Thailand verbietet US-Präsenz auf Phuket

Die USA planten auf Phuket eine Basis für Rettungseinsätze für die Flüchtlinge aus Bangladesch und Myanmar (Burma) einzurichten, berichteten Medien am Sonntag. Die Einrichtung einer längeren US-Präsenz an der Andaman Küste wurde jedoch von der Royal Thai Army abgelehnt.

US-Behörden berichteten, die US-Luftwaffe hatte in der Region die U-Boot-Jagd geübt. Nach dem Ende der Übungen”Guardian Sea”hat Washington das thailändische Militär wiederholt darum gebeten, den Flughafen Phuket für humanitäre Hilfseinsätze für die Rohingya-Migranten nutzen zu dürfen.

Stattdessen wurden die US-Schiffe aufgefordert, die thailaendischen Hoheitsgewaesser bis zum Freitag zu verlassen. Jährlich versuchen Tausende Muslime aus Bangladesch und Myanmar auf dem Seeweg illegal nachMalaysia, Thailand oder Indonesien zu gelangen. Die Ursache für ihre Flucht sind ethnische und religiöse Kontroversen mit der buddhistischen Stammbevölkerung.

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2 Antworten zu Thailand verbietet US-Präsenz auf Phuket

  1. Avatar ben sagt:

    Thailand scheint sich nun langsam wieder zu getrauen eigne Interessen zu vertreten – und sich gegen ein paar irre geleitete Menschenrechtler, die nicht merken, dass ihr Gemecker nur zur Destabilisierung Thailands führen soll, statt den Menschen zu helfen! Am Freitag findet die Debatte in Bangkok statt unter anderem mit Beobachtern von den USA, Japan, CH, UNHCR etc. und Thailand fordert eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge und eine Untersuchung, warum die Rohingyas flüchten und wie man das verhindern könnte.. – echte Problem bezogene Lösungen sind gefragt, statt Thailands Junta mit allen durchsichtigen Mitteln zu attackieren!

  2. Avatar exil sagt:

    Die amerikanische Marine ist nur willkommen um nach dem Seemanöver in kurzer Zeit möglichst viel Geld in den Bier und GoGo Bars zu lassen, so wie eben die Touristen auch.

    Es gab auch eine Zeit in der jede Humanitäre Hilfe und Präsenz Ausländischer Hilfsorganisationen erwünscht war, nämlich nach dem Tsunami. Jetzt ist nur noch finanzielle Hilfe erwünscht, die dann jeden nur nicht die wirklich hilfsbedürftigen erreicht.

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