Sammelpunkt für Menschenhandel auf Koh Lanta entdeckt

Polizeibeamte haben am Freitag die Insel Koh Lanta (Krabi) inspiziert, nachdem Hinweise über einen möglichen Sammelpunkt beim Menschenhandels bei der Polizei eingingen. Einwohner hätten berichtet, dass eine Gruppe von Rohingya-Flüchtlingen auf die Touristeninsel geschmuggelt wurde, die sich in der Nähe des Khun Samut Hafens aufhielten.

Die Gruppe hatte den Ort, eine Palmenplantage, bereits verlassen als die Beamten eintrafen. Es wurde aber festgestellt, das sich dort vor kurzen jemand aufgehalten hatte und es wurden auch zehn gefälschte Thai-ID-Karten gefunden.

Die Polizei schliesst daraus, dass der Ort als Zwischenstopp für die ins Land geschleusten Menschen dient, bevor sie in eines der geheimen Dschungelcamps im tiefen Süden des Landes an der Grenze zu Malaysia transportiert werden.

Die Inspektion folgte der Entdeckung von Massengräbern an der thailändisch-malaysischen Grenze. Behördenhaben ihre Maßnahmen gegen den Menschenschmuggel seitdem drastisch erhöht. Bisher wurde „nur“ eine vergrabene Leiche an einem Ort in der Provinz Phang Nga gefunden.

Koh Lantas Distriktchef Suriyan Narongkul sagte, er habe mit den Einwohnern und dem Militär gesprochen, um zugewährleisten, dass jeder auf der Insel ein Auge auf diese Banden halten sollte, die Menschen in das Landschleusen wollen. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nicht nur dieser Ort als Korridor genutzt wird,sondern die ganze Region wenn die Behörden nicht aufpassen“, sagte er.

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6 Antworten zu Sammelpunkt für Menschenhandel auf Koh Lanta entdeckt

  1. Avatar emi_rambus sagt:

    <a href="http://https://www.facebook.com/schoenes.thailand">STIN</a>: Ein Polizist meinte mal, diese Sohos geniessen Sonderrechte.

    Das duerfen keine brutale Schlaeger sein, die zuerst angreifen!!
    http://www.wochenblitz.com/nachrichten/63554-video-motorradfahrer-tritt-mann-zu-tode.html#contenttxt
    Waffen und Kampfsport-Erfahrung, darf erst eingesetzt werden, wenn eine Gefaehrdung fuer einen selbst oder jemanden anderen vorliegt und diese nicht anders abgewendet werden kann!
    Wenn Missbrauch gefoerdert/gedultet wird, braucht es auch keine Polizeireform!

    • STIN STIN sagt:

      ne, der Angreifer war ein Volksfestbesucher, der wohl aggressiv Frauen belästigte und danach auch den einschreitenden Soho angriff.

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Wir waren eben auf Carabao-Konzert.
    Immer noch voll gut die “Jungs”!

    Fuer die Sicherheit war die Armee zustaendig.
    Professionell!

    • STIN STIN sagt:

      ja, die Armee war schon immer für die Jungs zuständig. Nennen sich Sohos und sind Militärpolizisten. Kann man mieten, machen wir hier auch – bei Dorffesten und wer will, auch bei privaten Feiern. Kosteten damals um die 2000 Baht pro Abend/Mann. Anfangs hatten Polizei diese Feste überwacht, nachdem aber die die ersten waren, die bei einer Schlägerei davon liefen, hat man die Sohos geholt. Da liefen dann die Jugendbanden davon. Habe mal gesehen,
      wie so ein Soho einen Besucher, der Frauen anmachen wollte, platt gemacht hat, Junge – Junge. Der Mann ist heute noch behindert, nach monatelangen Klinikaufenthalten. Ein Polizist meinte mal, diese Sohos geniessen Sonderrechte. Scheint so, dem Soho ist damals nichts passiert. Keine Anklage oder ähnliches. Die müssen nur die Erlaubnis vom Regionalkommandanten haben, dann ist das gedeckt.

  3. Avatar emi_rambus sagt:

    „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass nicht nur dieser Ort als Korridor genutzt wird,sondern die ganze Region wenn die Behörden nicht aufpassen“, sagte er.

    Das sehe ich auch so!

    • STIN STIN sagt:

      es scheinen nun auch die Bewohner dieser Region aufzuwachen. Ich sehe immer mehr Meldungen an die Armee und immer bessere Zusammenarbeit der Einwohner
      mit den Behörden. Aber es wird nichts helfen, solange die Menschenhändler zwischen den beiden Grenzen hin und her springen. Die Malaysier müssen unbedingt mitziehen.

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