schutz der sensiblen aquatischen Ökosysteme die Grundvoraussetzung für jedes weitere Vorgehen bilden.
Bedeutung für die Region und nächste Schritte
Erhielten die Pläne grünes Licht, böten die Flugverbindungen eine neuartige Reisealternative, die den Komfort für Touristen erheblich steigert und das touristische Profil der Provinz Satun sowie der gesamten Andamanenregion nachhaltig stärkt.
Im Anschlussprogramm am Nachmittag kam die Delegation im Seesea Resort Pak Bara zusammen. Bei dem Treffen analysierten die Verantwortlichen die ersten Machbarkeitsdaten, holten Rückmeldungen der beteiligten Behörden ein und definierten konkrete Richtlinien für die nächsten Schritte zur möglichen Einführung des Wasserflugbetriebs.